OneDrive jetzt mit 30 GB kostenlosen Speicher

21. September 2014, 18:05 von Tobi | Keine Kommentare

OneDrive Logo

Erst im Juni 2014 hat Microsoft den kostenlosen OneDrive-Speicher von 7 auf 15 GByte aufgestockt. Nun legt Microsoft erneut nach und verdoppelt den Speicherplatz auf 30 GByte. Das Angebot läuft aber nur bis Ende September.

Im Zuge des iPhone 6 bzw. iOS 8 Releases bietet Microsoft allen Nutzern der OneDrive-App für iOS 15 GByte zusätzlichen Speicher. Dafür muss in der OneDrive-App lediglich der automatische Kamera-Upload aktiviert werden. Die Aktion gilt auch für die mobilen Apps unter Android und Windows Phone. Nach dem ersten Upload wird der Bonusspeicher direkt freigeschaltet. Dieser ist lebenslang gültig. Die Aktion läuft allerdings nur bis Ende September.

Tolle Aktion von Microsoft, vor allem da vor kurzem die Dateigrößenbegrenzung auf 10 GByte erhöht wurde.

OneDrive

Verschlüsselung bei Android L standardmäßig aktiviert

21. September 2014, 10:02 von Tobi | Keine Kommentare

Android Logo

Obwohl Google für Android L noch kein offizielles Datum genannt hat, gilt eine Veröffentlichung für Mitte Oktober 2014 als sehr wahrscheinlich. Nun hat Google weitere Informationen zur kommenden Android-Version verraten. Demnach werden Smartphones und Tablets mit Android L standardmäßig verschlüsselt.

Bereits seit 2011 bietet Android eine Möglichkeit zur Verschlüsselung, die aber nur wenigen Nutzern bekannt ist und von noch weniger Endanwendern verwendet wird. Die Verschlüsselung umfasst alle Daten auf dem internen Speicher des Geräts und kann wahlweise auch auf microSD-Karten angewendet werden. Der Zugriff auf die Daten bzw. das Gerät ist nur noch per Passwort oder PIN möglich. Die Schlüssel werden direkt auf dem Gerät gespeichert und können auch nicht von Google eingesehen werden. Damit möchte Google sich gegen Anfragen von Behörden wehren. Ohne das richtige Passwort können Dritte mit den Handydaten nichts mehr anfangen.

Mit iOS 8 hat Apple kürzlich ein ähnliches Update ausgerollt. Insgesamt eine sinnvolle Verbesserung, sofern die Verschlüsselung nicht zu sehr auf die Performance drückt. Außerdem ist zu beachten, dass ausgelagerte Daten (Google Drive, Dropbox, …) weiterhin von Google eingesehen werden können.

(via)

Erste Infos zum neuen Microsoft Office aufgetaucht

20. September 2014, 10:13 von Tobi | 1 Kommentar

Microsoft Logo

Microsoft arbeitet gerade mit Hochdruck an Windows 9 und wird höchstwahrscheinlich am 30. September 2014 eine “Technology Preview” veröffentlichen. Darüber hinaus soll mit Windows 9 auch ein neues Microsoft Office veröffentlicht werden. Bei “The Verge” sind jetzt erste Screenshots sowie Informationen zur neuen Desktop-Version aufgetaucht.

Nach Office 2010 wird Office 16 wieder mit einem dunklen Theme daherkommen. In Office 2013 ist nur ein helles Theme vorhanden. Dieses soll nach wie vor das Standard-Design bleiben, die dunkle Benutzeroberfläche ist lediglich optional.

Außerdem wird das neue Office eine überarbeitete Hilfefunktion an Bord haben. Die Funktion soll eine schnelle Hilfe für alle Funktionen von Office bieten und kann auch auf gestellte Fragen antworten. Des Weiteren soll über die Hilfefunktion auch direkter Zugriff auf normalerweise versteckte bzw. schwer zugängliche Funktionalitäten möglich sein.

Weitere Neuerungen sind das automatische Ausrichten von Bildern und das Auslesen von Kamera-Metadaten. Insgesamt ist Office 16 also kein weltbewegendes Update gegenüber Office 2013, sondern lediglich eine kleine Evolution.

