Anleitung zum Etikettendrucken

31. Oktober 2014, 00:03 von Tobi | Keine Kommentare

Etiketten und Adressaufkleber zu bedrucken ist eine sinnvolle Sache. Daraus ergeben sich für den Anwender zahlreiche Vorteile. Verarbeiter, Produzenten und Einzelhändler konnten mit dem Bedrucken von Etiketten in ihren Unternehmen den Umsatz um ein Vielfaches erhöhen, weil sie dafür nicht mehr gezwungen waren, einen externen Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Damit haben sie eine enorme Kostenreduktion erzielt. Daneben gibt es noch viele weitere Vorteile, welche einen hohen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten:

  • Unternehmer können selbst das Bedrucken für ihre Eigenmarken übernehmen.
  • Etiketten können nun nur nach Bedarf gedruckt werden.
  • Die daraus resultierende Kostensenkung und der minimale Lagerbestand generieren definitiv einen höheren Umsatz.
  • Produkthersteller können mit dem Nutzen eigener Etikettier Maschinen jederzeit ihre Produkte an den Kunden verschicken, weil sie nicht vor dem Problem stehen, unetikettierte Ware im Lager zu haben, die deshalb nicht versendet werden kann.
  • Das eigenständige Etikettieren macht eine flexible Herstellung der Aufkleber zum Kinderspiel.
  • Mittlerweile kann der Etikettendruck automatisiert und zentral gesteuert werden. Somit können wichtige Produktinformationen, wie das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Artikelnummer, die Produktbeschreibung oder die Anwendungshinweise dauerhaft, zentral in einer Datenbank gespeichert werden.
  • Produzenten, die selbst ihre Etiketten bedrucken, können problemlos eine interne Qualitätskontrolle der Etiketten durchführen und eventuelle Fehler berichtigen. Dieser Vorteil ist besonders für Medikamentenhersteller und -betreiber von besonderer Bedeutung.
  • Es können des Weiteren Etiketten für den In- und Export gedruckt werden. Im Zeitalter der Globalisierung ist diese Möglichkeit äußerst wertvoll.

Softwareangebote zum Bedrucken von Etiketten

Avery Zweckform Assistent 4.0.2
Beim Avery Zeckform Assistent 4.0.2 handelt es sich um einen kostenlosen Etikettendrucker. Diese Version hat zahlreiche Muster zum Bedrucken von Etiketten oder Adressaufklebern im Repertoire. Das Paket enthält Visitenkartenmuster, Überweisungsträger, Tages- sowie Wochenpläne. Das Zeitplansystem, namens Chronoplan, ist ebenfalls mitinbegriffen. Mit Microsoft Office können die Nutzer die Vorlagen nach Bedarf verändern und ihre individuellen Bedürfnissen und Wünschen anpassen.

Bedienung des Avery Zweckform Assistent 4.0.2
Dieses Programm ist sehr benutzerfreundlich, da es beim Anwenden eine Untermenüleiste in Microsoft Office einbaut. Nutzer können anschließend über eine zur Verfügung gestellte Artikelliste ihre Wunschetikette auswählen und beschriften.

Da diese Version äußerst benutzerfreundlich ist, ist sie sowohl für Anfänger als auch für Profis gleichermaßen geeignet. Der einzige Nachteil besteht bei dem Programm darin, dass es nur in Verbindung mit den Microsoft Office Versionen genutzt werden kann.

