Nach Windows 8.1 folgt Windows 10

30. September 2014, 23:52 von Tobi | Keine Kommentare

Heute hat Microsoft den Nachfolger von Windows 8.1 vorgestellt. Überraschenderweise wird das neue Betriebssystem nicht Windows 9, sondern Windows 10 heißen. Damit möchte sich Microsoft vermutlich stärker von Windows 8 distanzieren und gleichzeitig die Kurskorrektur unterstreichen.

Auf dem Event in San Francisco hat Microsoft eine Vorabversion von Windows 10 mit der Build-Nummer 9841 gezeigt. Diese Version soll ab morgen als “Technical Preview” zum Download angeboten werden. Der Download soll ab 18 Uhr deutscher Zeit über die Domain preview.windows.com möglich sein. Anfang 2015 soll dann eine weitere Preview für die breite Öffentlichkeit folgen.

Mit Windows 10 möchte Microsoft vor allem Geschäftskunden überzeugen. Der klassische Desktop bekommt seinen alten Stellenwert zurück und das Arbeiten soll wie unter Windows 7 möglich sein, d.h. der Desktop muss nicht mehr verlassen werden. Dafür sorgen unter anderem das “neue” Startmenü und die Möglichkeit, Modern-UI-Apps im Fenster-Modus auf dem Desktop zu benutzen. Das Startmenü ist eine Mischung aus dem Startmenü von Windows 7 und der Startseite aus Windows 8. Es kann in der Größe angepasst und auf der rechten Seite durch Kacheln erweitert werden. Apps im Fenster-Modus müssen fortan auf die Charms Bar verzichten. Stattdessen wandern die Einstellungen als zusätzlicher Menüpunkt in die obere Statusleiste der Apps. Auf Tablets soll die Charms Bar jedoch weiterhin per Touch verfügbar sein.

Windows 10 Preview

Schon länger bekannt ist die Unterstützung von virtuellen Desktops. Mit dem “Task View”-Button in der Taskleiste lässt sich eine Übersicht aller Programme und Apps aufrufen. Gleichzeitig können mit der Funktion “Snap Assist” die Programme und Apps auf den virtuellen Desktops angeordnet und auf andere Desktops verschoben werden. Eine kleine aber feine Neuerung betrifft die Eingabeaufforderung. Hier können endlich Inhalte mit “Strg + V” eingefügt werden. Des Weiteren ist eine Benachrichtigungszentrale in Windows 10 integriert, ähnlich wie die bekannte Zentrale von Windows Phone. Schlussendlich möchte Microsoft mit Windows 10 aber auch eine Vereinheitlichung der Plattform weiter vorantreiben. Beispielsweise soll nur noch ein Store für Apps angeboten werden, egal ob Smartphone, Tablet oder PC. Für Firmenkunden soll zudem ein anpassbarer Store verfügbar sein.

Zu den Preisen machte Microsoft keine Angaben. Der Veröffentlichungstermin soll laut Microsoft “im späteren Verlauf des Jahres 2015″ liegen. Vermutlich werden wir ein Release im Spätsommer oder Herbst sehen.

Eigenen Proxy mittels FRITZ!Box und SSH-Tunnel realisieren

28. September 2014, 23:55 von Tobi | Keine Kommentare

SSH (Secure Shell) ist ein Netzwerkprotokoll, mit welchem man eine verschlüsselte Verbindung zu einem entfernten Gerät herstellen kann. Durch die Vielseitigkeit von SSH bieten sich jedoch auch noch andere Möglichkeiten. Ein SSH-Tunnel zu der eigenen FRITZ!Box lässt sich beispielsweise als eigener Proxy-Server nutzen.

Viele fragen sich jetzt vermutlich, wozu ein eigener Proxy-Server gut sein soll. Nachfolgend einige Anwendungsbeispiele:

  • Verschlüsselt über SSH-Tunnel surfen, wenn man sich im öffentlichen WLAN befindet, beispielsweise im Hotel oder an öffentichen Orten (Bahnhof, Flughafen,…)
  • Einfache und verschlüsselte Verbindung im das private Netz realisieren
  • Schnellere Verbindung durch andere Routen
  • Von Firewall gesperrte Ports umgehen
  • IP-Sperren umgehen, wenn man sich im Ausland befindet

Die Technik sollte nicht dafür benutzt werden, um in Firmen- oder Uninetzwerken die Firewall zu umgehen. Der unbefugte Einsatz kann ohne weiteres zu einer Abmahnung oder gar einer Kündigung führen. Ich übernehme keine Haftung.

