Windows 10 Paketmanager OneGet verwenden

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Da Microsoft im Laufe der Zeit einige Änderungen durchgeführt hat, habe ich einen neuen Artikel zu diesem Thema verfasst: Windows 10 Paketverwaltung: Weitere Infos und Anwendung

Kürzlich habe ich bereits ausgeführt, dass Widows 10 mit einem Paketmanager kommen wird. In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie ihr die Paketverwaltung in der Windows 10 Technical Preview benutzen könnt. Naja mehr oder weniger.

Nachdem Chocolately bereits in einer ersten Version von OneGet als Repository vorhanden war, wurde es zwischenzeitlich wieder entfernt. Aktuell lässt sich die Chocolately-Softwarequelle zwar nachrüsten, eine Installation von Software via Chocolatey-Paketen ist aber nicht möglich. Dies soll sich aber demnächst ändern.

Ebenso muss noch an der Rechteverwaltung und der Einbindung in die Registry gearbeitet werden. Chocolatey selbst hat kürzlich eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um Geld für eine grafische Oberfläche zu sammeln.

OneGet verwenden

Zunächst lassen wir uns eine Übersicht der vorhandenen Befehle des OneGet-Frameworks ausgeben. Dies funktioniert mit:

Get-Command -Module OneGet

Anschließend muss das Chocolatey-Repository als Paketquelle hinzugefügt werden. Standardmäßig ist in der aktuellen Windows-10-Build nämlich lediglich PSGallery und MSPSGallery verfügbar. Die installierten Repositorys lassen sich mit dem Cmdlet „Get-PackageSource“ anzeigen.

Register-PackageSource -Name chocolatey -Provider PSModule -Trusted -Location http://chocolatey.org/api/v2/ -Verbose

Mit dem Cmdlet „Find-Package“ kann nach vorhandener Software gesucht werden.

Find-Package		// Alle Software-Pakete anzeigen
Find-Package -Name 7zip		// Nach bestimmter Software suchen
Find-Package -Name 7zip | Select *	// Mehr Infos anzeigen
Find-Package | Out-Gridview	// rudimentäre grafische Oberfläche

Jetzt sind wir soweit, dass Software installiert werden könnte, sobald das weiter oben genannte Problem behoben wird. Der Download und die Installation von Software läuft dann vollautomatisch ab, ohne einen einzigen Mausklick tätigen zu müssen.

Find-Package -Name 7zip | Install-Package
Install-Package -Name 7zip

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter, Facebook, Google+ und Google+ (privat) folgt.

5 Antworten

  1. tux. sagt:

    Inwiefern soll das jetzt praktischer sein als einfach Chocolatey zu nutzen?

    • Tobi sagt:

      Ist es aktuell nicht, habe ich aber auch nie behauptet. Bis zum Release ist noch etwas Zeit, wer weiß was sich Microsoft noch einfallen lässt.

    • Tobi sagt:

      Habe mich nochmal mit den aktuellen Infos beschäftigt und nun ist schon klarer, was Microsoft sich gedacht hat. Das PackageManagement (wohl der zukünftige Name) ist ein Abstraktionslayer mit einigen Basisfunktionen. Die eigentliche Arbeit wird weiterhin von den unterstützten Backends erledigt. Der große Vorteil ist also eine einheitliche Syntax, was vor allem im Scriptingbereich sinnvoll ist.

  2. Victor sagt:

    Geht leider nicht so wie beschrieben, ein

    install-package -Name 7Zip

    liefert ein “ Das Modul „7zip“ kann nicht installiert oder aktualisiert werden, weil es kein wohlgeformtes Modul ist.“

    installiert wird nichts.

    Ich benutze Build 10240 aber daran wird es noch nicht liegen.

    Victor

    • Tobi sagt:

      Bitte beachte meinen neuen Artikel dazu, welcher ganz oben verlinkt ist.

      7Zip ist leider auch ein schlechtes Beispiel, da es aus zwei unterschiedlichen Paketen besteht, was teilweise zu Problemen führen kann. Versuche es doch mal mit einer anderen Software.

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