LabelJoy
LabelJoy kann ebenfalls gratis heruntergeladen werden. Das Programm enthält zudem zahlreiche kostenlose Vorlagen. Diese Software ist die erste ihrer Art. Sie ermöglicht eine Echtbilddarstellung, da sie die vollständige WYSIWYG Benutzeroberfläche unterstützt. Sie kann sich außerdem mit externen Datenquellen vernetzen und damit dynamische Informationen generieren. Außerdem können mit LabelJoy Dateiexporte in die gängigen Bildformate jpg, png, gif und pdf getätigt werden. Mit dem Programm lassen sich Barcodes kinderleicht generieren. Dafür ist nur ein Datenimport und ein anschließender Klick auf “OK” erforderlich. Es können 17 unterschiedliche Barcodes erstellt werden. Mit der Strichcode-Verwaltung ist das Darstellen von folgenden Codes ein pures Vergnügen:

  • Upc, UPC
  • Code 39 und Code 93
  • Ean13, Ean8 und Ean128
  • Interleaved 2/5
  • Codabar
  • etc.

Des Weiteren können QR Codes generiert werden. Der Datenimport kann aus den Programmen: Excel, Access, Outlook, Sendblaster, csv, txt, wk1-2-3, Sql Server, MySql, Oracle verrichtet werden. Die Formatgröße der Etiketten ist frei wählbar.

Rüschi
Für das Bedrucken von Ordnerrücken ist die Rüschi-Software am besten geeignet. Auch diese Software kann gebührenfrei erworben werden. Diese Software muss nicht einmal installiert werden. Die Dateien werden in einen vom Anwender gewählten Ordner abgelegt. Die Software wird entweder vom Ordner oder von der Desktop-Verknüpfung gestartet. Die Ränder, Abstände etc. werden vom Anwender individuell angepasst. Mit Hilfe eines Pop-Up-Menüs werden Bilder und Texte in die Etiketten integriert. Mit einem weiteren Klick wird das erstellte Etikett in ein weiteres Feld kopiert. Anschließend erfolgt die Produktion gleichartiger Etiketten.

Die Software ist vom höchsten Nutzen, weil sie das Erstellen und Gestalten von Etiketten für Ordnerrücken massiv erleichtert und beschleunigt. Sie benötigt keine Installation und beinhaltet eine eingebettete Rechenzeile für eine ideale Maßanpassung. Die Nachteile bestehen darin, dass die Software keine Vorschau-Funktion für neue Angaben hat. Außerdem fehlt eine Wiederherstellungsfunktion.

Vor dem Etikettenerstellen Drucker kalibrieren und Druckköpfe reinigen nicht vergessen!

Um eine hervorragende Qualität der Etiketten zu erzielen, sollte der Drucker vorher kalibriert werden. Das bedeutet, dass Monitor, Drucker und Scanner richtig aufeinander abgestimmt werden sollten. Mit der Kalibrierung wird Fehlern bei der Bild- und Etikettenbearbeitung entgegengewirkt.

Als erstes sollten die Treiber des Produzenten fehlerfrei installiert sein. Auf diese Weise ist eine optimale Darstellungsqualität gewährleistet. Für diesen Vorgang sollte unbedingt das Desktophintergrundbild entfernt werden, weil es bei der Kalibrierung störend ist. Der Kalibrierungsvorgang schont die Augen und erhöht die Qualität der Etiketten.

Die Kalibrierung reicht jedoch nicht aus, um hervorragende Etiketten zu drucken. Auch die Druckköpfe müssen gereinigt werden. So werden keine Streifen, sondern qualitativ hochwertige Etiketten produziert.

SanDisk Extreme 64GB – sehr schneller USB-3.0-Stick für 35 Euro

29. Oktober 2014, 23:47 von Tobi | Keine Kommentare

SanDisk Extreme

Ende 2012 habe ich den SanDisk Extreme USB-3.0-Stick mit 64 GByte für Hartware getestet und auch hier kurz darüber berichtet. Damals kostete dieser noch rund 60 Euro. Auch in meinem neuen Vergleich von fünf USB-Sticks mit 128 GByte habe ich den SanDisk Extreme 64GB mitgetestet. Das Fazit ist eindeutig: Der SanDisk Extreme 64GB ist einer der schnellsten USB-Sticks überhaupt und kann sowohl bei kleinen als auch großen Dateien überzeugen.