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Amazon kürzt Provisionen für Partner drastisch

24. September 2014, 23:54 von Tobi | 6 Kommentare

Amazon Logo

Wie Amazon heute allen Teilnehmern des Partnerprogramms mitgeteilt hat, treten ab 1. Oktober 2014 Änderungen bei der Provision in Kraft. Kurz zusammengefasst werden viele Teilnehmer am “Affiliate Programm” in Zukunft mit einer deutlich niedrigeren Provision rechnen müssen.

Bislang bekommen Teilnehmer für vermittelte Produkte einen festen Prozentsatz des Warenwerts ausgezahlt. Dieser Satz richtet sich nach der Anzahl der vermittelten Produkte pro Monat. Beispielsweise bekommt ein Webseitenbetreiber eine Provision von 6,0 Prozent, wenn die Besucher über Links 51 bis 400 Produkte kaufen. Der maximale Provisionssatz beträgt sogar 9,0 Prozent.

Mit den Änderungen gibt es nicht mehr dieselbe Provision für alle verkauften Artikel. Vielmehr ist diese in Zukunft von der Produktkategorie abhängig. Vor allem die Provision in den Bereichen Fernseher, Smartphones, Tablets, Computer sowie Elektronik allgemein werden drastisch gekürzt. Hier fällt die Provision im Extremfall von neun auf ein Prozent.

Auch ich habe von Zeit zu Zeit einige Affiliate-Links zu Amazon gesetzt. Mit den Änderungen dürften die ohnehin schon geringen Einnahmen noch weiter fallen. Besonders schwer treffen dürfte es aber die vielen Schnäppchenportale (mydealz.de und Co.) im Netz, die einen Großteil ihrer Einnahmen über Amazon erwirtschaften.

Nach höheren Preisen für Amazon Prime und der Erhöhung der Schwelle für den kostenlosen Versand also ein weiterer Punkt um endlich nachhaltig in die Gewinnzone zu rutschen. Meiner Meinung nach ein absehbarer Schritt von Amazon, welcher aber mit durchaus saftigen Kürzungen überrascht hat.

Zum Schluss noch eine kurze Übersicht der neuen Werbekostenerstattungssätze:

Produktkategorie Provision
Fernseher, Smartphones & Tablets ohne Vertragsbindung, PS4-Konsolen 1,0 Prozent
Computer, Elektronik und Foto, Elektro-Großgeräte 3,0 Prozent
Software, Musik, DVD, Games, Baumarkt, Spielzeug, Küche & Haushaltswaren, Sport & Freizeit 5,0 Prozent
Amazon Geschenkgutscheine 6,0 Prozent
Bücher*, Auto und Motorrad, Home, Garten & Freizeit, Musikinstrumente & DJ, Bürobedarf, Baby, Parfümerie & Kosmetik, Lebensmittel & Getränke,Drogerie & Bad – Elektrogeräte und Zubehör, Haustier 7,0 Prozent
Bekleidung, Schmuck, Gepäck, Schuhe, Uhren, digitale Produkte (eBooks*, Musik, Video, Software, Spiele, Apps), Kindle-Produkte, BuyVIP-Produkte 10,0 Prozent
Alle übrigen Produkte 7,0 Prozent

Zum Vergleich die noch aktuell gültigen Werbekostenerstattungssätze:

Anzahl Produkte monatlich Provision über alle Produkte
1 – 20 5,0 Prozent
21 – 50 5,5 Prozent
51 – 400 6,0 Prozent
401 – 1.000 6,5 Prozent
1.001 – 3.000 7,0 Prozent
3.001 – 10.000 7,5 Prozent
10.001 – 30.000 8,0 Prozent
30.001+ 9,0 Prozent
Produktkategorie Provision
Amazon MP3-Produkte 10,0 Prozent
Geschenkkarten, die auf der Amazon.de Webseite eingelöst werden können 6,0 Prozent
AmazonBuyVIP-Produkte 10,0 Prozent
Amazon Instant Video-Produkte 5,0 Prozent

NTLite: Modifizieren von Windows-Images und Windows-Installationen (Windows 7, 8 und 8.1)

22. September 2014, 19:06 von Tobi | Keine Kommentare

Zu XP-Zeiten war das Tool nLite das Non­plus­ul­t­ra beim Erstellen von angepassten Images. Nach zig Jahren Wartezeit hat der Autor “nuhi” das neue Tool NTLite für Windows 7, Windows 8 und Windows 8.1 veröffentlicht. Dabei gibt es volle Unterstützung sowohl für 32-Bit- als auch 64-Bit-Versionen.