Office 16

Office 16 (Quelle: The Verge)

Opera 25 bringt Lesezeichen zurück

19. September 2014, 19:20 von Tobi | Keine Kommentare

Opera Icon

Mit dem Umstieg auf die Blink-Engine vor über einem Jahr hat Opera viele Nutzer verärgert. Neben der neuen Rendering-Engine wurden auch zahlreiche Funktionen aus dem Browser entfernt. Mit Version 25 bringt Opera nun endlich wieder die Lesezeichen zurück.

Die Lesezeichen kommen in einer modernen Optik daher. Sie werden entweder als Kacheln oder in einer Listenansicht angezeigt. Die Listenansicht stellt neben dem Titel auch die URL und das Icon der einzelnen Lesezeichen dar. Die Synchronisation der Lesezeichen über verschiedene Opera-Installationen funktioniert aber noch nicht. Dies soll in eine der nächsten Versionen umgesetzt werden.

Weitere Neuerungen in Opera 25 sind ein integrierter PDF-Viewer und die Unterstützung für H.264 und MP3. Berechtigte Webseiten dürfen wie bei Chrome 38 Benachrichtigungen an den Desktop senden. Außerdem gibt es erstmals seit langer Zeit wieder eine Linux-Version, die zeitgleich mit den Versionen von Windows und Mac OS veröffentlicht wird.

Aktuell steht Opera 25 nur als Betaversion zum Download. Die finale Version dürfte aber in wenigen Wochen verfügbar sein.

Opera Beta Windows Download
Opera Beta Mac OS Download
Opera Beta Linux Download

Opera 25

Datensicherung in Unternehmen

19. September 2014, 19:01 von Tobi | Keine Kommentare

Backup

Foto: “Data Dump” von Seth Anderson/Flickr unter CC BY-SA 2.0

Wie funktioniert eine professionelle Datensicherung im Unternehmen und welche Maßnahmen kann jeder Unternehmer gegen Fremdzugriffe und den Verlust von Daten ergreifen? Ein besonders wichtiger Aspekt in Bezug auf die Datensicherheit ist eine regelmäßige Sicherung, für die man unterschiedliche Maßnahmen wählen und die Datensicherung den persönlichen Ansprüchen anpassen kann. Wichtige unternehmerische Daten, die Buchhaltung, sowie Kundenadressen und finanzielle Details bedürfen einem besonderen Schutz und sollten mit großer Aufmerksamkeit bedacht werden.

Datensicherheit in Firmen und Privathaushalten nicht dem Zufall überlassen

Hacker werden immer erfinderischer und sind den aktuell verfügbaren Sicherheitsmaßnahmen für Daten stets eine Nasenlänge voraus. Unternehmer die sich allein auf ihre Firewall und den Virenschutz verlassen, werden häufig Opfer von Hackern und sind verwundert, wie und warum der Zugriff auf die empfindlichen internen Daten überhaupt möglich wurde. Primär steht die Datensicherung von Datenbanken, der Software und den Betriebssystemen wie beispielsweise Windows 7 oder Windows 8 im Vordergrund. Weiter sollten persönliche Informationen, sowie Transferwege von Geldern separat geschützt und in die Datensicherung einbezogen werden. Neben der Gefahr durch Zugriffe von Dritten oder der Unbrauchbarkeit von Daten in Folge einer Zerstörung durch Schadware auf dem Computer, ersparen sich Unternehmer auch in Bezug auf den Defekt der Technik eine teure Datenrettung und haben sich anhand der Sicherung einen Vorteil verschafft.

Möglichkeiten zur Datensicherung mit Vor- und Nachteilen

Externe Festplatten und USB-Sticks stehen vor allem in der Datensicherung bei Privatpersonen hoch im Kurs. Die Anschaffungskosten für die externen Speichermedien sind günstig und die Performance ist gut. Da besonders USB-Sticks Geräte nicht selten vor dem Ende der durchschnittlichen Lebensdauer ausfallen, eignen sich diese als langfristige Speichermedien von Datensicherungen nur bedingt und sind in der unternehmerischen Verwendung aufgrund seiner geringen Speichergröße nicht primär zu empfehlen.