Aktuell ist der SanDisk Extreme 64GB bei Amazon für genau 35 Euro erhältlich und damit ein Schnäppchen. Jeder der noch einen extrem schnellen und großen Stick für relativ wenig Geld sucht, kann bedenkenlos zum SanDisk Extreme greifen. Ich kann ihn jedenfalls bedenkenlos empfehlen!

SanDisk Extreme 64GB bei Amazon kaufen

Windows 10 Paketmanager OneGet verwenden

28. Oktober 2014, 22:51 von Tobi | 1 Kommentar

Windows 10 Logo

Kürzlich habe ich bereits ausgeführt, dass Widows 10 mit einem Paketmanager kommen wird. In diesem Artikel möchte ich euch zeigen, wie ihr die Paketverwaltung in der Windows 10 Technical Preview benutzen könnt. Naja mehr oder weniger.

Nachdem Chocolately bereits in einer ersten Version von OneGet als Repository vorhanden war, wurde es zwischenzeitlich wieder entfernt. Aktuell lässt sich die Chocolately-Softwarequelle zwar nachrüsten, eine Installation von Software via Chocolatey-Paketen ist aber nicht möglich. Dies soll sich aber demnächst ändern.

Ebenso muss noch an der Rechteverwaltung und der Einbindung in die Registry gearbeitet werden. Chocolatey selbst hat kürzlich eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um Geld für eine grafische Oberfläche zu sammeln.

OneGet verwenden

Zunächst lassen wir uns eine Übersicht der vorhandenen Befehle des OneGet-Frameworks ausgeben. Dies funktioniert mit:

Get-Command -Module OneGet

Anschließend muss das Chocolatey-Repository als Paketquelle hinzugefügt werden. Standardmäßig ist in der aktuellen Windows-10-Build nämlich lediglich PSGallery und MSPSGallery verfügbar. Die installierten Repositorys lassen sich mit dem Cmdlet “Get-PackageSource” anzeigen.

Register-PackageSource -Name chocolatey -Provider PSModule -Trusted -Location http://chocolatey.org/api/v2/ -Verbose

Mit dem Cmdlet “Find-Package” kann nach vorhandener Software gesucht werden.

Find-Package		// Alle Software-Pakete anzeigen
Find-Package -Name 7zip		// Nach bestimmter Software suchen
Find-Package -Name 7zip | Select *	// Mehr Infos anzeigen
Find-Package | Out-Gridview	// rudimentäre grafische Oberfläche

Jetzt sind wir soweit, dass Software installiert werden könnte, sobald das weiter oben genannte Problem behoben wird. Der Download und die Installation von Software läuft dann vollautomatisch ab, ohne einen einzigen Mausklick tätigen zu müssen.

