Autor: Tobi

Let’s Encrypt bietet ab September kostenlose Zertifikate

Let' s Encrypt Logo

Let’s Encrypt ist eine neue Zertifizierungsstelle (CA), die Ende 2014 gegründet wurde und sich gerade im Aufbau befindet. Angeboten wird der Dienst von der gemeinnützigen Internet Security Research Group (ISRG). Als Hauptinitiatoren gelten Mozilla und die Electronic Frontier Foundation (EFF), die aber auch Unterstützung von namenhaften Unternehmen wie Akamai, Cisco Systems oder der Linux Foundation erhalten.

Ziel von Let’s Encrypt ist es, kostenlose Zertifikate für die verschlüsselte Übertragung im Web anzubieten. Gleichzeitig soll der Aufwand für die Einrichtung und Pflege von TLS-Verbindungen deutlich gesenkt werden. Dazu kommt das Protokoll Automated Certificate Management Environment (ACME) zum Einsatz, welches einen automatisierten Prozess für Erstellung, Validierung, Signierung, Einrichtung und Erneuerung von Zertifikaten bereitstellen soll.

Anfang Juni hat Let’s Encrypt die benötigten Zwischen- und Stammzertifikate (auch als Wurzelzertifikat oder Root-Zertifikat bezeichnet) erzeugt. Vor wenigen Tagen wurde bekannt gegeben, dass die erste Zertifikatsausstellung und die Aufnahme des Testbetriebs ab dem 7. September stattfinden werden. Während des zehnwöchigen Testlaufs wird allerdings eine Anmeldung vorausgesetzt. Ab dem 16. November soll dann der Normalbetrieb aufgenommen werden. Dann soll jedermann ohne Anmeldung Zertifikate erhalten können.

Vorläufig sollen die Zertifikate mit Hilfe der Zwischenstelle ausgestellt werden, die ihrerseits durch die Zertifizierungsstelle von IdenTrust signiert sei. Dadurch ist sichergestellt, dass Zertifikate von Let’s Encrypt von allen Browsern akzeptiert werden. Früher oder später soll jedoch auch das eigene Root-Zertifikat von Let’s Encrypt in den meistbenutzten Browsern als vertrauenswürdig hinterlegt werden. Dank der Mitarbeit von Mozilla wird Firefox vermutlich der erste Browser sein, der das Root-Zertifikat einbinden wird. Wer nicht darauf warten möchte, kann das Root-Zertifikat bereits jetzt selbst installieren.

Kategorien: Internet

Homepage-Baukasten Wix.com im Kurztest

Auch in Zeiten von Social Media bleibt eine eigene Website für viele Anwender das wichtigste, persönliche Aushängeschild im Internet. Ein Problem besteht allerdings darin, dass nur wenige Menschen über das technische Know-How bzw. die Geduld verfügen, um sich in Content Management Systeme (CMS) wie Joomla, TYPO3 oder WordPress einzuarbeiten. Gerade im Dickicht der Plug-Ins und Themes geht die Übersicht rasch verloren. Als Alternative zur nochmals aufwändigeren Eigen-Programmierung einer Website gibt es Homepage-Baukästen. Ehemals musste man angesichts der beschränkten Möglichkeiten jener Tools abwinken – mit Baukästen erstellte Websites waren selbst für ungeschulte Augen sofort als solche zu erkennen und ähnelten sich allesamt stark. Allerdings gab es in den letzten Jahren viele, neue Entwicklungen, welche es rechtfertigen, den Anbietern eine neue Chance zu geben. Aus diesem Grund habe ich mir exemplarisch mitunter den populärsten Homepage-Baukasten von Wix.com herausgegriffen und einem Kurztest unterzogen. Anreiz war für mich auch, dass es erst kürzlich einen Vergleich diverser Homepage-Baukästen bei Dr. Web gegeben hat.

