Autor: Tobi

Windows 10: Werbe-Apps im Startmenü entfernen

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Windows 10 zeigt im Startmenü standardmäßig App-Empfehlungen an. Darunter befinden sich beispielsweise Twitter, Flipboard oder Candy Crush Soda. Dabei handelt es sich um Verknüpfungen, die per Klick zu den jeweiligen Apps im Windows Store führen. Mit dem bevorstehenden “Anniversary Update” alias Windows 10 Version 1607, soll die Anzahl der angezeigten “Werbe-Apps” sogar noch erhöht werden. Dieser Tipp zeigt euch, wie ihr die App-Empfehlungen deaktivieren könnt.

Möglichkeit 1: Einstellungen

Zunächst müsst ihr die Einstellungen öffnen und auf  den Punkt “Personalisierung” klicken. Anschließend links im Menü auf “Start” klicken und die Option “Gelegentlich Vorschläge im Menü Start” anzeigen” deaktivieren.

Bereits bestehende App-Empfehlungen im Startmenü müssen ggf. manuell per Rechtsklick entfernt werden.

Möglichkeit 2: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Diese Möglichkeit existiert nur unter Windows 10 Pro oder Enterprise und greift gleichzeitig nur für neu erstellte Benutzer, nachdem die Option gesetzt wurde.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “gpedit.msc” eingeben.
  2. Unter “Computerkonfiguration” zu “Administrative Vorlagen”, “Windows-Komponenten” und “Cloudinhalt” wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich muss die Option “Microsoft-Anwederfeatures deaktivieren” aktiviert werden.
  4. Bei neu erstellten Benutzern erscheinen keine Werbe-Apps mehr.

Möglichkeit 3: Registrierungs-Editor

Die zweite Möglichkeit via Registry funktioniert unter allen Windows 10 Editionen. Die Einstellung greift allerdings ebenfalls nur für neu anzulegende Benutzer.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\CloudContent
  3. Wenn der Schlüssel “CloudContent” im linken Verzeichnisbaum nicht vorhanden ist, muss dieser von Hand erstellt werden.
  4. Darunter muss dann ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “DisableWindowsConsumerFeatures” und dem Wert “1” erstellt werden.
  5. Bei neu erstellten Benutzern erscheinen keine Werbe-Apps mehr.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.

Windows 10 Version 1607 aka “Anniversary Update” kommt am 29. Juli 2016

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Der Name “Anniversary Update” hatte es schon vermuten lassen, aber jetzt wurde der Erscheinungstermin von Windows 1607 durch Microsoft-Unterlagen bestätigt. Demnach erscheint das nächste große Windows 10 Update am 29. Juli 2016, also genau ein Jahr nach der Einführung von Windows 10. Das Datum wurde in einer Präsentation der WinHEC-Konferenz erwähnt.

Auf die Neuerungen des “Anniversary Updates” bin ich bereits in einem Artikel eingegangen.

Quelle: WinHEC Slides - Introduction of the New Universal Dev Center for Hardware

Quelle: Microsoft / WinHEC Slides – Introduction of the New Universal Dev Center for Hardware

Kategorien: Windows Windows 10

7-Zip 16.00 behebt kritische Sicherheitslücken

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Das beliebte Open-Source-Packprogramm 7-Zip ist vor wenigen Tagen in Version 16.00 erschienen. Einzige große Neuerung ist die Unterstützung von Multi-ZIP-Archiven nach dem Namensschema z01, z02, …, zip. Dennoch sollte das Update schnellstmöglich installiert werden, denn damit werden auch einige Fehler und zwei kritische Sicherheitslücken behoben.