Find-Package -Name 7zip | Install-Package
Install-Package -Name 7zip

Überblick im Drucker-Dschungel

28. Oktober 2014, 22:35 von Tobi | Keine Kommentare

Während es vor 15 Jahren noch ein Privileg darstellte, überhaupt einen Drucker zu besitzen und vor 10 Jahren Farbdruck noch ein Highlight war, so hat sich die Technik bis heute deutlich weiter entwickelt. Multifunktionsgeräte kombinieren mittlerweile Fax, Kopierer und Co. in einem und sind dabei in allen Preiskategorien erhältlich. Fast in jedem Haushalt steht ein aktuelleres Multifunktionsgerät. In diesem Artikel soll es um allgemeine Funktionen und einige Besonderheiten gehen. Hier soll es vorrangig um Tintenstrahldrucker gehen, da diese weitaus verbreiteter und praktischer im Haushalt sind. Fachbegriffe werden verständlich geklärt und der nächste Kauf eines Druckers ist ein Kinderspiel.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Das wichtigste und meistgenutzte Feature wird wahrscheinlich die Druckfunktion darstellen. Hier unterscheidet man grob zwischen Text- und Foto-Druck. Der Textdruck ist allgemein bekannt. Beim Fotodruck erzielen Tintenstrahlgeräte oft eine sehr gute Qualität. Dabei ist allerdings darauf zu achten, kompatibles und hochwertiges Fotopapier zum Einsatz zu bringen. Denn nur so kann eine sehr gute Qualität garantiert werden. Die A4-Ausdrucke lassen sich durchaus sehen und sind ideal für das Fotoalbum oder den Bilderrahmen geeignet. Drucker mit der sogenannten PictBridge-Funktion erleichtern dabei die Arbeit besonders. Ist eine kompatible Kamera vorhanden, muss das Gerät nur noch per USB mit dem Drucker verbunden werden. Einzelne Einstellungen lassen sich am Drucker vornehmen. Dabei kann ein großes Touchdisplay oftmals sehr hilfreich sein. So lassen sich schnell Fotos auswählen, beschneiden und schlussendlich zum Druck freigeben. Das ist sehr komfortabel und einfach. Natürlich lässt sich auch weiterhin von USB-Sticks und SD-Karten drucken, was ein umständliches Suchen am PC überflüssig macht. Passende Anschlüsse sind an allen moderneren Druckern vorhanden.

Netzwerktechnik und Co.

Wenn man mit mehreren Leuten unter einem Dach wohnt, zum Beispiel in einer WG oder als Familie oder aber einfach mehrere technische Geräte zum Schreiben und Arbeiten nutzt, ist integrierte Netzwerktechnik besonders empfehlenswert. Denn dann ist es möglich, den Drucker für alle im Heimnetzwerk freizugeben, sodass jedes Gerät Zugriff auf den Drucker erlangt. So kann beispielsweise die Mutter die Steuerunterlagen ausdrucken, der Vater die nächste Wanderroute und der Sohn sein Referat. Und das alles ohne umständliche Kabel oder ähnliches. Das dient der Ästhetik und der Sicherheit. Hierfür ist es von Vorteil, wenn das Gerät ein Wifi-Modul besitzt. Die Einrichtung ist dann besonders einfach und schnell erledigt. Ist dies geschehen, kann jeder mit Zugangsberechtigung etwas ausdrucken – sogar vom Smartphone oder Tablet. In der Regel finden hier die Betriebssystem iOS (per AirPrint) und Android (per passender App) Beachtung. Wer ein alternatives Betriebssystem nutzt, sollte sich im Fachhandel beraten lassen.

Zusätzliche Besonderheiten

Drucker sind in allen Preiskategorien erhältlich. Doch meist sind es die passenden Farbpatronen, die den ganzen Spaß schnell teuer machen. Hier lohnt es sich, darauf zu achten, dass der Drucker getrennte Tintentanks besitzt. Das bedeutet, dass einzelne Farben auch in einzelnen Patronen untergebracht sind. Bei manchen Geräten ist dies nicht der Fall. Hier sind die Tintentanks kombiniert, was zu hohen Folgekosten führen kann. Ist beispielsweise das Gelb aufgebraucht, muss gleichzeitig Rot und Blau ausgetauscht werden.

Getrennte Papierfächer sind ebenfalls von Vorteil. So kann beispielsweise in Fach 1 Normalpapier gelegt werden für alltägliche Drucke. Das Papierfach 2 fasst dann beispielsweise Fotopapier, was gerade für Hobby-Fotografen eine komfortable Erleichterung sein dürfte. Aber auch Personen, die oft auf Folien drucken müssen – beispielsweise Lehrer – dürften sich über diese Funktion freuen.

Ebenfalls komfortabel: die Duplexeinheit. Sie ist bei den meisten aktuellen Druckern verbaut und ermöglicht das Bedrucken von Vorder- und Rückseite. Das spart Papier und ist beispielsweise beim Erstellen von Verträgen, Präsentationen und Co. eine nützliche Angelegenheit.

