Kategorie: Hardware

Samsung Wave mit Google synchronisieren

Mit der Hilfe einiger Freunde konnte ich die Anforderungen von “The Longest Mobile Wave” erfüllen und darf das Samsung Wave S8500 behalten :-) Ich danke recht herzlich allen meinen Helfern!

Bisher hatte ich immer eine gewisse Abneigung gegenüber Touch-Handys, welche sich aber mittlerweile in Luft aufgelöst hat. Ich überlege sogar mein Nokia E52 zu verkaufen und das Samsung Wave als mein Haupt-Handy einzusetzen. Einziges Manko: man sollte eine Datenflat besitzen um das Wave ordentich nutzen zu können.

Genug geredet, nun zum eigentlichen Thema.Wie kann ich meine Mails, Kalendereinträge und Kontakte am besten mit Google synchronisieren?

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Kategorien: Internet Smartphones

6 SSDs mit verschiedenen Controllern im Test

Ich hatte das Vergnügen und durfte kürzlich sechs SSDs mit unterschiedlichen Controllern testen. Folgende SSDs waren vertreten:

  • Crucial RealSSD C300 128GB, Marvell Controller
  • Kingston SSDNow V-Series G2 128GB, JMicron JMF618 Controller
  • Kingston SSDNow V+ Drive 128GB, Toshiba Controller
  • Corsair Nova V128 SSD 128GB, Indilinx Controller
  • Corsair Force 60GB, SandForce Controller
  • Intel X25-M G2 Postville 160GB, Intel Controller

Das Review werdet ihr in ca. einer Woche bei Hartware finden.

Kategorien: Hardware Testberichte

mVNC – VNC-Server für Symbian-Handys

VNC bedeutet Virtual Network Computing. Dabei handelt es sich um eine Fernwartungssoftware mit der man auf entfernte Rechner zugreifen und diese steuern kann. Damit das funktioniert muss auf dem entfernten Rechner ein VNC-Server installiert sein. Auf dem lokalen Rechner benötigt man für den Zugriff einen VNC-Client. Sowohl als Server als auch als Client kann ich euch UltraVNC empfehlen.

mVNC ist ein VNC-Server für Handys mit dem Symbian-Betriebssystem, also vor allem für Nokia Handys interessant. Die Fernwartung funktioniert über Bluetooth, USB-Kabel und WLAN. Da der aktuellen Version eine sehr ausführliche Anleitung beiliegt, beschränke ich mich hier auf die Grundschritte, wie man mVNC mit WLAN zum laufen bekommt.

  • den mVNC-Server mit Hilfe der entsprechenden SIS-Datei installieren
  • anschließend mVNC-Server auf dem Handy starten und eine neue Konfiguration „Netzwerk passiv“ anlegen
  • in der Konfiguration muss man beim Zugangspunkt nur das richtige WLAN auswählen, die restlichen Optionen kann man anpassen, muss man aber nicht
  • nach dem Speichern der Konfiguration muss man diese aktivieren
  • nun kann man mit dem VNC-Client auf dem PC auf die IP-Adresse des Handys connecten und das Handy fernsteuern

Die Steuerung erfolgt mit den Pfeiltasten, F1 (linke Auswahl), F2 (OK) und F3 (rechte Auswahl). Nette Spielerei. Wie bereits erwähnt liegt dem Download eine ausführliche Anleitung mit vielen weiteren Infos bei. In der kostenlosen mVNC Version wird die Verbindung nach fünf Minuten leider getrennt und man muss diese erneut aktivieren.

Problem mit AMD SB850 und Samsung F3 Festplatten

Samsungs SpinPoint-F3- und F3-EcoGreen-Modelle vertragen sich nicht mit AMDs neuer Southbridge SB850. Das Problem äußert sich dadurch, dass die Festplatten beim Booten erst gar nicht erkannt werden. Um die Festplatten wieder nutzen zu können gibt es drei Lösungsmöglichkeiten.

  1. Man kann im BIOS den „SATA 6 Gbit/s“-Modus deaktivieren und lässt die Ports mit dem „SATA 3Gb/s“ Standard laufen. Natürlich keine optimale Lösung, da SATA schließlich abwärtskompatibel ist und alles funktionieren sollte.
  2. Manche Hersteller bieten ein BIOS-Update für die entsprechenden Mainboards mit SB850-Southbridge an.
  3. Die beste Lösung wird das von Samsung bereit gestellte Firmware-Upgrade sein. Einfach die heruntergeladene Datei entpacken und auf einen bootfähigen Datenträger kopieren. Anschließend von diesem Booten und die Firmware der Festplatte updaten. Anzumerken wäre, dass alle Daten auf der Festplatte erhalten bleiben. Sicherheitshalber sollte man dennoch alle Daten zuvor sichern.