Die Sicherheitslücken wurden von Sicherheitsforschern der Cisco-Tochter Talos entdeckt. Genauere Details wurden in einem Blogartikel veröffentlicht. Beide Lücken sind in der neuen Version 16.00 bereits behoben. Allerdings wird die Open-Source-Bibliothek 7-Zip gerne in anderen Programmen zum Packen und Entpacken von Dateien verwendet. Besonders brisant ist diese Thematik beispielsweise bei Anti-Viren-Software, da diese in der Regel mit Systemrechten arbeitet und der 7-Zip-Schadcode dann ebenfalls mit Systemrechten ausgeführt wird. Bekannte Produkte, die 7-Zip einsetzen, sind unter anderem Malwarebytes Anti-Malware oder die Produkte von FireEye. Darüber hinaus dürften aber noch viele weitere Produkte auf 7-Zip setzen.

Download 7-Zip

Kategorien: Software & Apps Windows

Linux Mint und Ubuntu auf btrfs-Dateisystem installieren

Das btrfs-Dateisystem hat mit fortschreitender Entwicklung immer mehr Popularität erlangt und kommt mittlerweile bereits in vielen Systemen zum Einsatz. Mit DSM 6.0 setzt beispielsweise auch Synology auf das moderne Copy-On-Write-Dateisystem. Kein Wunder, denn der Fokus von btrfs liegt bei einer hohen Fehlertoleranz, guten Reparierbarkeit und leichten Administration. Darüber hinaus bietet btrfs viele Features, wie beispielsweise Subvolumes, Snapshots, inkrementellen Backups, Deduplizierung und die Unterstützung von mehreren Geräten. Weitere Infos zu btrfs und allen Features könnt ihr hier finden.

Nachfolgend möchte ich euch kurz aufzeigen, wie ihr Linux Mint oder Ubuntu auf einem btrfs-Dateisystem installieren könnt.

Installation

Als erstes solltet ihr die aktuelle Version der gewünschten Linux-Distribution herunterladen: Download Linux Mint oder Ubuntu.

Anschließend muss mit der heruntergeladenen ISO-Datei ein bootfähiges Medium erstellt werden. Zur Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks empfehle ich das Tool Rufus.

Jetzt könnt ihr eure Live-Distribution starten. Sobald das System gebootet hat solltet ihr sicherstellen, dass die aktuellste Version der “btrfs-tools” installiert ist. Öffnet ein Terminal und gebt folgendes ein:

sudo apt-get install btrfs-tools

Danach könnt ihr den Installer starten. Geht weiter bis ihr den Schritt “Installation type” erreicht. Hier müsst ihr “Something else” auswählen, da btrfs ansonsten nicht zum Einsatz kommt.

Die folgende Partitionierung müsst ihr manuell erstellen, was aber kein Problem darstellt. Das Partitionierungs-Tool zeigt alle vorhanden Festplatten und Partitionen an. In meinem Fall sind es fünf Festplatten ohne Partitionen.

Zuerst solltet ihr eine kleine Partition für den “Mount Point” “/boot” erstellen. 500 MByte ist eine gute Größe dafür. Es ist zwar möglich von einem btrfs-Dateisystem zu booten, allerdings existieren Probleme mit einigen GRUB 2-Funktionen, weshalb ich als Dateisystem “ext4” verwende. Als nächstes wid eine Swap-Partition benötigt, die ich 2000 MByte groß wähle. Die dritte Partition ist die btrfs-Partition. Hier könnt ihr den restlichen vorhandenen Speicherplatz nutzen. Als “Mount Point” bitte “/” verwenden. Der Installer erstellt dann automatisch die bei btrfs zum Einsatz kommenden Subvolumes.

Nachdem ihr alle drei Partitionen angelegt habt, sollten eure Partitionen ähnlich wie bei mir im Screenshot aussehen. Die restlichen Festplatten habe ich in diesem Schritt ignoriert.

Mit Klick auf den Button “Install Now” wird die Linux-Distribution auf die Festplatte installiert.

Kategorien: Linux Tutorials

Gehaltsübersicht Deutschland: Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht Entgeltatlas

Logo Bundesagentur für Arbeit

Vor wenigen Tagen hat die Bundesagentur für Arbeit den neuen Entgeltatlas veröffentlicht. Dieser gibt einen guten Überblick über Löhne und Gehälter vieler Berufe in Deutschland.

