Gastbeitrag: Produktvergleich – Usenetprovider

Das Usenet gibt es schon lange – sogar noch vor dem Internet. Entwickelt wurde es ursprünglich, um einen schnellen Datenaustausch zwischen zwei amerikanischen Universitäten unkompliziert zu bewerkstelligen. Durch die Einfachheit dieses neuen Services wuchs es in kurzer Zeit zu einer beliebten Plattform für den Informationsaustausch und dient zudem als Grundlage für Diskussionsgruppen.

Aufbau des Usenet?

Die Architektur des Usenet besteht im Wesentlichen auf Newsservern, in denen die Newsgroups gespeichert sind. Der Zugriff erfolgt mit sogenannten Newsreadern mit denen die Informationen geöffnet werden können. Die gespeicherten Inhalte erscheinen auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, da sie in text- und dateibasierten Gruppen (auch Binaries genannt) aufgeteilt sind. Bei den textorientierten Informationen finden sich die Datentypen, soc.*, humanities.*, talk.*, misc.*, news.*, sci.*, comp.* und rec.*. Dementsprechend könnte eine Newsgruppe folgendes Erscheinungsbild aufweisen: de.news.lang.javascript.

Angebote im Vergleich

Da die Marktlage sehr unübersichtlich ist – eine Vielzahl von konkurrierenden Produkten ist im Netz verfügbar, die jeweils vielfältige unterschiedliche Angebote unterbreiten – hat es der Endnutzer sehr schwer, den Überblick zu behalten. Die angebotenen Pakete der Provider unterscheiden sich dabei sehr stark. Bei der Entscheidung für einen Anbieter ist folgende Checkliste hilfreich:

  • Welche Kosten kommen auf mich zu?
  • Wie groß ist das Downloadvolumen?
  • Wie stabil laufen die Server?
  • Ist der vom Provider angebotene Newsreader kompatibel zu anderen Programmen und wie groß ist seine Benutzerfreundlichkeit?

Hilfe bekommt man ferner durch Websites, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben, wie zum Beispiel http://de.1usenet.com/provider/. Auf diesen Seiten sind detaillierte Produktvergleiche zu finden, und welche Nach- und Vorteile für einen Provider charakteristisch sind. Die besten und bekanntesten Anbieter sind sicherlich UseNeXT, Usenet.nl oder Firstload. Die Marktführer überzeugen nicht nur durch schnellen Download Speed, sondern auch durch großen Kundenservice, der ständig (24/7) via WWW oder Telefon erreichbar ist.
Um den Einstieg für Neukunden möglichst einfach zu gestalten, bieten die Provider Testpakete an, die für einen gewissen Zeitraum kostenlos zur Verfügung stehen. Somit kann sich jeder sein Urteil darüber bilden, welcher Provider am besten für seine Bedürfnisse geeignet ist.

Tobi

Hallo, mein Name ist Tobias und ich habe diesen Blog im April 2009 ins Leben gerufen. Seitdem blogge ich hier über Software, Internet, Windows und andere Themen, die mich interessieren. SSDblog ist mein zweiter Blog, indem es rund um das Thema SSDs geht. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Feed abonniert oder mir auf Twitter, Facebook, Google+ und Google+ (privat) folgt.

4 Antworten

  1. tux. sagt:

    UseNeXT und Firstload sind schlechte Beispiele, da sie das Usenet auf Dateitausch reduzieren.

  2. Hardy sagt:

    Sorry, aber, den Artikel kann nur jemand geschrieben haben, der das Usenet erst seit UseNext kennt.
    Ich empfehle dringend die Lektüre zum Usenet in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Usenet

  3. Hardy sagt:

    @Tobi

    Drum schrub ich auch ‚jemand‘. Der Name des Autors wurd‘ ja nicht erwähnt, sonst hätt‘ ich ihn namentlich ansprechen können. 🙂

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