Kategorie: Hardware

CeBIT 2010 – es geht los

Morgen noch Arbeiten und anschließend mache ich mich direkt auf den Weg zur CeBIT. Werde dann vom 2. bis zum 4. März auf der Messe vertreten sein. Freue mich auf jeden Fall schon.

Falls ich für euch bestimmte Infos einholen soll, schreibt mir einfach und ich schaue, was sich machen lässt.

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Kategorien: Hardware Privat

SSDs und TRIM unter Windows 7


Mitte Dezember 2009 veröffentlichte ich den Artikel „SSDs unter Windows 7 einsetzen„. Mittlerweile häufen sich in den Kommentaren die Fragen zur TRIM-Funktionalität. Deshalb habe ich mich gründlich informiert und versuche euch das Thema näher zu bringen.
Die exakte Bezeichnung des TRIM-Befehls lautet übrigens „ATA8 ACS2 Data Set Management Trim Attribute“.

Wozu wird TRIM überhaupt benötigt?

SSDs verwenden zur Datenspeicherung NAND-Flashzellen. Diese Zellen werden üblicherweise in 4 KiByte große Speicherseiten unterteilt. 128 Speicherseiten werden wiederum in einem Block zusammengefasst, welcher somit auf 512 KiByte kommt.

Leere Speicherseiten können einzeln beschrieben werden. Enthalten sie jedoch Daten, müssen diese zuerst gelöscht werden, was jedoch nur in ganzen Blöcken funktioniert. Direktes Überschreiben ist nicht möglich.

Das zweite Problem ist der Controller. Er weiß nicht welche Daten in den Flashzellen von Windows noch benötigt werden und welche eigentlich gelöscht sind. Beim Entfernen von Dateien vermerkt das Betriebssystem dies nur im Dateisystem. Der Controller bekommt dies nicht mit und hält die Daten weiter in den Flashzellen vor. Schon nach kurzer Zeit wäre die SSD komplett gefüllt – wobei der größte Teil nur Datenmüll wäre.

Auch wenn man nun nur wenige Bytes schreiben möchte, muss jeweils der gesamte Block in den Cache geladen und modifiziert werden. Die Schreibvorgänge benötigen dementsprechend sehr viel mehr Zeit. Die Leistung kann um 40 bis 70 Prozent einbrechen.

Wie funktioniert TRIM?

Mit Hilfe des TRIM-Befehls teilt das Betriebssystem dem Flash-Controller mit, welche Daten gelöscht werden sollen. Diese werden anschließend sofort gelöscht und blockieren keine Speicherseiten mehr. Beim nächsten Schreibvorgang können die freien Speicherseiten sofort beschrieben werden, ohne erst die alten Daten löschen zu müssen.

Was wird für TRIM benötigt?

  • Windows 7 (ältere Windowsversionen unterstützen den TRIM-Befehl nicht)
  • SSD mit TRIM-fähiger Firmware
  • Controller im IDE- oder AHCI-Modus (Nur bei Intel Chipsätzen darf der Controller im BIOS auf RAID-Betrieb gestellt sein!)
  • TRIM-fähiger Treiber:
    -Microsoft Storage-Treiber (PCIIDE oder MSAHCI)
    -Intel RST ab 9.6.0.1014 (Download)
    -AMD AHCI Treiber ab Version 1.2.1.263 (Download)

Sofern ihr im BIOS AHCI eingestellt habt, muss in den Treiberdetails des Controllers, an dem eure SSD hängt, der „MSAHCI“-, „iaStor“- oder „amd_sata“-Treiber auftauchen.
Im IDE-Modus sollte an dieser Stelle entsprechend der PCIIDE-Treiber zu sehen sein.


Wie kann ich feststellen, ob TRIM verwendet wird?

Update

Mittlerweile gibt es eine sichere Methode um herauszufinden ob TRIM funktioniert oder nicht. Mehr dazu in meinem Artikel auf dem SSDblog.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kann man nicht direkt feststellen, ob TRIM verwendet wird. Die einzige Möglichkeit dies zu prüfen ist von Zeit zu Zeit einen Benchmark zu machen und die Leistung zu überwachen. Bleibt diese ungefähr auf dem Anfangsniveau der SSD, wird TRIM mit ziemlicher Sicherheit verwendet.