Nach der Veröffentlichung war der Atlas am Dienstagabend aufgrund des hohen Besucheransturms mehrere Stunden nicht erreichbar. Mittlerweile ist die Webseite wieder verfügbar und gibt Auskunft über die Gehälter von vielen Berufsgruppen. Neben den Durchschnittsgehältern lassen sich die Daten auch nach Bundesländer, Geschlecht oder Alter auswerten. Als Datenbasis dienen alle sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2014. Bei speziellen Berufsgruppen kann es daher vorkommen, dass nicht genügend Menschen in diesem Beruf tätig sind und nur Näherungswerte veröffentlicht werden.

Dennoch empfinde ich den Entgeltatlas als eine sinnvolle Sache. Er sorgt für mehr Transparenz im Lohn- und Gehaltsgefüge in Deutschland. Dabei ist deutlich ersichtlich, dass immer noch eine hohe Diskrepanz zwischen dem Osten und dem Westen in Deutschland besteht. Die höchsten Gehälter werden in Bayern und Baden-Württemberg gezahlt. Darüber hinaus dürfte der Entgeltatlas vor allem Berufseinsteigern und Jobsuchenden helfen, um eine ungefähre Orientierung über die Verdienstmöglichkeiten zu erlangen.

Andere kostenlose Angebote sind kaum vorhanden und kommerzielle Angebote setzen oft auf Umfragen oder Auswertungen von Stellenanzeigen. Dieses Vorgehen dürfte aber durchaus Zahlen produzieren, die sich deutlich von der Realität unterscheiden.

Zum Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit

Kategorien: Internet

Endlich: WLAN-Störerhaftung wird abgeschafft

Nach rund drei Jahren ist es endlich so weit: Die Große Koalition aus Union und SPD hat sich beim Thema WLAN-Störerhaftung geeinigt. Damit müssen Betreiber offener WLANs nicht mehr pauschal für das Surfverhalten der Nutzer haften. Das Gesetzt dürfte wohl noch vor der Sommerpause beschlossen werden, sodass es bereits im Herbst in Kraft treten könnte.

Das Gutachten des Europäischen Gerichtshofs im März und das Machtwort der Bundeskanzlerin zur Störerhaftung hat die Verhandlungen offensichtlich deutlich beschleunigt. Nach mehrmonatigem Hin und Her sind sich die Union und die SPD im Bundestag zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung einig geworden. Demnach soll das sogenannte Providerprivileg zukünftig auch für private und nebengewerbliche Anbieter (wie z.B. Restaurants) gelten. WLANs müssen dann weder mit einem Passwort noch mit einer Vorschaltseite gesichert werden. Die CDU/CSU hat bis zuletzt eine Vorschaltseite (Captive Portal) favorisiert, um insbesondere Urheberrechtsverletzungen einzudämmen. Da dies glücklicherweise jetzt auch vom Tisch ist, werden damit erstmals komplett offene Hotspots möglich.

Betreiber von offenen WLANs können zukünftig weder für ein Fehlverhalten der Nutzer verantwortlich gemacht werden, noch müssen sie die Nutzer identifizieren oder ihr Surfverhalten protokollieren. Der CDU-Politiker Thomas Jarzombek sagte jedoch, dass man durch das Providerprivileg nicht von allem befreit sei. Auf richterliche Anordnung müsse man bestimmte Nutzer sperren, wenn diese beispielsweise Gesetzesverstöße begehen.

Kategorien: Internet

Cortana deaktivieren ab Windows 10 Version 1607

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In meinem Artikel “Windows 10: Cortana deaktivieren, Offline-Suche aktivieren” habe ich bereits beschrieben, wie sich Cortana bis Windows 10 Version 1511 (Build 10586) deaktivieren lässt. Mit dem aufkommenden Anniversary Update funktioniert diese Methode allerdings nicht mehr. Nachfolgend die neuen Möglichkeiten, wie Cortana ab Windows 10 Version 1607 bzw. Build 14328 deaktiviert werden kann.