Für Selbstständige und Unternehmer dürfte auch die Faxfunktion wichtig sein. Sie ist allgemein bekannt, aber nicht in allen Geräten enthalten. Deswegen: Augen auf beim Kaufen! Bei fast allen Geräten lässt sich eine sogenannte Signatur erstellen. Diese umfasst meistens den Name und die Kontaktdaten des Absenders und wird bei jedem ausgehenden Fax automatisch eingefügt.

Bedrucken von CD-Rohlingen

Meist werden Rohlinge nur handschriftlich bezeichnet, wenn sie überhaupt beschriftet werden. Doch wenn man zu denjenigen gehört, die gerne eine Foto-CD bzw. DVD erstellen oder oft Musik und Filme brennen, dann dürfte man sich besonders über die Rohling-Druckfunktion freuen. Bedruckte Rohlinge lassen sich viel besser verschenken, einordnen und sehen einfach hochwertiger aus. So gehören lieblos gestaltete Rohlinge der Vergangenheit an. Allerdings muss einiges beachtet werden. Natürlich muss hierfür ein kompatibler Drucker bereitstehen. Drucker mit dieser Funktion sind nämlich noch längst nicht so verbreitet wie Geräte mit Fax- und Scan-Funktion. Außerdem müssen die passenden Rohlinge gekauft werden. Sie kosten meist wenige Euro mehr, sind aber definitiv eine Investition wert. Das Bedrucken eines solchen dauert im Schnitt zwei Minuten – Empfehlenswert!

Fazit

Gute All-in-One-Geräte sind nicht zu teuer. Für die meisten Anwender reicht ein 3in1- bzw. ein 4in1-Gerät aus. Dabei sind vor allem die Folgekosten zu beachten. Gute Geräte gibt es bereits um die 250 Euro. Anspruchsvolle wählen einen Drucker, der auch Rohlinge verschönert. In jedem Fall lohnt sich eine Beratung beim Fachhändler des Vertrauens.

Linksammlung – Kostenlose syslog-Server für Windows

26. Oktober 2014, 11:50 von Tobi | Keine Kommentare

syslog ist ein Standard zur Übermittlung von Log-Meldungen. Daneben wird der Begriff auch für das eigentliche Netzwerkprotokoll oder für Software benutzt. Die Log-Meldungen werden unverschlüsselt über den UDP-Port 514 versendet. syslog-Clients senden ihre Meldungen an einen syslog-Server bzw. syslog-Daemon, welcher meist als zentrale Anlaufstelle für verschiedene Log-Quellen dient. Üblicherweise werden syslog-Server unter Linux betrieben.

Für kurze Tests ist aber oft ein kleiner syslog-Server unter Windows sinnvoller. Erst kürzlich habe ich selbst nach einer entsprechenden Lösung gesucht.

Windows 10 kommt mit Paketverwaltung

23. Oktober 2014, 23:31 von Tobi | 2 Kommentare

Windows 10 Logo

Während in Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 PowerShell in Version 4.0 vorinstalliert ist, wird Windows 10 sowie die entsprechende Server-Variante mit PowerShell 5.0 kommen. Die Windows 10 Technical Preview ist bereits mit der neuen Version ausgestattet.

PowerShell 5.0

Eine der größten Neuerungen von PoweShell 5.0 ist sicherlich die Einführung des OneGet-Frameworks. Dabei handelt es sich um einen Paketmanager, welcher Softwarepakete über NuGet-Repositories, wie etwa Chocolatey, installieren kann. Aktuell bietet Chocolatey mehr als 2.300 Softwarepakete.

Paketverwaltungen wie beispielsweise APT, YUM oder RPM werden nach wie vor als einer der großten Vorteile von Linux-Betriebssystemen gegenüber Windows gesehen. Mit OneGet möchte Microsoft zu Linux aufschließen.

