Windows Server 2012 auf XenServer 5.6 installieren

0x0000005D ErrorBeim Versuch Windows Server 2012 auf einem Host mit XenServer 5.6 SP2 zu installieren, bricht das Vorhaben schon während dem Laden der Installationsroutine mit dem Fehler „0x0000005D“ ab. Eine kurze Internetrecherche ergab, dass die Option „No-Execute Memory Protection“ im BIOS des Hosts aktiviert sein muss. Doch das war bei meinem Host bereits der Fall.

Die Ursache des Problems ist die Viridian-Option, welche für die gewünschte VM deaktiviert werden muss. Auch die Wahl des richtigen Templates bei der Erstellung einer neuen VM ist wichtig. Nachfolgend eine kurze Anleitung, wie Windows Server 2012 problemlos auf einem Host mit XenServer 5.6 installiert werden kann.

Vorgehensweise Installation

  1. Neue VM erstellen und als Template „Windows Server 2008 R2 (64-bit)“ auswählen. Alternativ sollte auch „Windows 7 (64-bit)“ funktionieren, was ich aber nicht getestet habe.
  2. UUID der entsprechenden virtuellen Maschine herausfinden. Entweder über die GUI des XenCenters oder über die Console des Xen Hosts.
    Die zweite Möglichkeit funktioniert mit dem Befehl:

    xe vm-list

  3. UUID kopieren.
  4. Nachdem die richtige UUID bekannt ist, muss die Viridian-Option deaktiviert werden. Dies funktioniert mit folgendem Befehl in der Console des Xen Hosts:
    xe vm-param-set uuid=UUID platform:viridian=false

    Anstelle von „UUID“ muss natürlich die entsprechende Zahlenkombination eingefügt werden.

  5. VM starten und Windows Server 2012 installieren.
  6. Damit die XenServer Tools installiert werden können, muss das Setup „xensetup.exe“ im Kompatibilitätsmodus für Windows 7 ausgeführt werden.

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter, Facebook, Google+ und Google+ (privat) folgt.

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