Früher hat Wix noch mit Adobe Flash gearbeitet, was für viele User ein Ausschlusskriterium bedeutet hat. Doch mittlerweile ist Wix sowohl im Back- als auch Frontend zu HTML5 gewechselt. Damit ist ein wichtiger Schritt getan, um die Wix-Websites für mobile Endgeräte fit zu machen. Auch die Auswahl beeindruckt: Hunderte von Templates laden zum Ausprobieren ein. Die höchst unterschiedlichen Vorlagen gewährleisten, dass die eigene mit dem Wix-Baukasten erstellte Website nicht anderen ähnelt. Zum Glück bietet der Editor zwar viele Möglichkeiten die jeweils gewählte Vorlage nachträglich anzupassen, verliert sich aber nie in Komplexität. Zudem gibt es eine ganze Reihe an Einführungsvideos, welche durch jeden Schritt begleiten. Ähnlich wie in CMS gibt es die Option, spezifische Module einzubinden. Als Beispiele seien eine Bildergalerie, ein Forum oder sogar ein eigener Online-Shop genannt. Wer etwas Geld auf den Tisch legen mag, findet im AppShop nochmals etliche Erweiterungen. Neben kostenpflichtigen Apps stehen dort auch Gratis-Versionen bereit. Wix hat auch die Bedeutung von SEO erkannt und liefert deswegen das „SEO Wizzard and Monitoring Tool“ mit. Das Tool analysiert die erstellte Website und gibt Tipps zur Verbesserung. Auch Google Analytics lässt sich einbinden. Tatsächlich kann man über die mit Wix erstellten Websites Geld verdienen: Google Adsense, reguläre Werbebanner und Affiliate-Links werden ebenso unterstützt.

Wichtig ist natürlich auch der vom Nutzer verlangte Preis: Zwar gibt es eine Gratis-Version („Free“), hier muss man allerdings ohne eigene Domain auskommen und mit Werbung auf der Website leben. Im Grunde eignet sich diese Variante, um ein Gefühl für den Baukasten zu bekommen. „Connect Domain“ erlaubt auf eine bereits erworbene Domain weiterzuleiten und kostet monatlich 5,95 Euro bzw. bei jährlichem Sparplan 48,96 Euro. 500 MByte Speicherplatz und ein monatliches Traffic-Volumen von 1 GByte sind inbegriffen. Abermals muss man mit Werbung durch Wix auf der Website leben. Jene fällt ab dem „Combo-Paket“ weg, das monatlich 10,95 Euro bzw. 99 Euro im Jahresabo kostet. Hier erhöht sich der Speicherplatz auf 3 GByte und das Traffic-Volumen auf 2 GByte. Eine Domain ist enthalten. Beim „Unlimited-Paket“ fällt auch noch die Traffic-Grenze weg und es stehen 10 GByte Speicherplatz zur Verfügung. Der Preis beträgt 15,95 Euro monatlich bzw. 149,04 Euro im Jahresabo. Zum Schluss wartet das Paket „eCommerce“ mit 10 GByte Speicherplatz und 20 GByte Volumen. Alle Pakete bieten eine für mobile Endgeräte optimierte Website, Zugriff auf alle Templates und eine unbegrenzte Anzahl an Unterseiten. Aus meiner Sicht sollten die meisten Anwender mit dem Paket „Combo“ ideal bedient sein: Keine Werbung, viel Speicherplatz und ausreichendes Datenvolumen. Wer an seine Traffic-Grenzen stößt, weil die eigene Website plötzlich bekannter wird, kann nachträglich zu „Unlimited“ aufstocken – bereits gezahlte Beträge werden angerechnet, so dass kein Risiko besteht.