Eine weitere Möglichkeit wäre folgende:

  1. SSD fast komplett mit Daten füllen
  2. SSD benchen
  3. Daten auf SSD löschen, sodass sie im Papierkorb landen
  4. Papierkorb leeren
  5. 10 Minuten warten
  6. SSD erneut benchen

Wenn die Benchmarkwerte nach dem Löschen der Daten (6.) besser ist als davor (2.), dann ist TRIM höchstwahrscheinlich aktiv.

Guthaben aufbessern im E-Plus-Netz

Ich bin gerade auf ein interessantes Projekt gestoßen. Bei Gettings kann man Werbe-SMS bestellen und erhält im Gegenzug eine Entschädigung.

Der Dienst steht für Kunden von E-Plus, Base, Vybemobile, Blau und Simyo zur Verfügung. Als Prepaid-Kunde erhält man jeden Monat die entsprechende Gutschrift auf sein Guthaben. Vertragskunden können zusätzlich kostenlose Telefonminuten oder Frei-SMS wählen.

Hier eine Übersicht der „Tarife“:

Bei rund 100 Werbe-SMS pro Monat bekommt man also 2 Euro oder 30 Frei-Minuten bzw. Frei-SMS. Ob man dafür so viel Werbung in Kauf nehmen soll, muss jeder für sich entscheiden. Für meine 2te SIM-Karte wäre es ne Überlegung wert…

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[HowTo] RMClock als Dienst im Hintergrund

Will man RMClock auf dem Computer laufen lassen, aber gleichzeitig nicht als Administrator arbeiten, steht man vor einem Problem. RMClock arbeitet nämlich nur mit Administrator Rechten. Um RMClock trotzdem komfortabel nutzen zu können, kann man es, wie im Folgenden beschrieben, als Dienst laufen lassen.

Die im HowTo beschriebenen Schritte beziehen sich auf Windows 7 in der 32 Bit Version. Bei älteren Betriebssystemen  können sich einzelne Schritte von den hier beschreibenen unterscheiden.

Voraussetzungen:

Vorbereitung:

Zunächst einmal wird RMClock ganz normal installiert und konfiguriert. Darauf gehe ich hier aber nicht näher ein.
Die zwei Files aus dem Resource Kit können mit 7-Zip direkt entpackt werden. Zu finden sind sie unter folgendem Pfad:

rktools.exe\.rsrc\RCDATA\CABINET\rktools.msi\Cabs.winrk.cab\

Durchführung:

Installiert wird der Dienst auf der Kommandozeile die mit vollen Administrator Rechten ausgestattet sein muss.

Start -> cmd Tippen -> Rechtsklick -> Als Administrator ausführen

Nun kann der Dienst installiert werden:

<Pfad>\instsrv.exe RMClock <absoluter Pfad>\srvany.exe

Der Dienst sollte jetzt existieren. Nur funktioniert er natürlich noch nicht so wie gewollt.

Um srvany.exe zu veranlassen RMClock zu starten muss die Registry bemüht werden:

Start -> regedit

In der Registry existiert bereits ein Schlüssel zu dem eben erstellten Dienst RMClock:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\RMClock

Dort muss nun ein neuer Schlüssel mit dem Namen „Parameters“  und dort eine Zeichenfolge namens  „Application“ erstellt werden.
Als Wert der Zeichenfolge wird „<absoluter Installationspfad>\RMClock.exe“ angegeben.

Nun Fehlt nur noch eine Kleinigkeit. RMClock kann nicht unter dem lokalen Systemkonto ausgeführt werden,  sondern benötigt dazu einen User  mit Administrator Rechten.
Dies wird wie folgt Konfiguriert:

Start -> Rechtsklick auf Computer -> Verwalten
-> Dienste und Anwendungen -> Dienste -> Rechtsklick auf RMClock
-> Eigenschaften -> Anmelden -> Dieses Konto

Dort einen Administrator Account angeben und die Eingaben bestätigen.

Sobald der Dienst gestartet wurde, läuft RMClock im Hintergrund.

RMClock Einstellungen ändern:

Will man anschließend noch Konfigurationsänderungen in RMClock vornehmen, muss der Dienst vorher beendet werden. Ansonsten bekommt man eine Fehlermeldung die besagt dass RMClock bereits läuft.

Nokia Ovi Maps wird kostenlos

Für zehn ausgewählte Handys stellt Nokia die Navigationssoftware Ovi Maps komplett kostenlos als Download bereit. Es handelt sich um folgende Modelle: X6, N97 mini, E72, E55, E52, 6730 classic, 6710 Navigator, 5800 XpressMusic, 5800 Navigation Edition und 5230. Bisher musste man zur Navigation etwa 60 Euro im Jahr zahlen.