Windows 10 Technical Preview erhält erstes Update

22. Oktober 2014, 23:34 von Tobi | Keine Kommentare

Windows 10 Logo

Rund drei Wochen nach der Vorstellung von Windows 10 hat Microsoft das erste Update für die Technical Preview (Build 9841) bereit gestellt. Abhängig von der Sprache sowie Systemarchitektur ist das Update zwischen 2 und 2,7 GByte groß und hebt die Build-Nummer auf 9860 an. Das Update soll via Windows Update automatisch ausgerollt und heruntergeladen werden. Alternativ kann der Download auch manuell via “PC Settings”, “Update and recovery” und “Preview builds” angestoßen werden.

Windows 10 Update

Build 9860 soll mehr als 7.000 Verbesserungen, Fehlerbehebungen und Neuerungen enthalten. Microsoft hat bereits viele Probleme behoben, die von Testern via Forum oder Windows Feedback App gemeldet wurden.

Nachfolgend noch ein kurzer Überblick der Neuerungen:

  •  die neue Benachrichtigungszentrale wurde integriert und zeigt systemweite Benachrichtigungen an einer zentralen Stelle an
  • das aktive Fenster lässt sich mit Windows + STRG + Pfeiltaste auf einen anderen virtuellen Desktop verschieben
  • Animation beim Wechsel zwischen virtuellen Desktops
  • neue Animation beim Minimieren und Maximieren von Fenstern
  • MKV-Dateien lassen sich von Haus aus im Media Player abspielen, zudem werden im Explorer Thumbnails von MKV-Dateien angezeigt
  • beim Klick auf das Netzwerk-Icon im Tray werden die PC-Einstellungen geöffnet

VMware Player 6 und VMware Workstation 10 Probleme unter Windows 8.1 und Server 2012R2

22. Oktober 2014, 12:19 von Tobi | Keine Kommentare

Als ich heute meine Windows-10-VM starten wollte, habe ich folgende Fehlermeldung erhalten: “Not enough physical memory is available to power on this virtual machine with its configured settings“.

VMWare Error

Entgegen der Meldung ist auf dem Host genügend Arbeitsspeicher verfügbar. Der Fehler wird vielmehr durch einen Patch KB2995388 aus dem Oktober-Patchday verursacht. Betroffen sind VMware Player 6 und VMware Workstation 10 auf Host-Systemen mit Windows 8.1 und Windows Server 2012R2.

VMware arbeitet vermutlich bereits an einem Update für die zwei betroffenen Virtualisierungs-Produkte. Bis das Update bereit steht existieren zwei Lösungsmöglichkeiten. Zum einen kann ganz einfach das Windows Update KB2995388 deinstalliert werden. Alternativ kann unter “C:\ProgramData\VMware\VMware Player” die Datei “config.ini” bearbeitet werden. Dort muss die Zeile

vmmon.disableHostParameters = "TRUE"

hinzugefügt werden. Nach einem Neustart sollten die VMs wieder starten. Anscheinend bringt die zweite Möglichkeit nicht immer die erhoffte Hilfe. In diesen Fällen muss dann das Update entfernt werden.

Apple macht sich mit iPad mini 3 lächerlich

18. Oktober 2014, 09:01 von Tobi | Keine Kommentare

iPad mini 3Da ich in der Vergangenheit so gut wie nie über Apple-Produkte berichtet habe, könnt ihr euch sicherlich denken, dass ich kein allzu großer Fan der entsprechenden Produkte bin. Zugegeben, die Hardware, die Verarbeitung und das Design sind ganz nett, die Software hingegen ist nicht mein Fall, egal ob Mac OS X oder iOS. Dazu kommen die teilweise völlig utopischen Preise. Aber zurück zur Überschrift.

