BKA Trojaner: Hintermänner verhaftet

In meinem Bekanntenkreis hatte ich schon den ein oder anderen befallenen Computer. Selbst auf der Arbeit waren schon einige Rechner betroffen. Wie man so einen Trojaner wieder los wird, hat Tobi ja bereits hier geschrieben. Man sollte unter keinen Umständen den geforderten Betrag bezahlen und einen kühlen Kopf bewahren.
Wenn man es sich nicht zutraut den Trojaner selbst zu entfernen, empfehle ich den Rechner schnellstmöglich vom Internet und Netzwerk zu trennen und ihn zu dem Computerexperten bzw. Computerladen des Vertrauens zu bringen.

Der Europol gelang nun ein Schlag gegen die Hintermänner des BKA Trojaners. So wurden 11 Personen festgenommen. Darunter auch der mutmaßliche Programmierer des Trojaners.
Leider wird der Trojaner so nicht von der Bildfläche verschwinden.

Aus diesem Grund heißt es: Immer die Anti-Virus Software, Java, Flash-Player und den Acrobat Reader aktuell halten.

Ich verwende Microsoft Security Essentials und zusätzlich das Programm ThreatFire.
Welchen Virenscanner benutzt ihr? Habt ihr ebenfalls zusätzliche Sicherheitssoftware installiert?
Was machen die Linux und Mac Benutzer unter euch? Habt ihr so viel Vertrauen in eure Betriebssysteme, dass ihr keine Anti-Viren Software installiert?

Andy

Hey, ich bin Andreas und unterstütze Tobi gerne mit dem ein oder anderen Artikel. Ich arbeite als Administrator und interessiere mich für Hard- und Software. Durch meine Arbeit kenne ich mich mit Windows, Linux sowie verschiedenen Storage-Systemen und der Virtualisierung aus.

7 Antworten

  1. Jacky sagt:

    Hi,
    bin Mac Nutzer und hab keinerlei Sicherheitssoftware installiert.
    Hatte schon auf Windows nur sehr selten Probleme mit Viren und Trojanern, was ich von meinem Bekanntenkreis nicht grade sagen kann.
    Der beste Schutz ist immer noch mal die Augen aufzumachen und zu schauen auf was man da so alles draufklickt 😛

    • Andy sagt:

      Das stimmt aufjeden Fall. Man sollte nicht blind alles Anklicken. Egal ob im Browser oder in den Mails.
      Wärend meiner Ausbildung hatten mein Mitazubi und ich mal einen Rechner mit Ubuntu installiert. Da der Rechner eine öffentliche IP hatte und wir SSH nicht dicht gemacht haben, hatten wir bald einen gehackten PC.
      Um zu verhindern, dass sowas nochmal passiert, haben wir DenyHosts (http://denyhosts.sourceforge.net/) installiert und die hosts.allow bzw. hosts.deny Datei angepasst 😉

    • Robert sagt:

      Hallo,
      das man prinzipiell mit Verstand arbeitet und im Internet surft, ist vollkommen richtig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich teilweise gerade auf den bekannten und vermeidlich vertraulichen Seiten Schadsoftware rumtreibt. Meistens über irgendwelche Werbung eingeschleust (Adblock hilft ganz gut).

      Ich nutze unter Windows Sophos AV mit ThreatFire und bei verdacht offline Scan mit Avira Antivir Rescue System.

      Unter MacOS nutze ich auch Sophos AV.

  2. Henry sagt:

    Benutze AVAST und rutsche ab und zu mal mit Malwarebytes oder dem Windows Antiviren-Tool von Microsoft drüber – allerdings weniger aus Überzeugung, sondern um das „Gewissen“ zu beruhigen. Denn ansonsten stimme ich meinem Vorredner zu: Hirn einschalten ist immer noch der beste Virenschutz 😉

  3. Felli sagt:

    ThreatFire ist als eigenständiges Produkt nicht mehr verfügbar. Gibt es empfehlenswerte Alternativen?
    Ich will mir nämlich keine ganze Suite installieren, nur um eine bestmmte Funktion nutzen zu können.

  4. Felli sagt:

    Danke für den Link. 🙂

    Dennoch wüsste ich gern, ob es brauchbare standalone Alternativen gibt, auch kostenpflichtige. ThreatFire wird ja so nicht weiterentwickelt.

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