Streamer-Bänder, sowie die Datensicherung auf DVD sind ebenfalls an die Haltbarkeit der technischen Komponenten gekoppelt. Regelmäßige Backups, die per Streaming direkt auf dem Computer gespeichert werden, ermöglichen den schnellen Abruf im Bedarfsfall, sind aber bei einem Defekt des Computers die sichtlich schlechteste Lösung. Hier kann die Speicherung auf DVD oder einem über das Laufwerk genutzten Streamer-Band einen größeren Vorteil bieten. Wird das Speichermedium sicher und vor Umwelteinflüssen, sowie unbefugten Zugriffen sicher verwahrt und nicht beschädigt, ist dies eine äußerst günstige Option zur Datensicherung. Wenn eine DVD allerdings zerkratzt und unbrauchbar wird, sind mit ihr auch alle darauf gespeicherten Daten verloren. Auch hier gilt der Hinweis, dass diese Datensicherung für Privatanwender überzeugt, im gewerblichen Einsatz aber nicht die beste Entscheidung ist. Alternativ hierzu gibt es auch diverse externe Anbieter von Datensicherungen, welche entsprechende Möglichkeiten anbieten. Diese sind aber in der Regel nur für Unternehmen interessant, die selbst keine größere IT-Abteilung betreiben.

NAS-Server und Clouds als Speichermedium

Flexibilität im Zugriff auf die gesicherten Daten ist durch die Ablage in einer Cloud möglich. Für kleine und mittelständische Unternehmen, sowie für Privatnutzer stellt die virtuelle Wolke wie beispielsweise Microsoft OneDrive, Google Drive oder Dropbox eine optimale Lösung zur regelmäßigen Sicherung aller auf dem Computer befindlichen Daten dar. Hier findet man noch weitere Cloud-Anbieter. Bei einem großen Datenaufkommen, das vor allem in größeren Unternehmen vorhanden ist, sollte der Fokus eher auf einem NAS-Server liegen. Die Kosten zur Datensicherung sind auf dem NAS-Server weitaus günstiger als in einer Cloud, wobei die Flexibilität erhalten bleibt und auch hier ein Zugriff von allen verifizierten Endgeräten erfolgen kann. Da die Daten nicht auf physischen Speichermedien, sondern im virtuellen Raum außerhalb des Unternehmens abgelegt werden, mindern Unternehmer die Gefahr eines Fremdzugriffs und der Fremdverfügung ihrer empfindlichen Daten. Die virtuelle Ablage ist ganz klar ein Vorteil, der in Kosten und Leistung überzeugt.

Fazit

In der Datensicherung sind Kompromisse aufgrund einer günstigen Alternative im Regelfall die falsche Entscheidung. Je empfindlicher die Daten sind und je größer der Schaden bei einem Datenverlust oder Fremdzugriff ist, umso höher sollte die Sicherheit gewählt werden. Eine Auslagerung in Clouds oder auf einen NAS-Server ist gegenüber den benannten physischen Speichermedien eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung.

WordPress 4.1 mit neuem Standard-Theme Twenty Fifteen

15. September 2014, 18:02 von Tobi | 3 Kommentare

WordPress Logo

Mit WordPress 4.1, welches bereits am 10. Dezember 2014 erscheinen soll, wird ein neues Standard-Theme kommen. Twenty Fifteen (2015) wird wieder ein Blog-Theme werden, nachdem das aktuelle Twenty Fourteen (2014) ein Magazin-Theme ist.

Das Theme möchte mit Einfachheit glänzen und legt viel Wert auf die Typographie. Als Schriften werden Google Noto Serif und Google Noto Sans zum Einsatz kommen. Außerdem wird es sich um ein responsives Mobile-First-Theme handeln, welches für viele Geräteklassen angepasst wird.

WordPress Twenty Fifteen Theme
(via)

WordPress Blog für mobile Geräte optimieren

14. September 2014, 11:17 von Tobi | Keine Kommentare

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Die meisten Webseitenaufrufe kommen immer noch von Desktop-Browsern. Allerdings ist die Zahl der mobilen Besucher in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mit immer leistungsfähigeren und höher aufgelösten Smartphones und Tablets wird dieser Trend in Zukunft weiterhin anhalten. Dennoch bieten noch immer einige Blogs kein angepasstes Layout für mobile Besucher an. Nachfolgend möchte ich kurz einige Möglichkeiten aufzeigen, wie ein Blog auf Basis von WordPress für mobile Geräte optimiert werden kann.