Alle übrigen Symbian-S60-Geräte sollen ab März folgen .

Toller Schachzug von Nokia muss ich sagen! Auch wenn dieser Schritt vermutlich auf die kostenlose Navigationslösung von Google Maps auf Androidhandys zurückzuführen ist ;-)

CeBIT 2010 – mein erstes Mal

Die CeBIT findet dieses Jahr vom 2. bis zum 6. März in Hannover statt. Ich muss zugeben, dass ich noch nie auf der Messe war, obwohl es mich jedes Jahr aufs neue gereizt hat.

Doch dieses Jahr ist es soweit! Ich werde sogar volle drei Tage, vom 2. bis zum 4. März, vertreten sein. Bereits gestern habe ich meinen Presseausweis mit der Post erhalten.

Wer von meinen wenigen Stammlesern plant ebenfalls auf die CeBIT zu gehen? Bei Interesse könnte man sich dort ja treffen.

Kategorien: Hardware Privat

Fritz!Box 7270 und T-Com Sinus 103

Heute kam mein neues schnurloses Sinus 103 mit der Post. Gleich ausgepackt und die Basisstation an meine Fritz!Box 7270 angeschlossen.

Als der erste Anruf kam war ich sehr überrascht. Der Name des Anrufers wurde im Display angezeigt, obwohl noch niemand im Telefonbuch eingespeichert war. Der Name musste aus dem Telefonbuch meiner Fritz!Box übertragen worden sein.

Nettes Feature. Normalerweise funktioniert dies nur, wenn man den Mobilteil über DECT direkt an der Fritz!Box anmeldet!

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Nokia E52 – Ich habs getan!

Im Mai 2009 wurde das Nokia E52 vorgestellt. Rund drei Monate später, Anfang August 2009, wurden dann die ersten Handys ausgeliefert.
Ende August habe ich über die Erfahrungen der ersten Käufer berichtet, welche leider nicht sehr rosig ausgesehen haben. Bis Ende des Jahres habe ich mich nicht mehr mit dem E52 beschäftigt.

Anfang Januar habe ich mich auf den neuesten Stand gebracht und sehr viele Erfahrungsberichte und Forenthreads gelesen. Mit der neuesten Firmware wurden viele grobe Fehler ausgebessert und es gab immer mehr User, die mit dem Handy zufrieden waren. Daraufhin habe ich mir kurzerhand ein eigenes Nokia E52 gekauft, um es selbst testen zu können.

Mittlerweile besitze ich das Handy gut eine Woche und ich muss sagen, all meine Skepsis war unangebracht. Es läuft sehr stabil und die Arbeitsgeschwindigkeit ist deutlich schneller als bei meinem alten E51. Ich muss zugeben, dass die Verarbeitungsqualität beim E51 besser ist. Es kommt mir stabiler und robuster vor. Trotzdem ist die Qualität des E52 nicht als schlecht einzustufen. Lediglich der untere Rahmen an der Tastatur wackelt ein wenig, was mich aber nicht weiter stört.
Außerdem zu erwähnen: der Akku ist genial und hält wirklich lange!

Hier noch die Verbesserungen gegenüber dem E51, welche mich persönlich überzeugt haben:

  • deutlich schnellere Geschwindigkeit dank ARM 11 mit 600 MHz (E51: ARM 11 mit 369 MHz)
  • sehr starker Akku mit 1.500 mAh (E51: 1.050 mAh)
  • nur 9,9 mm dünn (E51: 12 mm)
  • 2,4-Zoll-Display (E51: 2 Zoll)
  • 3,5 mm Klinkenanschluss (E51: 2,5 mm)
  • A-GPS (E51: kein GPS)
  • Lagesensor (E51: kein Sensor)
  • Laden über USB-Anschluss

Natürlich möchte ich die Nachteile auch erwähnen:

  • schlechtere Verarbeitung im Vergleich zum E51
  • nur 60 MByte interner Speicher (E51: 130 MByte)
  • kein IrDA (E51: besitzt Infrarot-Schnittstelle)

Viel mehr möchte ich hier gar nicht schreiben. Für Fragen einfach einen Kommentar schreiben!