Im Praxistest habe ich mit Wix herumgespielt und Gefallen an der simplen aber effizienten Handhabung gefunden: Im Browser arbeitet man direkt wie in einem Bildbearbeitungsprogramm an den Homepage-Elementen und kann beliebig verschieben, vergrößern / verkleinern, Bilder und Texte einfügen, etc.. Man hat enorme Freiheit zum Experimentieren, wird aber durch Tutorial-Videos und ein umfangreiches FAQ bei Bedarf an die Hand genommen. Die Templates bieten von mehrspaltigen Designs bis hin zur schnörkellosen Blog-Oberfläche alles was das Herz begehrt. Wer möchte, kann sein Design mit mannigfaltigen Animationen aufpeppen. Nachteil im direkten Vergleich mit einem CMS: Wer sich einmal für ein Template entschieden hat, kann nicht ohne Weiteres seine gesamte Website zu einem anderen Design migrieren. Die manuelle Nachbearbeitung bleibt aber möglich. Auch wenn die Optimierung für mobile Endgeräte zudem generell erstklassig funktioniert, kann es vorkommen, dass einzelne Elemente in der mobilen Ansicht falsch dargestellt werden. Dann muss man im Backoffice nachforschen. Im Vergleich mit der direkten Konkurrenz von Jimdo, Webnode oder Weeblys ist Wix etwas komplexer, gewährt dem Nutzer dafür aber mehr Spielraum.

Fazit

Für Profis bleibt ein eigenes CMS die beste Wahl. Doch Wix.com zeigt eindrucksvoll, dass man mit seinem Homepage-Baukasten erstklassige Ergebnisse erzielen kann, welche für das Gros der Anwender vollkommen ausreichen. Auch für kleinere Firmen findet sich hier eine kostengünstige und leicht handhabbare Option. Als Beispiel zur Veranschaulichung sei diese professionelle Website der Myra Productions GmbH empfohlen. Ich bin selbst positiv überrascht. Zum Reinschnuppern ist das Austesten der „Free“ Version angeraten. Wer dann bei Wix bleiben möchte, benötigt allerdings zwingend eine kostenpflichtige Alternative.

Kategorien: Internet Testberichte

Windows 10: Cortana deaktivieren, Offline-Suche aktivieren

Windows 10 Logo

Eine große Neuerung von Windows 10 ist Microsofts digitaler Sprachassistent Cortana. Die Software ist unter Windows 10 standardmäßig aktiviert und benötigt zur Verarbeitung von gesprochenen Befehlen eine Internetverbindung zu den Servern von Microsoft. Cortana ähnelt stark den Assistenten von Google (Google Now) und Apple (Siri).

Auch wenn die Software durchaus einige nützliche Features bietet, existieren dennoch sehr viele Nutzer, die Cortana nicht nutzen und stattdessen lieber eine normale Offline-Suche wie unter Windows 7 haben möchten. Die aktuelle Cortana-Einstellung erkennt man auf einen Blick in der Suchleiste. Hier ein kleiner Überblick der verschiedenen Möglichkeiten:

  • Cortana aktiviert (Standard): „Frag mich etwas“ (siehe Screenshot)
  • Cortana deaktiviert: „Web und Windows durchsuchen
  • Cortana und Online-Suche deaktiviert: „Windows durchsuchen
Cortana aktiviert

Cortana aktiviert

Nachfolgend erkläre ich euch kurz, wie ihr Cortana am einfachsten deaktivieren könnt.

Cortana über die Einstellungen deaktivieren

Zuerst muss Cortana mit einem Klick auf das Icon in der Taskleiste geöffnet werden. Anschließend müsst ihr auf das Notizbuch wechseln. Dies kann entweder direkt mit einem Klick auf das Notizbuch-Icon erfolgen oder ihr geht den kleinen Umweg über das Hamburger-Menü darüber (siehe Screenshot).

Cortana Einstellungen

Cortana Einstellungen

Dort auf den Punkt „Einstellungen“ klicken. Hier kann Cortana deaktiviert werden. Dazu das erste Feld „Cortana kann Vorschläge, Ideen, Erinnerungen, Warnungen und viles mehr anbieten.“ auf „Aus“ setzen (siehe Screenshot).

Cortana deaktivieren

Cortana deaktivieren

Fertig. Wie oben bereits beschrieben hat sich der Text in der Suchleiste auf „Web und Windows durchsuchen“ geändert. Außerdem wird das Cortana-Icon der Taskleiste durch ein Such-Icon ersetzt und die Cortana-spezifischen Einstellungen im linken Menü sind verschwunden.

Online-Suche deaktivieren / Offline-Suche aktivieren

Nachdem Cortana deaktiviert ist, kann im zweiten Schritt die Online-Suche deaktiviert werden. Anschießend verhält sich die Suche wie unter Windows 7.