Externe Dienste

Die einfachste Möglichkeit für eine mobile Version ist der Weg über einen externen Online-Dienst. Diese Variante ist aber alles andere als optimal und sollte nur als Notlösung zum Einsatz kommen. Einige Dienste bedienen sich am bereitgestellten RSS- oder Atom-Feed und geben diesen einfach als HTML-Seite aus. Das Ergebnis ist kein ästhetisches Vergnügen und auch die Funktionalität ist sehr eingeschränkt. Bei gekürzten Feeds stößt diese Lösung sowieso sehr schnell an ihre Grenzen.

Andere Dienste greifen direkt auf die Webseite zurück und stellen diese in einer optimierten Form dar. Aber auch hier gilt, dass keine Wunder zu erwarten sind. Google stellt beispielsweise einen Proxy-Server zur Verfügung, welcher den Webseiteninhalt quasi ohne Stylesheet ausgibt. Der Proxy kann unter “http://google.com/gwt/x?u=” aufgerufen werden. Hier der Link für meinen Blog: http://google.com/gwt/x?u=antary.de

WordPress Plugins

Wenn das aktuell eingesetzte WordPress-Theme nicht responsiv ist und ein Themewechsel nicht in Frage kommt, kann auf Plugins zurückgegriffen werden. Die Plugins analysieren den User-Agent des Browsers und entscheiden anschließend, ob das normale Theme oder ein mobiles Theme an den Besucher ausgeliefert werden soll. Besucher die mit Smartphone oder Tablet auf eine Webseite zugreifen, bekommen demnach das vom Plugin erzeugte mobile Theme zu sehen.

Beliebte Plugins sind unter anderem WPtouch Mobile Plugin , WPMobile Apps oder Mobile Smart. Auch der Alleskönner Jetpack bietet eine entsprechende Funktionalität an. Alle Plugins sind schnell eingerichtet und die mobile Ansicht kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Responsives WordPress-Theme

Eine mittlerweile sehr oft genutzte Methode für eine mobile Webseite sind sogenannte responsive Themes. Moderne responsive Themes arbeiten auf Basis von CSS3 Media Queries und passen sich automatisch an bestimmte Gerätekategorien an. Viele Themes arbeiten mit vier unterschiedlichen Kategorien: Smartphone, Tablet, Notebook und Desktop. Für jede Geräteklasse lässt sich das Design eigenständig anpassen.

Inzwischen existieren sehr viele WordPress-Themes, die als responsiv ausgegeben werden. Nichtsdestotrotz sollten die Themes vor dem Einsatz überprüft werden, da viele nur eine rudimentäre Funktionalität mitbringen. Hilfreich dabei ist mein Artikel “Responsive Webdesigns testen“.

Wer ein neues responsive Theme sucht, sollte sich Make genauer anschauen. Das kostenlose Theme bietet viele Anpassungsmöglichkeiten und hat sich bereits bei vielen Projekten in der Praxis bewährt.

Sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen sinnvoll?

13. September 2014, 14:59 von Tobi | Keine Kommentare

Beim Kauf eines neues Tablets oder Smartphones im Einzelhandel werden immer öfter Geräteversicherungen und / oder Garantieverlängerungen angeboten. Aber auch online sind solche Leistungen mittlerweile vermehrt vorzufinden. Nachfolgend möchte ich einige Punkte ausführen, warum solche Produkte meiner Meinung nach nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind.

Egal ob Geräteversicherung oder Garantieverlängerung, im Einzelhandel werden solche Angebote oft pauschal empfohlen, da der Vermittler mit einer ordentlichen Provision rechnen kann. Eine objektive Betrachtung der persönlichen Gegebenheiten und die Abwägung des Für und Wider entsprechender Versicherungsprodukte erfolgt so gut wie nie.