Mit NTLite lassen sich modifizierte und den eigenen Bedürfnissen angepasste Windows-Images erstellen. Als Ausgangsbasis können entweder Installations-DVDs oder Windows-ISOs fungieren. Anschließend lassen sich nicht benötigte Komponenten, Features und Sprachpakete entfernen, Windows-Patches und Treiber integrieren oder bestimmte Windows-Einstellungen vorkonfigurieren. Auch komplett unbeaufsichtigte Installationen lassen sich realisieren. Zum Schluss wird dann das persönliche Installationsmedium erstellt.

Die Professional kostet 45 US-Dollar und bietet im Vergleich zur kostenlosen Basisversion einen erweiterten Funktionsumfang. Beispielsweise werden mehr Funktionen beim Entfernen von Windows-Komponenten geboten und es können Änderungen am laufenden Betriebssystem durchgeführt werden.

Download NTLite

NTLite

OneDrive jetzt mit 30 GB kostenlosen Speicher

21. September 2014, 18:05 von Tobi | 2 Kommentare

OneDrive Logo

Erst im Juni 2014 hat Microsoft den kostenlosen OneDrive-Speicher von 7 auf 15 GByte aufgestockt. Nun legt Microsoft erneut nach und verdoppelt den Speicherplatz auf 30 GByte. Das Angebot läuft aber nur bis Ende September.

Im Zuge des iPhone 6 bzw. iOS 8 Releases bietet Microsoft allen Nutzern der OneDrive-App für iOS 15 GByte zusätzlichen Speicher. Dafür muss in der OneDrive-App lediglich der automatische Kamera-Upload aktiviert werden. Die Aktion gilt auch für die mobilen Apps unter Android und Windows Phone. Nach dem ersten Upload wird der Bonusspeicher direkt freigeschaltet. Dieser ist lebenslang gültig. Die Aktion läuft allerdings nur bis Ende September.

Tolle Aktion von Microsoft, vor allem da vor kurzem die Dateigrößenbegrenzung auf 10 GByte erhöht wurde.

OneDrive

Verschlüsselung bei Android L standardmäßig aktiviert

21. September 2014, 10:02 von Tobi | Keine Kommentare

Android Logo

Obwohl Google für Android L noch kein offizielles Datum genannt hat, gilt eine Veröffentlichung für Mitte Oktober 2014 als sehr wahrscheinlich. Nun hat Google weitere Informationen zur kommenden Android-Version verraten. Demnach werden Smartphones und Tablets mit Android L standardmäßig verschlüsselt.

Bereits seit 2011 bietet Android eine Möglichkeit zur Verschlüsselung, die aber nur wenigen Nutzern bekannt ist und von noch weniger Endanwendern verwendet wird. Die Verschlüsselung umfasst alle Daten auf dem internen Speicher des Geräts und kann wahlweise auch auf microSD-Karten angewendet werden. Der Zugriff auf die Daten bzw. das Gerät ist nur noch per Passwort oder PIN möglich. Die Schlüssel werden direkt auf dem Gerät gespeichert und können auch nicht von Google eingesehen werden. Damit möchte Google sich gegen Anfragen von Behörden wehren. Ohne das richtige Passwort können Dritte mit den Handydaten nichts mehr anfangen.

Mit iOS 8 hat Apple kürzlich ein ähnliches Update ausgerollt. Insgesamt eine sinnvolle Verbesserung, sofern die Verschlüsselung nicht zu sehr auf die Performance drückt. Außerdem ist zu beachten, dass ausgelagerte Daten (Google Drive, Dropbox, …) weiterhin von Google eingesehen werden können.

(via)

Erste Infos zum neuen Microsoft Office aufgetaucht

20. September 2014, 10:13 von Tobi | 1 Kommentar

Microsoft Logo

Microsoft arbeitet gerade mit Hochdruck an Windows 9 und wird höchstwahrscheinlich am 30. September 2014 eine “Technology Preview” veröffentlichen. Darüber hinaus soll mit Windows 9 auch ein neues Microsoft Office veröffentlicht werden. Bei “The Verge” sind jetzt erste Screenshots sowie Informationen zur neuen Desktop-Version aufgetaucht.