Die Option dazu findet sich abermals in den Einstellungen, die idealerweise noch geöffnet sind. Zur Aktivierung der Offline-Suche muss das Feld „Online suchen und Webergebnisse einbeziehen“ auf „Aus“ gestellt werden (siehe Screenshot).

Online-Suche deaktivieren

Online-Suche deaktivieren

Ab sofort findet die Suchfunktion nur noch Dateien, Programme und Einstellungen vom lokalen Rechner.

Kategorien: Tutorials Windows 10

Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) für Windows 10 verfügbar

Windows 10 Logo

Nachdem die Benutzer von Windows 10 bisher mit der Technical Preview der Remoteserver-Verwaltungstools (RSAT) vorliebnehmen mussten, hat Microsoft nun endlich die finale Version veröffentlicht. Vorerst steht RSAT allerdings nur auf Englisch zum Download bereit. Laut der Gerüchteküche könnte eine deutsche Version noch im August folgen.

Die neue Version der Verwaltungstools ist nur für Windows 10 gedacht und beinhaltet unter anderem den Server-Manager, Microsoft Management Console-Snap-Ins (MMC), diversen Verwaltungskonsolen, Windows PowerShell-Cmdlets und -Anbieter sowie Befehlszeilentools für die Verwaltung von Rollen und Features auf Servern.

Download Remote Server Administration Tools für Windows 10

Bootfähigen USB-Stick mit Windows 10 erstellen, auch UEFI

Windows 10 Logo

Wie eine Neuinstallation von Windows 10 funktioniert, habe ich bereits in meinem Artikel „So funktioniert ein Windows 10 Clean-Install“ beschrieben. Jetzt zeige ich euch die zwei einfachsten Methoden, wie ihr einen bootfähigen USB-Stick mit Windows 10 erstellen könnt. Beide Methoden unterstützen selbstverständlich UEFI.

Media Creation Tool: Vollautomatische Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks mit Windows 10

Der einfachste Weg einen bootfähigen Windows-10-USB-Stick zu erstellen führt über das Media Creation Tool von Microsoft. Das Tool lädt die benötigten Installationsdateien aus dem Internet herunter und erstellt daraus automatisch einen bootfähigen USB-Stick. Nachfolgend zeige ich euch die einzelnen Schritte.

Zunächst muss das Media Creation Tool von Microsoft heruntergeladen werden. Dabei müsst ihr darauf achten, die richtige Version auszuwählen. Verwendet ihr aktuell ein 64-Bit-Windows, müsst ihr das Tool also auch als 64-Bit-Version herunterladen. Andernfalls eben die 32-Bit-Version.

Nach dem Download des Tools kann dieses gestartet werden. Nach kurzer Wartezeit erscheint folgendes Fenster und fragt nach, wie ihr vorgehen möchtet. Dort solltet ihr die Option „Installationsmedien für einen anderen PC erstellen“ auswählen.

Media Creation Tool - Schritt 1
Im zweiten Schritt müsst ihr die gewünschte Sprache, Edition und Architektur festlegen. Ich habe mich für ein deutsches Windows 10 Pro N (ohne Windows Media Player) als 64-Bit-Version entschieden.

Media Creation Tool - Schritt 2

Jetzt die Option „USB-Speicherstick“ markieren und auf den Button „Weiter“ klicken.

Media Creation Tool - Schritt 3

Anschließend muss der gewünschte USB-Stick ausgewählt werden. Achtet darauf, dass dieser groß genug ist. 8 GByte reichen aber auf jedem Fall aus.

Media Creation Tool - Schritt 4

Daraufhin beginnt der Download der benötigten Installationsdateien. Je nach Internetgeschwindigkeit und Serverauslastung kann dies eine gewisse Zeit dauern.

Media Creation Tool - Schritt 5

Nach erfolgreichem Download wird der USB-Stick formatiert und bootfähig, bevor die Installationsdaten darauf abgelegt werden.

 

 

Media Creation Tool - Schritt 6

Das wars schon. Der bootfähige Windows-10-USB-Stick ist einsatzbereit.