Diese habe ich absichtlich etwas reißerisch formuliert, aber irgendjemand muss es schließlich tun. Die großen Webseiten berichten ganz nüchtern über die Vorstellung des iPad mini 3 und halten sich mit negativen Statements zurück. In den Kommentaren wird aber deutlich, dass sich Apple mit dem iPad mini 3 keinen Gefallen getan hat. Selbst viele Apple-Fans geben dies offen zu. Sascha Pallenberg möchte sich nicht einmal zum Tablet äußern und bezeichnet es als “lame” Update.

Ein kurzer Blick zum Apple iPad mini 3, damit alle wissen, wo überhaupt das Problem liegt. Im Vergleich zum iPad mini 2 wurde die neu vorgestellte Variante lediglich mit dem Touch-ID-Fingerabdrucksensor ausgestattet. Die einzig weitere “Änderung” ist, dass es keine Variante mit 32 GByte mehr gibt. Ansonsten entspricht es 1:1 der Vorgängerversion.

Wirklich kritisch wird die Situation allerdings dadurch, dass das iPad mini 2 im Preis gesenkt wurde und damit bereits ab 289 Euro erhältlich ist. Wer bitte schön kauft sich ein iPad mini 3 welches 100 Euro teurer ist? Alles in allem ist das iPad mini 3 wohl nicht mehr als ein schlechter Scherz und gleichzeitig das wohl enttäuschendste Update der Firmengeschichte. Steve Jobs dreht sich vermutlich im Grabe um…

AMD Uninstaller kann Windows 8 beschädigen, Symptome und Lösung

17. Oktober 2014, 21:06 von Tobi | Keine Kommentare

Windows 8 Logo

Nutzer von AMD-Grafikkarten und Windows 8 aufgepasst: Der AMD Uninstaller kann euer Windows 8 bzw 8.1 beschädigen! Während der Deinstallation von Treibern kann der Uninstaller einen Registry-Wert löschen, wodurch enorme Probleme unter Windows 8 entstehen können. Nachfolgend einige Symptome, die mir aufgefallen sind:

  • In den Energieoptionen tauchen keine Energiesparpläne mehr auf und es können keine Einstellungen geändert werden.
  • Über “Programme und Features” kann keine Software mehr deinstalliert werden.
  • In geschützten Ordnern (“C:\Program Files (x86)” oder “C:\Windows”) können keine Dateien mehr gelöscht, kopiert, verschoben oder umbenannt werden. Der UAC-Dialog poppt auf aber nach der Bestätigung geschieht nichts mehr.
  • Generell funktionieren sämliche Dinge, die die Benutzerkontensteuerung (UAC) voraussetzen, nicht mehr.

Das Hauptproblem ist, dass die Probleme eher unspezifisch sind und zuerst auf andere Ursachen schließen lassen. In Foren finden sich haufenweise Threads, in denen die User ein oder zwei Symptome beschreiben, aber keine vernünftige Hilfe bekommen. Ehrlich gesagt ist dies auch sehr schwierig. Ich konnte selbst erst nach diversen erfolglosen Versuchen eine Lösung finden. Dafür musste ich mein englisches Google-Suchrepertoire ganz schön anstrengen. Schlussendlich habe ich folgende Foreneinträge mit der Lösung entdeckt.

Lösung

Beim Lesen der Lösung war ich anfangs sehr skeptisch, allerdings unbegründet. Die Lösung hat das Problem beseitigt!

  • Den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) öffnen und “regedit” eingeben, damit der Registrierungs-Editor geöffnet wird.
  • Anschließend zu folgendem Pfad navigieren:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\MUI
  • Dort muss zuerst ein neuer Schlüssel mit dem Namen “StringCacheSettings” erstellt werden. Dies funktioniert mit einem Rechtsklick auf “MUI”.
  • Unter “StringCacheSettings” jetzt einen neuen “DWORD-Wert (32-Bit)” mit dem Namen “StringCacheGeneration” erstellen.
  • Den Wert auf “38b” Hexadezimal setzen.
  • Windows neustarten.

AMD_Fix

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