Kategorien: Hardware

Ich besitze ein Samsung Wave S8500

Vor rund zwei Wochen wurde ich auf das Projekt „The Longest Mobile Wave“ aufmerksam. Dort wurden 500 Tester für das neue Samsung Wave S8500 gesucht. Habe mich beworben und gestern kam mein Testgerät an!

Obwohl ich bisher von keinem Handy mit Touchscreen überzeugt war, ist das Samsung Wave ganz nett. Vor allem das geniale Display gefällt mir. Das 3,3 Zoll große Super-AMOLED Display besitzt eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln und liefert eine gestochen scharfe und extrem farbenfrohe Darstellung. Auch die Touch-Oberfläche ist sehr präzise und macht wirklich Spaß.

Die restliche Ausstattung ist ebenfalls hervorragend:

  • 1 GHz „Hummingbird“ Prozessor
  • Digitalkamera (5MP, AF, Dual LED-Blitz, Videos@720p)
  • A-GPS
  • WLAN (802.11b/g/n)
  • Bluetooth 3.0
  • 3,5mm Klinkenanschluss, TV-Ausgang
  • 2 GB interner Speicher
  • microSD-Steckplatz (bis zu 32 GB)
  • starker Akku mit 1.500 mAh
  • Größe: 118x56x10.9mm
  • Gewicht: 116g

Als Nachteil sehe ich das neue Betriebssystem „Bada“. Teilweise noch ein paar Fehler vorhanden und wenig Apps verfügbar. Mit Android wie beim Samsung Galaxy S I9000 wäre man sicherlich besser gefahren.

Trotzdem ein nettes Gerät welches mit rund 310 Euro auch recht günstig zu haben ist. Wer Fragen hat einfach in die Kommentare damit!

Kategorien: Smartphones

Änderung bei der Guthabenabfrage im E-Plus-Netz

Vor rund einem Jahr berichtete ich, dass bei einer Guthabenabfrage im E-Plus-Netz nicht mehr direkt das Guthaben angezeigt wird. Stattdessen wurde eine SMS mit dem aktuellen Guthaben zugestellt.

Mitch teilte mir in den Kommentaren eine gute Nachricht mit. Bei Simyo erhält man nach Eingabe von *100# nun wieder direkt den Guthabenstand. Wie es bei den anderen Prepaid-Anbietern im E-Plus-Netz aussieht weiß ich leider nicht. Vermutlich werden aber auch diese wieder umgestellt haben.

Kategorien: Smartphones

ASUS Mainboard erkennt Arbeitsspeicher nicht mehr

Vor rund drei Wochen habe ich meinem ASUS Crosshair II Formula die neueste BIOS Version spendiert. Den Flashvorgang habe ich mit EZ Flash2 direkt im BIOS durchgeführt. Natürlich habe ich vor dem Flashen die Standardeinstellungen geladen um eventuellen Problemen aus dem Weg zu gehen. Leider ohne Erfolg. Nach dem Flashen bootete mein PC nicht mehr. Kein Problem dachte ich mir und habe das BIOS resettet.

Nun bootete mein PC wieder. Allerdings wurde gleich das nächste Problem offensichtlich. Das BIOS erkannte meinen Arbeitsspeicher nicht mehr – 0 KB installed. Die üblichen Tests mit Minimalkonfiguration, anderem Arbeitsspeicher und verschiedenen BIOS-Einstellungen brachten keinen Erfolg. Also wieder zurück auf das alte BIOS. Dummerweise bestand das Problem weiterhin. Ebenso bei mehreren anderen Versionen. Auch im Internet war selbst nach regelrechten Suchorgien keine Hilfe zu finden.

Nachdem ich schon ein neues Board kaufen wollte, bekam ich im englischen Forum von ASUS noch einen Tipp. Ein User hatte genau dasselbe Problem und konnte es beheben. Er empfahl mir einen Reflash mit dem Tool AWDFLASH. Es hat funktioniert :)

Bisher habe ich fast immer ASUS Mainboards eingesetzt und war stets sehr zufrieden. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht.

Kategorien: Hardware

Nokia Ovi Suite löst Nokia PC Suite ab

Als ich heute nach einer neuen Version der Nokia PC Suite schauen wollte, staunte ich nicht schlecht. Mittlerweile gibt es die Nokia Ovi Suite, welche die PC Suite ersetzt. Man kann beide Programme parallel installiert haben, sollte aber nicht beide gleichzeitig geöffnet haben.