Rufus erstellt bootfähigen USB-Sticks mit Windows 10

Rufus (Download) ist ein tolles Tool um aus ISO-Dateien bootfähige USB-Sticks zu erstellen. In meinem Artikel „Rufus erstellt bootfähige USB-Stick, auch UEFI“ habe ich das nützliche Tool bereits vorgestellt. Insbesondere wenn ihr bereits eine Windows-10-ISO besitzt ist dieser Weg die sinnvollere Alternative. In diesem Fall erspart ihr euch den erneuten Download bei Microsoft und damit auch Zeit. Natürlich könnt ihr euch aber auch über das Media Creation Tool (siehe Möglichkeit 1 oben) eine ISO-Datei von Windows 10 besorgen.

Als erstes wählt ihr in der unteren Hälfte neben der Option „Startfähiges Laufwerk erstellen mit“ eure Windows-10-ISO. Dies funktioniert mit einem Klick auf das Laufwerks-Icon. Anschießend müsst ihr das „Partitionsschema und Typ des Zielsystems“ anpassen. Ist eine herkömmliche BIOS-Installation gewünscht, müsst ihr die Option „MBR-Partitionierungsschema für BIOS oder UEFI-CSM“ wählen. Bei einer UEFI-Installation ist hingegen „GPT Partitionierungsschema für UEFI“ am sinnvollsten. Das Dateisystem wird je nach Auswahl passend festgelegt (NTFS bei BIOS oder FAT32 bei UEFI).

Rufus_Windows 10

Der Entwickler hat die Unterscheidung zwischen BIOS und UEFI bewusst so festgelgt. Praktisch ist es mit Rufus auch möglich einen USB-Stick zu erstellen, der beides unterstützt. Dies führt bei unerfahrenen Benutzern aber oftmals zu großer Verwirrung, weshalb die Option nur versteckt verfügbar ist. Um diese Möglichkeit zu nutzen, müsst ihr mit dem Fokus auf Rufus die Tastenkombination „Alt+E“ drücken.

Mit einem Klick auf „Start“ wird der bootfähige USB-Stick erstellt.

Ein Blick auf die Neuerungen von WordPress 4.3

WordPress Logo

Gestern wurde WordPress 4.3 veröffentlicht. Wie immer stand direkt nach dem Release auch bereits die deutsche Version als automatisches Update zur Verfügung. Nach einem Backup habe ich meinen Blog aktualisiert und konnte bisher keine Probleme feststellen. Die Neuerungen in WordPress 4.3 halten sich in Grenzen und sind größtenteils Detailverbesserungen.

Nachfolgend ein kurzer Überblick. Wer genauere Details wissen möchte, sollte am besten im ausführlichen Changelog im WordPress-Codex nachlesen.

  • Beim Zurücksetzen des Passworts erhält man ab sofort einen Link, bisher wurde direkt das alte Passwort per E-Mail zugesendet.
  • Bei neuen Benutzern wird automatisch ein sicheres Passwort () generiert.
  • Website-Icons (Favicon, Touch-Icon, …) können nun direkt im Adminbereich hochgeladen, bearbeitet und zugewiesen werden. Bisher muste dies manuell erfolgen.
  • Der Menü-Editor wurde überarbeitet und für Mobilgeräte optimiert. Außerdem existiert nun die Möglichkeit, Änderungen in einer Live-Vorschau anzusehen.
  • Formatierungs-Kürzel im Editor
    • „*“ oder „-“ für Aufzählungen
    • „1.“ erstellt eine nummerierte Liste
    • Rauten für eine Überschrift („##“ für h2-Überschrift, „###“ für h3-Überschrift, …)
    • „>“ am Zeilenanfang sorgt für ein Zitat
  • Verbesserte Listen-Ansichten im Adminbereich sorgen für eine geschmeidigere Oberfläche
  • Bei neuen Seiten sind Kommentare nun standardmäßig deaktiviert
  • Neue Template-Datei „singular.php“ als Fallback für „single.php“ und „page.php“. Damit erhält man also ein Template für Artikel und Seiten.
  • Erste Code-Vorbereitungen für PHP 7
  • Über 180 Bugfixes