Nach Office 2010 wird Office 16 wieder mit einem dunklen Theme daherkommen. In Office 2013 ist nur ein helles Theme vorhanden. Dieses soll nach wie vor das Standard-Design bleiben, die dunkle Benutzeroberfläche ist lediglich optional.

Außerdem wird das neue Office eine überarbeitete Hilfefunktion an Bord haben. Die Funktion soll eine schnelle Hilfe für alle Funktionen von Office bieten und kann auch auf gestellte Fragen antworten. Des Weiteren soll über die Hilfefunktion auch direkter Zugriff auf normalerweise versteckte bzw. schwer zugängliche Funktionalitäten möglich sein.

Weitere Neuerungen sind das automatische Ausrichten von Bildern und das Auslesen von Kamera-Metadaten. Insgesamt ist Office 16 also kein weltbewegendes Update gegenüber Office 2013, sondern lediglich eine kleine Evolution.

Office 16

Office 16 (Quelle: The Verge)

Opera 25 bringt Lesezeichen zurück

19. September 2014, 19:20 von Tobi | Keine Kommentare

Opera Icon

Mit dem Umstieg auf die Blink-Engine vor über einem Jahr hat Opera viele Nutzer verärgert. Neben der neuen Rendering-Engine wurden auch zahlreiche Funktionen aus dem Browser entfernt. Mit Version 25 bringt Opera nun endlich wieder die Lesezeichen zurück.

Die Lesezeichen kommen in einer modernen Optik daher. Sie werden entweder als Kacheln oder in einer Listenansicht angezeigt. Die Listenansicht stellt neben dem Titel auch die URL und das Icon der einzelnen Lesezeichen dar. Die Synchronisation der Lesezeichen über verschiedene Opera-Installationen funktioniert aber noch nicht. Dies soll in eine der nächsten Versionen umgesetzt werden.

Weitere Neuerungen in Opera 25 sind ein integrierter PDF-Viewer und die Unterstützung für H.264 und MP3. Berechtigte Webseiten dürfen wie bei Chrome 38 Benachrichtigungen an den Desktop senden. Außerdem gibt es erstmals seit langer Zeit wieder eine Linux-Version, die zeitgleich mit den Versionen von Windows und Mac OS veröffentlicht wird.

Aktuell steht Opera 25 nur als Betaversion zum Download. Die finale Version dürfte aber in wenigen Wochen verfügbar sein.

Opera Beta Windows Download
Opera Beta Mac OS Download
Opera Beta Linux Download

Opera 25

Datensicherung in Unternehmen

19. September 2014, 19:01 von Tobi | Keine Kommentare

Backup

Foto: “Data Dump” von Seth Anderson/Flickr unter CC BY-SA 2.0

Wie funktioniert eine professionelle Datensicherung im Unternehmen und welche Maßnahmen kann jeder Unternehmer gegen Fremdzugriffe und den Verlust von Daten ergreifen? Ein besonders wichtiger Aspekt in Bezug auf die Datensicherheit ist eine regelmäßige Sicherung, für die man unterschiedliche Maßnahmen wählen und die Datensicherung den persönlichen Ansprüchen anpassen kann. Wichtige unternehmerische Daten, die Buchhaltung, sowie Kundenadressen und finanzielle Details bedürfen einem besonderen Schutz und sollten mit großer Aufmerksamkeit bedacht werden.

Datensicherheit in Firmen und Privathaushalten nicht dem Zufall überlassen

Hacker werden immer erfinderischer und sind den aktuell verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen für Daten stets eine Nasenlänge voraus. Unternehmer die sich allein auf ihre Firewall und den Virenschutz verlassen, werden häufig Opfer von Hackern und sind verwundert, wie und warum der Zugriff auf die empfindlichen internen Daten überhaupt möglich wurde. Primär steht die Datensicherung von Datenbanken, der Software und den Betriebssystemen wie beispielsweise Windows 7 oder Windows 8 im Vordergrund. Weiter sollten persönliche Informationen, sowie Transferwege von Geldern separat geschützt und in die Datensicherung einbezogen werden. Neben der Gefahr durch Zugriffe von Dritten oder der Unbrauchbarkeit von Daten in Folge einer Zerstörung durch Schadware auf dem Computer, ersparen sich Unternehmer auch in Bezug auf den Defekt der Technik eine teure Datenrettung und haben sich anhand der Sicherung einen Vorteil verschafft.