Mein Fazit nach intensiver Nutzung ist zweigeteilt. Zuerst das Positive:

  • Schickes Design und übersichtlicher Aufbau
  • Ein wenig schneller als die recht träge PC Suite
  • Integration der Funktionen von Nokia Software Updater und Nokia Map Loader -> 2 Programme weniger
  • Synchronisation der Kontakte mit Thunderbird möglich

Einige Nachteile habe ich natürlich auch gefunden:

  • (Noch) keine Kalender-Synchronisation mit Lightning möglich
  • Bisher keine Möglichkeit SIS-Applikationen auf dem Handy zu installieren
  • Teilweise noch viele Bugs vorhanden

Zum Antesten auf jeden Fall geeignet. Vor allem die Synchronisation mit Thunderbird war schon lange überflüssig. Bisher war ein Datenabgleich zwischen dem Handy und Thunderbird sehr kompliziert und fehlerbehaftet.
Allerdings empfehle ich euch die PC Suite noch nicht zu deinstallieren. Bei der Bearbeitung und Synchronisation der Kontakte sind noch sehr viele Fehler vorhanden. Kostete mich gerade eine Menge Zeit und Nerven. Da muss dringend nachgebessert werden!

Downlaod Nokia Ovi Suite

Windows Phone 7 Series am PC testen

Bevor es los geht solltet ihr wissen, dass der Emulator nur unter Windows Vista und Windows 7 läuft. Windows XP wird nicht unterstützt.

Als erstes müsst ihr euch Visual Studio 2010 Express for Windows Phone CTP besorgen, welches direkt bei Microsoft erhältlich ist. Nach dem Starten lädt der Webinstaller zuerst rund 300 MByte herunter. Die anschließende Installation dauert nochmal eine ganze Weile.

Visual Studio Express enthält von Haus aus den kompilierten Quellcode von Windows Phone 7. Jedoch kann man dort nur den IE nutzen. Dazu einfach im Explorer in folgenden Ordner navigieren und eine Verknüpfung zu XDE.exe erstellen.

32 bit:

"C:\Program Files\Microsoft XDE\1.0\"

64 bit:

"C:\Program Files (x86)\Microsoft XDE\1.0\

Nun ruft ihr in die Eigenschaften der Verknüpfung auf und gebt unter „Ziel“ folgendes ein:

32 bit:

"C:\Program Files\Microsoft XDE\1.0\XDE.exe"
"C:\Program Files\Microsoft SDKs\WindowsPhone\v7.0\Emulation
\Images\WM70C1.bin"

64 bit:

"C:\Program Files (x86)\Microsoft XDE\1.0\XDE.exe"
"C:\Program Files (x86)\Microsoft SDKs\WindowsPhone\v7.0\Emulation
\Images\WM70C1.bin"

Wenn ihr nicht nur den IE ausprobieren wollt, solltet ihr euch die freigeschaltete Version von Windows Phone 7 holen. Dan Ardelean konnte die originale Datei nach rund 6 Stunden Arbeit freischalten.
Mit Hilfe von Google findet ihr sicher einen Downloadlink. Danach müsst ihr nur noch die Verknüpfung anpassen, indem ihr auf die freigeschaltete BIN-Datei verweist.

CeBIT 2010 – wieder daheim

Heute morgen bin ich von meinem 3-tägigen Messeaufenthalt zurück gekommen. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen und ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Nur das Wetter war nicht optimal. Immer sehr kalt und windig, aber wenigstens hat es kaum geregnet.

Schaut man auf die Aussteller, muss man sagen, dass nichts großartig Neues präsentiert wurde. Es drehte sich viel um effizientes und mobiles Arbeiten, soziale Netzwerke und natürlich 3D.

Ich selbst war auf einigen Pressekonferenzen und habe mich mit vielen Ausstellern in den Hallen unterhalten. Auch die für mich weniger Interessanten Bereiche habe ich mir angeschaut. Zudem war ich am Dienstag Abend auf einer exklusiven Microsoft-Party und wurde am Mittwoch Abend von A-DATA in die Münchner Halle eingeladen.

Ein paar Geschenke habe ich auch mitgebracht. Eventuell starte ich demnächst noch ein Gewinnspiel mit zwei oder drei Preisen.

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CeBIT Pressezentrum

Kategorien: Hardware Privat

CeBIT 2010 – es geht los

Morgen noch Arbeiten und anschließend mache ich mich direkt auf den Weg zur CeBIT. Werde dann vom 2. bis zum 4. März auf der Messe vertreten sein. Freue mich auf jeden Fall schon.