Garantieverlängerungen greifen erst nach Ablauf der gesetzlichen Gewährleistung und Herstellergarantie. Wenn das Gerät danach ohne Verschulden des Nutzers kaputt geht, wird es kostenlos repariert. Allerdings sollte bedacht werden, dass die Herstellergarantie oft zwei Jahre beträgt und viele Geräte danach nur noch einen Bruchteil des Kaufpreises wert sind. Außerdem werden nur Material- und Herstellungsfehler abgedeckt, Verschleißteile sind immer ausgenommen. Im Regelfall wechseln die Anwender bei einem Defekt sowieso auf ein neues Gerät.

Geräteversicherungen sind deutlich teurer als eine Garantieverlängerung, bieten aber auch einen besseren Schutz. Stürze, Bruchschäden oder Wasserschäden sind typische Beispiele für einen Versicherungsfall. Allerdings sollten die Versicherungsbedingungen ganz genau studiert werden, denn fast immer sind dort zahlreiche Ausnahmen zu finden. Beispielsweise sind Schäden an Verschleißteilen, Schäden durch Witterung, durch Kondens- oder Leitungswasser, Schönheitsfehler und Diebstahl oft ausgeschlossen. Des Weiteren sollte beachtet werden, dass viele Versicherungen bei Schäden den Zeitwert des Geräts heranziehen und nicht den originalen Kaufpreis. Zudem ist auch oft ein Selbstbehalt in den Versicherungen enthalten.

Alles in allem sind Geräteversicherungen und Garantieverlängerungen eher kritisch zu sehen und nur in Einzelfällen sinnvoll. Der Defekt oder Verlust eines Geräts ist relativ überschaubar und sollte ohne Probleme verkraftet werden können. Selbst wenn ein solcher Fall eintritt ist nicht sicher, ob eine Versicherung mit ihren vielen Ausnahmen überhaupt für den Schaden aufkommt. Deutlicher gesagt: Wenn sich jemand ein Smartphone oder Tablet kauft, sollte er den Verlust ohne weiteres verkraften können. Wenn nicht, kann er sich das Gerät nicht leisten.

Lenovo Tab S8 – 8-Zoll-Tablet zum Kampfpreis

11. September 2014, 00:04 von Tobi | Keine Kommentare

Lenovo Logo
Lenovo Tab S8

Lenovo Tab S8 (Quelle: Lenovo)

Auf der IFA 2014 hat Lenovo ein neues Tablet mit Android 4.4 und Intel Prozessor vorgestellt, welches für 199 Euro in den Handel kommen soll. Das Lenovo Tab S8 ist mit einem Intel Atom Z3745 und 2 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Bay-Trail-SoC taktet mit 1,33 GHz und verfügt über 4 Kerne. Der Touchscreen ist 8 Zoll groß und kommt mit Full HD-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) daher. Als interner Speicher sind 16 GByte vorgesehen. Außerdem kann der Speicher des Tablets mittels einer microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert werden.

Mit Abmessungen von 209,8 x 123,8 x 7,9 mm ist das Lenovo Tab S8 schön dünn. Auch das Gewicht fällt mit 299 Gramm erfreulich gering aus. Dennoch hat Lenovo einen Akku mit 4.290 mAh verbaut, welcher bei aktiviertem WLAN bis zu 7 Stunden Browsen ermöglichen soll. Die weitere Ausstattung beläuft sich auf eine Frontkamera mit 1,6 Megapixeln, eine 8-Megapixel-Hauptkamera, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 A-GPS und  GLONASS.

Das Lenovo Tab S8 soll im vierten Quartal 2014 verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199 Euro. Das Tablet wird in den Farben Schwarz, Weiß, Blau und Gelb auf den Markt kommen. Neben der WLAN-Version ist auch eine LTE-Variante geplant. Allerdings hat Lenovo dazu weder Preis noch Verfügbarkeit verraten.

Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Tablet, welches sich höchstwahrscheinlich direkt mit dem “Nexus 8″ anlegen dürfte. Google wird dieses voraussichtlich Anfang Oktober 2014 vorstellen.