Möglichkeiten zur Datensicherung mit Vor- und Nachteilen

Externe Festplatten und USB-Sticks stehen vor allem in der Datensicherung bei Privatpersonen hoch im Kurs. Die Anschaffungskosten für die externen Speichermedien sind günstig und die Performance ist gut. Da besonders USB-Sticks Geräte nicht selten vor dem Ende der durchschnittlichen Lebensdauer ausfallen, eignen sich diese als langfristige Speichermedien von Datensicherungen nur bedingt und sind in der unternehmerischen Verwendung aufgrund seiner geringen Speichergröße nicht primär zu empfehlen.

Streamer-Bänder, sowie die Datensicherung auf DVD sind ebenfalls an die Haltbarkeit der technischen Komponenten gekoppelt. Regelmäßige Backups, die per Streaming direkt auf dem Computer gespeichert werden, ermöglichen den schnellen Abruf im Bedarfsfall, sind aber bei einem Defekt des Computers die sichtlich schlechteste Lösung. Hier kann die Speicherung auf DVD oder einem über das Laufwerk genutzten Streamer-Band einen größeren Vorteil bieten. Wird das Speichermedium sicher und vor Umwelteinflüssen, sowie unbefugten Zugriffen sicher verwahrt und nicht beschädigt, ist dies eine äußerst günstige Option zur Datensicherung. Wenn eine DVD allerdings zerkratzt und unbrauchbar wird, sind mit ihr auch alle darauf gespeicherten Daten verloren. Auch hier gilt der Hinweis, dass diese Datensicherung für Privatanwender überzeugt, im gewerblichen Einsatz aber nicht die beste Entscheidung ist. Alternativ hierzu gibt es auch diverse externe Anbieter von Datensicherungen, welche entsprechende Möglichkeiten anbieten. Diese sind aber in der Regel nur für Unternehmen interessant, die selbst keine größere IT-Abteilung betreiben.

NAS-Server und Clouds als Speichermedium

Flexibilität im Zugriff auf die gesicherten Daten ist durch die Ablage in einer Cloud möglich. Für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie für Privatnutzer stellt die virtuelle Wolke wie beispielsweise Microsoft OneDrive, Google Drive oder Dropbox eine optimale Lösung zur regelmäßigen Sicherung aller auf dem Computer befindlichen Daten dar. Hier findet man noch weitere Cloud-Anbieter. Bei einem großen Datenaufkommen, das vor allem in größeren Unternehmen vorhanden ist, sollte der Fokus eher auf einem NAS-Server liegen. Die Kosten zur Datensicherung sind auf dem NAS-Server weitaus günstiger als in einer Cloud, wobei die Flexibilität erhalten bleibt und auch hier ein Zugriff von allen verifizierten Endgeräten erfolgen kann. Da die Daten nicht auf physischen Speichermedien, sondern im virtuellen Raum außerhalb des Unternehmens abgelegt werden, mindern Unternehmer die Gefahr eines Fremdzugriffs und der Fremdverfügung ihrer empfindlichen Daten. Die virtuelle Ablage ist ganz klar ein Vorteil, der in Kosten und Leistung überzeugt.

Fazit

In der Datensicherung sind Kompromisse aufgrund einer günstigen Alternative im Regelfall die falsche Entscheidung. Je empfindlicher die Daten sind und je größer der Schaden bei einem Datenverlust oder Fremdzugriff ist, umso höher sollte die Sicherheit gewählt werden. Eine Auslagerung in Clouds oder auf einen NAS-Server ist gegenüber den benannten physischen Speichermedien eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung.

WordPress 4.1 mit neuem Standard-Theme Twenty Fifteen

15. September 2014, 18:02 von Tobi | 3 Kommentare

WordPress Logo

Mit WordPress 4.1, welches bereits am 10. Dezember 2014 erscheinen soll, wird ein neues Standard-Theme kommen. Twenty Fifteen (2015) wird wieder ein Blog-Theme werden, nachdem das aktuelle Twenty Fourteen (2014) ein Magazin-Theme ist.

Das Theme möchte mit Einfachheit glänzen und legt viel Wert auf die Typographie. Als Schriften werden Google Noto Serif und Google Noto Sans zum Einsatz kommen. Außerdem wird es sich um ein responsives Mobile-First-Theme handeln, welches für viele Geräteklassen angepasst wird.

WordPress Twenty Fifteen Theme
(via)

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