Ab und zu mal ausschalten!

Gott sei Dank gibt es Smartphones! Die nützlichen Allround-Talente sind unsere treuen Begleiter in allen Lebenslagen und auf allen Wegen. Ständig verbunden zu sein, ist kein Problem mehr, seit es bei Anbietern wie Mobilcom Debitel gute All Net Flats mit einem Windows Phone inklusive schon ab 29,90 Euro monatlich gibt. Trotzdem sollten wir unterwegs ruhig ab und zu mal ausschalten, denn Langeweile fördert die Kreativität und hilft, Stress abzubauen.

Dauertelefonierer können einem ganz schön auf die Nerven gehen. Ob im Bus, im Café oder in der Schlange vorm Kino: man möchte eigentlich gar nicht wissen, was der Sitz- oder Stehnachbar seinen Freunden oder der Mutti alles mitzuteilen hat. Doch nicht nur aus Rücksicht gegenüber den Mitmenschen sollte man das Smartphone hin und wieder in der Tasche stecken lassen. Etwas Leerlauf regt die Fantasie an und ist wichtig für unsere Entwicklung, resümiert die Süddeutsche in einem Bericht über aktuelle Smartphone-Trends.

Seit das Surfen an praktisch jedem Ort nicht nur möglich, sondern dank günstiger Internet Flats auch für jeden erschwinglich ist, hat sich das Handy endgültig von der Kommunikationszentrale zum portablen Entertainment-Center aufgeschwungen. Surfen hat das Quatschen als wichtigste Beschäftigung unterwegs längst abgelöst. Wegbeschreibungen, Öffnungszeiten, Telefonnummern und Angebote können mühelos auf den Touchscreen gezaubert und damit das Versprechen einer Informationsgesellschaft mit unbegrenztem Datenfluss überall eingelöst werden. Neben der Informationsbeschaffung dient das Online-Angebot jedoch hauptsächlich zur Unterhaltung. Seien es Facebook-Updates, Wikipedia-Artikel oder die Schlagzeilen von Spiegel Online, nichts vertreibt die Wartezeit so zuverlässig wie das Neueste aus der weiten Welt des Webs.

Um selbst jedoch intellektuell produktiv zu bleiben, braucht unsere Vorstellungskraft Phasen mit eingeschränkter äußerer Stimulanz – dazu zählen genau die langweiligen Momente des Wartens, die wir uns so gerne mit dem Griff zum Handy vertreiben. In diesen Phasen wird die innere Leinwand unserer Vorstellungskraft nicht mit äußeren Reizen bestrahlt, sondern mit eigenen Projektionen gefüllt. Ähnlich wie die Träume in der REM-Phase unseres Schlafs helfen diese Momente der Langeweile, in reger Gehirntätigkeit Gesehenes und Erlebtes zu verarbeiten und zu eigenen Ideen und Gedanken umzuformen. Lässt man diese Phasen aus, stumpft die Kreativität ab und es leidet zudem die Fähigkeit zu intellektuellen Eigenleistungen. Ärgert euch also nicht, wenn ihr in der U-Bahn mal keinen Empfang habt, sondern nutzt die Gelegenheit, einfach mal vor euch hinzustarren – das hilft, die Kapazität des eigenen Rechners zu steigern!

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Eine Antwort

  1. Henry sagt:

    Gefällt mir und stimme zu! Jeder, der z. B. am Computer auch mal halbwegs „produktiv“ zu Werke ist (Programmierer, Webdesigner, Blogger, …) kennt wohl den Punkt, wo es im Kopf nur noch „leer“ ist. Man starrt auf den Monitor und nix geht mehr. Da hilft nur Aus- und dann Abschalten. Dann stellen sich neue Ideen oder Problemlösungen fast wie von alleine ein! ;-)

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