Möglichkeit 1: Editor für lokale Gruppenrichtlinien

Diese Möglichkeit existiert nur unter Windows 10 Pro oder Enterprise.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “gpedit.msc” eingeben.
  2. Unter “Computerkonfiguration” zu “Administrative Vorlagen”, “Windows-Komponenten” und “Suche” wechseln.
  3. Im rechten Fensterbereich die beiden Optionen “Cortana zulassen” und “Der Suche und Cortana die Nutzung von Positionsdaten erlauben” auf “Deaktiviert” stellen.
  4. Zusätzlich könnt ihr auch die Websuche deaktivieren. Dazu müssen die beiden Optionen “Websuche nicht zulassen” und “Nicht im Web suchen und keine Webergebnisse in der Suche anzeigenaktiviert werden.
  5. Nach einem Neustart der “Explorer.exe” oder des kompletten PCs ist Cortana deaktiviert.

Möglichkeit 2: Registrierungs-Editor

Die zweite Möglichkeit via Registry funktioniert unter allen Windows 10 Editionen.

  1. Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  2. Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Windows Search
  3. Wenn der Schlüssel “Windows Search” im linken Verzeichnisbaum nicht vorhanden ist, muss dieser von Hand erstellt werden.
  4. Darunter muss dann ein neuer “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “AllowCortana” und dem Wert “0” erstellt werden.
  5. Falls die Websuche auch deaktiviert werden soll, müssen zusätzlich die DWORD-Werte “AllowSearchToUseLocation” (“0“), “ConnectedSearchUseWeb” (“0“) und “DisableWebSearch” (“1“) erstellt werden (siehe Screenshot).
  6. Zur Deaktivierung von Cortana muss die “Explorer.exe” oder der gesamte PC neugestartet werden.

Zur einfacheren Umsetzung biete ich eine Registrierungsdatei an, die alle Änderungen in der Registry automatisch durchführt.


Kategorien: Tutorials Windows 10

Microsoft-Patchday Mai 2016

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Heute ist der zweite Dienstag im Monat, was so viel bedeutet, dass heute wieder Microsoft-Patchday ist. Im Mai 2016 stehen insgesamt 16 sicherheitsrelevante Updates zur Installation bereit. Ja, irgendwie scheinen es jeden Monat mehr zu werden 😉 Davon werden acht als „kritisch“ und acht als „wichtig“ eingestuft.

Weitere Details stellt Microsoft wie immer im Security TechCenter zur Verfügung.

Bulletin ID Bulletin Title Maximum Severity Rating and Vulnerability Impact Restart Requirement Affected Software
MS16-051 Cumulative Security Update for Internet Explorer (3155533) Critical
Remote Code Execution
Requires restart Internet Explorer on all supported editions of Microsoft Windows.
MS16-052  Cumulative Security Update for Microsoft Edge (3155538) Critical
Remote Code Execution
Requires restart Microsoft Edge on Windows 10.
MS16-053  Cumulative Security Update for JScript and VBScript (3156764) Critical
Remote Code Execution
May require restart Windows Vista, Windows Server 2008, and Windows Server 2008 R2.
MS16-054  Security Update for Microsoft Office (3155544) Critical
Remote Code Execution
May require restart Microsoft Office 2007, Office 2010, Office 2013, Office 2013 RT, Office 2016, Office for Mac 2011, Office 2016 for Mac, Office Compatibility Pack, Word Viewer, SharePoint Server 2010, and Office Web Apps 2010.
MS16-055  Security Update for Microsoft Graphics Component (3156754) Critical
Remote Code Execution
Requires restart All supported editions of Microsoft Windows.
MS16-056  Security Update for Windows Journal (3156761) Critical
Remote Code Execution
May require restart Windows Vista, Windows 7, Windows 8.1, Windows RT 8.1, and Windows 10.
MS16-057  Security Update for Windows Shell (3156987) Critical
Remote Code Execution
Requires restart Windows 8.1, Windows Server 2012 R2, Windows RT 8.1, and Windows 10.
MS16-058  Security Update for Windows IIS (3141083) Important
Remote Code Execution
Requires restart Windows Vista and Windows Server 2008.
MS16-059  Security Update for Windows Media Center (3150220) Important
Remote Code Execution
May require restart Windows Vista, Windows 7, and Windows 8.1.
MS16-060  Security Update for Windows Kernel (3154846) Important
Elevation of Privilege
Requires restart All supported editions of Microsoft Windows.
MS16-061  Security Update for Microsoft RPC (3155520) Important
Elevation of Privilege
Requires restart All supported editions of Microsoft Windows.
MS16-062  Security Update for Windows Kernel-Mode Drivers (3158222) Important
Elevation of Privilege
Requires restart All supported editions of Microsoft Windows.
MS16-064  Security Update for Adobe Flash Player (3157993) Critical
Remote Code Execution
Requires restart Windows 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, Windows RT 8.1, and Windows 10.
MS16-065  Security Update for .NET Framework (3156757) Important
Information Disclosure
May require restart Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2, .NET Framework 3.5, .NET Framework 3.5.1, .NET Framework 4.5.2, .NET Framework 4.6, and .NET Framework 4.6.1 on affected releases of Microsoft Windows.
MS16-066  Security Update for Virtual Secure Mode (3155451) Important
Security Feature Bypass
Requires restart Windows 10 and Windows 10 version 1511.
MS16-067  Security Update for Volume Manager Driver (3155784) Important
Information Disclosure
May require restart Windows 8.1, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2, and Windows RT 8.1.