Kategorien: Wordpress

Microsoft veröffentlicht MDOP 2015 mit vielen Verbesserungen

Gestern hat Microsoft das Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP) in Version 2015 veröffentlicht. MDOP ist eine Sammlung von verschiedenen Tools, die das Client-Management vereinfachen soll. Neben Sicherheitswerkzeugen sind auch Tools für die Virtualisierung und das Management vorhanden. Insgesamt besteht MDOP aus den folgenden sechs Tools:

  • Microsoft Advanced Group Policy Management (AGPM)
  • Microsoft Application Virtualization (App-V)
  • Microsoft Diagnostics and Recovery Toolset (DaRT)
  • Microsoft BitLocker Administration and Monitoring (MBAM)
  • Microsoft Enterprise Desktop Virtualization (MED-V)
  • Microsoft User Experience Virtualization (UE-V)

Eine große Neuerung in allen Tools ist die volle Unterstützung von Windows 10. Darüber hinaus haben die Tools auch neue Features erhalten. Insbesondere MBAM und App-V sind deutlich verbessert worden. Genauere Details erfahrt ihr in der Release-Ankündigung von Microsoft.

Kategorien: Windows Windows 10

Windows 10 bereits 50 Millionen Mal installiert

Windows 10 Logo

Gemäß WinBeta soll Windows 10 vor einigen Tagen die 50-Millionen-Marke geknackt haben. Die Information soll von einer internen Quelle bei Microsoft stammen. Eine Woche zuvor war Windows 10 erst auf ca. 25 Millionen Geräten vorhanden. Da der Rollout des neuen Betriebssystems nach wie vor in Wellen vorangetrieben wird, sollte sich die rasante Verbreitung in den nächsten Wochen fortsetzen.

Ich persönlich warte nach wie vor ab und werde höchstwahrscheinlich erst im Oktober mit dem ersten größeren Update (Codename Threshold 2) auf Windows 10 umsteigen.

Kategorien: Windows Windows 10

Die Neuerungen von Firefox 40

Firefox Logo 23+

Pünktlich zum geplanten Termin wurde Firefox 40 gestern veröffentlicht. Neben optischen Änderungen für Windows 10 wurde vor allem die Sicherheit bei den Add-Ons erhöht. So kommen erstmals Signaturen für Add-ons zum Zuge. Allerdings ändert sich für die Nutzer bisher nur wenig, da Firefox 40 bei unsignierten Add-ons lediglich eine Warnung anzeigt, wenn Signaturen fehlen. Ab Firefox 41 (geplante Veröffentlichung am 22. September 2015) kann die Überprüfung auf eine gültige Signatur lediglich noch per „about:config“ deaktivert werden. Mit Firefox 42 entfällt auch diese Möglichkeit und es sollen keine unsignierten Add-ons mehr genutzt werden können.

Die optischen Anpassungen unter Windows 10 habe ich bereits ausführlich in meinem Artikel „Firefox 40 erhält Optimierungen für hochauflösende Bildschirme und Windows 10“ beschrieben.

Nachfolgend ein kurzer Überblick aller weiteren Änderungen und Neuerungen in Version 40:

  • Verbesserter Malware-Schutz via Googles Safe Browsing
  • Werbeeinblendungen (Suggested Tiles) auf der Neuen-Tab-Seite (aktuell nur bei der Sprachvariante en-US)
  • Beim Start einer Unterhaltung über Hello kann ein Link übergeben werden
  • Neues Design des Add-ons Manager
  • Linux: Verbessertes Scrolling und flüssigere Wiedergabe von Grafiken und Videos
  • Windows: Nutzung von Hardware-VSync führt weicheren Animationen und besserem Scrollverhalten
  • NPAP-Plugins werden asynchron initialisiert, was zu einer schnelleren Startzeit führen soll
  • Skripte oder Iframes können keine HTTP-Authentifizierung mehr anfordern
  • Verbesserte Performance-Tools in den Entwickler-Werkzeugen (neue Ansichten Waterfall, Call Tree und Flame Chart)
  • Behebung diverser Sicherheitslücken

Download Firefox 40
Portable Firefox 40 @ Horst Scheuer

Microsoft-Patchday August 2015

Heute ist der zweite Dienstag im August, das heißt der Microsoft-Patchday steht wieder an. Wie letzten Monat bringt der August-Patchday insgesamt 14 neue Security-Bulletins mit sich, von denen vier als „kritisch“ und zehn als „hoch“ eingestuft werden.