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SSDs unter Windows 7 einsetzen

Ich spiele schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir eine SSD anzuschaffen. Dabei habe ich ein Auge auf Modelle mit 60 GByte und Indilinx-Controller geworfen. 30 GByte ist als Systemplatte für Betriebssystem und Programme einfach zu wenig. 120 GByte ist wiederrum für mich persönlich fast zu viel und eben auch entsprechend teurer.

Dazu kommt auch der unglückliche Umstand, dass die Preise seit Ende September 2009 wieder angestiegen sind.

Aber unabhängig von meiner Kaufentscheidung gibts hier ein Tutorial für den Einsatz von SSDs unter Windows 7.

Für optimale Ergebnisse ist eine Neuinstallation von Windows 7 sehr anzuraten. Diese setze ich im Tutorial voraus.

(mehr …)

USB-Sticks günstig bei eBay bestellen

Vor kurzem habe ich mir den OCZ Zee mit 8 GByte zugelegt. Natürlich zuerst beim Preisvergleich meines Vertrauens geschaut was der Stick aktuell kostet. Der Preis lag bei rund 18 Euro. Zusätzlich wären noch je nach Shop fünf bis sieben Euro Porto hinzugekommen.

Daraufhin habe ich bei eBay geschaut und ein Angebot für 16,90 Euro entdeckt. Versand wäre kostenlos gewesen. Als ich weiter runter scrollte, fiel mir noch ein Angebot aus Großbritannien ins Auge: 14 Pfund inklusive Porto. Bei dem derzeit recht guten Wechselkurs machte dies umgerechnet rund 15,50 Euro. Habe sofort zugeschlagen, mit Paypal bezahlt und der Stick war innerhalb 3 Werktagen bei mir.

Auch Anfang des Jahres habe ich bei eBay bereits ein Schnäppchen gemacht. Für 28 Euro (inklusive Porto) konnte ich einen OCZ Diesel USB-Stick mit 16 GByte ergattern.

Vor allem bei einzelnen kleineren Teilen lohnt sich definitiv ein Blick in eBay, bevor man irgendwo anders kauft.

Kategorien: Hardware Internet

Nokia E52 – Stand der Dinge

Nokia E52 schwarz

Mittlerweile ist das Nokia E52 drei Wochen erhältlich und der Preis hat sich knapp über 260 Euro eingependelt.

Eigentlich könnte ich es nun bestellen. Während der drei Wochen habe ich allerdings aufmerksam die Erfahrungsberichte der User gelesen, die bereits ein Gerät gekauft haben.

Viele sind rundum zufrieden. Aber auch viele beschweren sich über Fehler, die immer wieder auftauchen. Hier die häufigsten Beschwerden:

  • Display nicht mittig oder schief eingebaut
  • Spaltmaße sind teilweise sehr groß
  • klappriger Rahmen
  • insgesamt schlechtere Verarbeitung im Vergleich zum Nokia E51
  • LED scheint unter dem Home-Button hervor
  • teilweise schlechter Empfang
  • GPS funktioniert ohne A-GPS-Unterstützungen so gut wie nicht
  • Bluetoothverbindungen brechen oft ab
  • Telefongespräche brechen ab oder Handy startet neu

Natürlich berichten nicht alle Besitzer von den Problemen. Dennoch sind es für die E-Serie relativ viele „Mängel“.

Softwareprobleme sollten bald mit einem Firmware-Update behoben sein. Da ich vor allem im Hinblick  auf die Verarbeitung hoffnungsvoll der 2ten Charge entgegenschaue, werde ich mit meinem Kauf vorerst noch abwarten. Mein E51 tut ja noch ;)

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Nokia E52 – Verfügbarkeit und erste Reviews

Nach fast genau drei Monaten Wartezeit ist das Nokia E52 nun verfügbar! Gestern gingen die ersten Bestellungen aus dem Nokia-Shop in den Versand.

Bei anderen Anbietern ist es leider noch nicht verfügbar. Dies wird sich wohl bis nächste Woche geändert haben. Ich persönlich warte aber noch ein paar Wochen ab, da sich der Preis nach Verfügbarkeit erfahrungsgemäß deutlich reduziert. Im Nokia-Shop kostet es aktuell 319 Euro.

Mittlerweile gibt es auch schon zwei erste Reviews die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Kurzreview Nokia E52 @ S60.at
Review Nokia E52 @ Mobile.mail.ru

Kategorien: Smartphones