Kategorien: Windows

“Apps deaktivieren, um die Leistung zu verbessern”-Meldung im Info-Center unter Windows 10 deaktivieren

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Unter Windows 10 wird im Info-Center eine Meldung angezeigt, wenn mindestens drei neue Apps automatisch gestartet und im Hintergrund ausgeführt werden: “Apps deaktivieren, um die Leistung zu verbessern”.

Dieser Hinweis ist für viele Nutzer störend und könnte den ein oder anderen auch verwirren. Glücklicherweise kann er relativ einfach entfernt werden.

Die Meldung wird durch eine geplante Aufgabe angestoßen, die ihr ohne Probleme deaktivieren könnt. Ihr findet die Aufgabe in der Aufgabenplanung unter “Windows”, “Application Experience” und “StartupAppTask”. Dort müsst ihr die Aufgabe deaktivieren. Ab dem nächsten Neustart sollte die nervige Meldung nicht mehr erscheinen.

 

Natürlich kann der Task auch automatisch via Skript deaktiviert werden, beispielsweise via Gruppenrichtlinie oder nach der Installation des Betriebssystems. Dazu wird eine Eingabeaufforderung (“cmd.exe”) mit Administrationsrechten benötigt:

schtasks /Change /TN "\Microsoft\Windows\Application Experience\StartupAppTask" /DISABLE

Bei einigen wenigen Usern soll das Deaktivieren der Aufgabe angeblich keine Abhilfe schaffen. In diesem Fall soll aber die zweite Methode erfolgreich sein. Dazu müsst ihr in der Systemsteuerung den Punkt “Sicherheit und Wartung” öffnen. Mit einem Klick auf “Meldungen zu Start-Apps deaktivieren” könnt ihr die störende Meldung ebenfalls eliminieren. Allerdings funktioniert dieser Tipp erst, sobald die Meldung im Info-Center erschienen ist.

Windows Server 2016 Technical Preview 5 verfügbar

Microsoft Logo

Microsoft hat eine Testversion von Windows Server 2016 veröffentlicht. Die Technical Preview 5 steht sowohl im MSDN, als auch im TechNet Evaluation Center zum Download bereit.

Die Neuerungen der TP5 hat Microsoft im TechnNet bekannt gegeben. Die frei erhältliche Testversion kann als ISO oder als Nano-Server-VHD heruntergeladen werden. Beide Varianten sind bis zum 31. Dezember 2016 lauffähig. Die finale Version von Windows Server 2016 ist für den Herbst geplant.

Download Windows Server Technical Preview 5

Kategorien: Software & Apps Windows