Nachfolgend wie immer ein Überblick der zur Verfügung stehenden sicherheitsrelevanten Updates. Weitere Details zu den Updates stehen bei Microsoft im Security TechCenter zur Verfügung.

Bulletin ID Bulletin Title Maximum Severity Rating and Vulnerability Impact Restart Requirement Affected Software
MS15-079 Cumulative Security Update for Internet Explorer (3082442) Critical
Remote Code Execution
Requires restart Internet Explorer on affected Microsoft Windows clients and servers.
MS15-080  Vulnerabilities in Microsoft Graphics Component Could Allow Remote Code Execution (3078662) Critical
Remote Code Execution
May require restart All supported releases of Microsoft Windows and all affected editions of Microsoft .NET Framework, Microsoft Office, Microsoft Lync, and Microsoft Silverlight.
MS15-081  Vulnerabilities in Microsoft Office Could Allow Remote Code Execution (3080790) Critical
Remote Code Execution
May require restart Microsoft Office 2007, Microsoft Office 2010, Microsoft Office 2013, Microsoft Office 2013 RT, Microsoft Office for Mac 2011, Microsoft Office for Mac 2016, Microsoft Office Compatibility Pack, Microsoft Word Viewer, Word Automation Services on Microsoft SharePoint Server 2010, Word Automation Services on Microsoft SharePoint Server 2013, Microsoft Office Web Apps 2010, and Microsoft Office Web Apps Server 2013.
MS15-082  Vulnerabilities in RDP Could Allow Remote Code Execution (3080348) Important
Remote Code Execution
Requires restart All supported releases of Microsoft Windows except Windows 10.
MS15-083  Vulnerability in Server Message Block Could Allow Remote Code Execution (3073921) Important
Remote Code Execution
Requires restart Microsoft Windows Vista and Windows Server 2008.
MS15-084  Vulnerabilities in XML Core Services Could Allow Information Disclosure (3080129) Important
Information Disclosure
May require restart All supported releases of Microsoft Windows, Microsoft Office 2007, and Microsoft InfoPath 2007.
MS15-085  Vulnerability in Mount Manager Could Allow Elevation of Privilege (3082487) Important
Elevation of Privilege
Requires restart All supported releases of Microsoft Windows.
MS15-086  Vulnerability in System Center Operations Manager Could Allow Elevation of Privilege (3075158) Important
Elevation of Privilege
Does not require restart Microsoft System Center 2012 Operations Manager and Microsoft System Center 2012 Operations Manager R2.
MS15-087  Vulnerability in UDDI Services Could Allow Elevation of Privilege (3082459) Important
Elevation of Privilege
Does not require restart Microsoft Windows Server 2008, except Itanium editions.
MS15-088  Unsafe Command Line Parameter Passing Could Allow Information Disclosure (3082458) Important
Information Disclosure
May require restart All supported releases of Microsoft Windows.
MS15-089  Vulnerability in WebDAV Could Allow Information Disclosure (3076949) Important
Information Disclosure
May require restart All supported releases of Microsoft Windows, except Itanium servers and Windows 10.
MS15-090  Vulnerabilities in Microsoft Windows Could Allow Elevation of Privilege (3060716) Important
Elevation of Privilege
Requires restart All supported releases of Microsoft Windows, except Windows 10.
MS15-091  Cumulative Security Update for Microsoft Edge (3084525) Critical
Remote Code Execution
Requires restart Microsoft Edge on Microsoft Windows 10.
MS15-092  Vulnerabilities in .NET Framework Could Allow Elevation of Privilege (3086251) Important
Elevation of Privilege
May require restart Microsoft .NET Framework 4.6 on all supported releases of Microsoft Windows except Itanium editions.

Kategorien: Windows