Technische Daten

Produkt Lenovo Tab S8 Nexus 7 (2013)
Display 8 Zoll, IPS 7 Zoll, IPS
Auflösung 1.920 x 1.200 Pixel, 275 ppi 1.920 x 1.200 Pixel, 323 ppi
Speicher 16 GByte + microSD 16 / 32 GByte, nicht erweiterbar
Prozessor Intel Atom Z3745 (4 x 1,33 GHz), 22 nm Qualcomm Snapdragon S4 Pro (4 x 1,5 GHz)
GPU Intel HD Graphics, 311 MHz Adreno 320
Arbeitsspeicher 2 GByte
Drahtlos WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, A-GPS, GLONASS Dual-Band-WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, A-GPS, GLONASS
Mobilfunk (optional)
GSM/EDGE/GPRS, UMTS/HSPA+, LTE GSM/EDGE/GPRS (850, 900, 1.800, 1.900 MHz), UMTS/HSPA+ (850, 900, 1.700, 1.900, 2.100 MHz), LTE (800, 850, 1700, 1800, 1900, 2100, 2600 MHz)
Anschlüsse 1 x USB 2.0 (Micro-USB) 1 x USB 2.0 (Micro-USB), SlimPort HDMI
Kamera 8,0 Megapixel Rückseite (LED, f/2,2, AF), 1,6 Megapixel Vorderseite 5 Megapixel Rückseite, 1,2 Megapixel Vorderseite
Betriebssystem Android 4.4
Abmessungen 209,8 x 123,8 x 7,90 mm 200 x 114 x 8,65 mm
Gewicht 299 Gramm 290 Gramm / 299 Gramm (LTE)
Akku 4.290 mAh 3.950 mAh
Preis 199 Euro (UVP) 199 Euro (16 GB), 249 Euro (32 GB), 289 Euro (32 GB + LTE)

Vorwerk bringt neuen Thermomix TM5

9. September 2014, 23:02 von Tobi | 1 Kommentar

Vorwerk Logo

Vollkommen unerwartet hat Vorwerk am Wochenende einen neuen Thermomix vorgestellt. Der Thermomix TM5 ist mit einem Touchscreen ausgestattet und kann mit sogenannten Rezept-Chips umgehen. Dabei handelt es sich um ein digitales Kochbuch mit Hunderten von Rezepten. Der Nutzer kann ein Gericht aussuchen und muss nur noch der Schritt für Schritt Anleitung auf dem Touchscreen folgen. Im Prinzip müssen nur noch die Zutaten in den Mixtopf gegeben werden. Alles andere, wie beispielsweise Knöpfe drücken, Zeit auswählen, wiegen, rühren, kneten oder kochen, erledigt der neue Thermomix selbstständig. Vorwerk nennt dies “Guided Cooking”.

Obwohl der Vorgänger aus dem Jahr 2004 stammt, hat sich beim Gerät selbst relativ wenig verändert. Heizung, Motor, Mixtopf und Messer sind nur leicht überarbeitet worden. Der Motor arbeitet nach wie vor mit 500 Watt, erreicht jetzt aber bis zu 10.700 Umdrehungen pro Minute. Außerdem soll er etwas leiser agieren. Der Vorgänger in Form des TM31 bietet maximal 10.200 Umdrehungen pro Minute. Des Weiteren wurde die Maximaltemperatur von 100 auf 120 °C angehoben und das Fassungsvermögen des Topfs wurde um 10 Prozent auf 2,2 Liter erhöht. Der VAROMA-Behälter wurde ebenfalls um 10 Prozent vergrößert. Eine weitere Neuerung ist die automatische Verriegelung des Deckels.

Preislich liegt der neue Thermomix TM5 bei 1.109 Euro und damit 90 Euro über dem Thermomix TM31. Die Verfügbarkeit soll innerhalb der nächsten Wochen gegeben sein.  Spätestens im Oktober soll der in Frankreich produzierte TM5 breit verfügbar sein. Ein Umtausch vom TM31 zum TM5 ist nicht möglich. Diese Tatsache ärgert vor allem Kunden, die erst kürzlich einen TM31 gekauft haben. Bei Facebook und im offiziellen Forum haben sich daher schon einige verärgerte Kunden zu Wort gemeldet.

Abschließend eine kurze Zusammenfassung aller Neuerungen:

  • Rezept-Chips bieten digitale Rezepte und “Guided Cooking”
  • Touchscreen
  • neues Design
  • Motor leiser und etwas schneller
  • Temperaturen bis 120 °C möglich
  • 10% mehr Fassungsvermögen im Mixtopf und VAROMA
  • automatische Verriegelung des Deckels
  • neuer Messbecher

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