Falls ich für euch bestimmte Infos einholen soll, schreibt mir einfach und ich schaue, was sich machen lässt.

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Kategorien: Hardware Privat

SSDs und TRIM unter Windows 7


Mitte Dezember 2009 veröffentlichte ich den Artikel „SSDs unter Windows 7 einsetzen„. Mittlerweile häufen sich in den Kommentaren die Fragen zur TRIM-Funktionalität. Deshalb habe ich mich gründlich informiert und versuche euch das Thema näher zu bringen.
Die exakte Bezeichnung des TRIM-Befehls lautet übrigens „ATA8 ACS2 Data Set Management Trim Attribute“.

Wozu wird TRIM überhaupt benötigt?

SSDs verwenden zur Datenspeicherung NAND-Flashzellen. Diese Zellen werden üblicherweise in 4 KiByte große Speicherseiten unterteilt. 128 Speicherseiten werden wiederum in einem Block zusammengefasst, welcher somit auf 512 KiByte kommt.

Leere Speicherseiten können einzeln beschrieben werden. Enthalten sie jedoch Daten, müssen diese zuerst gelöscht werden, was jedoch nur in ganzen Blöcken funktioniert. Direktes Überschreiben ist nicht möglich.

Das zweite Problem ist der Controller. Er weiß nicht welche Daten in den Flashzellen von Windows noch benötigt werden und welche eigentlich gelöscht sind. Beim Entfernen von Dateien vermerkt das Betriebssystem dies nur im Dateisystem. Der Controller bekommt dies nicht mit und hält die Daten weiter in den Flashzellen vor. Schon nach kurzer Zeit wäre die SSD komplett gefüllt – wobei der größte Teil nur Datenmüll wäre.

Auch wenn man nun nur wenige Bytes schreiben möchte, muss jeweils der gesamte Block in den Cache geladen und modifiziert werden. Die Schreibvorgänge benötigen dementsprechend sehr viel mehr Zeit. Die Leistung kann um 40 bis 70 Prozent einbrechen.

Wie funktioniert TRIM?

Mit Hilfe des TRIM-Befehls teilt das Betriebssystem dem Flash-Controller mit, welche Daten gelöscht werden sollen. Diese werden anschließend sofort gelöscht und blockieren keine Speicherseiten mehr. Beim nächsten Schreibvorgang können die freien Speicherseiten sofort beschrieben werden, ohne erst die alten Daten löschen zu müssen.

Was wird für TRIM benötigt?

  • Windows 7 (ältere Windowsversionen unterstützen den TRIM-Befehl nicht)
  • SSD mit TRIM-fähiger Firmware
  • Controller im IDE- oder AHCI-Modus (Nur bei Intel Chipsätzen darf der Controller im BIOS auf RAID-Betrieb gestellt sein!)
  • TRIM-fähiger Treiber:
    -Microsoft Storage-Treiber (PCIIDE oder MSAHCI)
    -Intel RST ab 9.6.0.1014 (Download)
    -AMD AHCI Treiber ab Version 1.2.1.263 (Download)

Sofern ihr im BIOS AHCI eingestellt habt, muss in den Treiberdetails des Controllers, an dem eure SSD hängt, der „MSAHCI“-, „iaStor“- oder „amd_sata“-Treiber auftauchen.
Im IDE-Modus sollte an dieser Stelle entsprechend der PCIIDE-Treiber zu sehen sein.


Wie kann ich feststellen, ob TRIM verwendet wird?

Update

Mittlerweile gibt es eine sichere Methode um herauszufinden ob TRIM funktioniert oder nicht. Mehr dazu in meinem Artikel auf dem SSDblog.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kann man nicht direkt feststellen, ob TRIM verwendet wird. Die einzige Möglichkeit dies zu prüfen ist von Zeit zu Zeit einen Benchmark zu machen und die Leistung zu überwachen. Bleibt diese ungefähr auf dem Anfangsniveau der SSD, wird TRIM mit ziemlicher Sicherheit verwendet.

Eine weitere Möglichkeit wäre folgende:

  1. SSD fast komplett mit Daten füllen
  2. SSD benchen
  3. Daten auf SSD löschen, sodass sie im Papierkorb landen
  4. Papierkorb leeren
  5. 10 Minuten warten
  6. SSD erneut benchen

Wenn die Benchmarkwerte nach dem Löschen der Daten (6.) besser ist als davor (2.), dann ist TRIM höchstwahrscheinlich aktiv.