Google Cloud Connect verfügbar

24. Februar 2011, 21:36 von Tobi | 2 Kommentare

Bereits im November berichtete ich über Google Cloud Connect. Eine Schnittstelle um Microsoft Office direkt mit Googles-Cloud-Infrastruktur zu verbinden. Sie arbeitet mit Office 2003, 2007 sowie 2010 zusammen und unterstützt Word, Excel und Powerpoint. Das Projekt hat die Betaphase verlassen und ist nun wie versprochen für alle User verfügbar.

Nach der Installation existiert im Office eine Toolbar, über die man sich einloggen kann und die alle wichtigen Infos anzeigt. Mein kurzer Test mit Word 2010 war zwar erfolgreich aber auch ein wenig ernüchternd. Die Synchronisation vom PC in die Cloud funktioniert sehr gut. Allerdings werden online gemachte Änderungen nicht mehr zurück auf den PC übertragen. Wird hoffentlich in Zukunft funktionieren.

Download Google Cloud Connect

MultiBootStick erstellen

23. Februar 2011, 22:07 von Tobi | 3 Kommentare

Bei Patrick bin ich das erste mal darauf gestoßen, wie man einen MultiBootStick unter Windows einrichtet. Da mich in letzter Zeit einige Anfragen deswegen erreichten, werde ich hier auch noch mal ein Tutorial anbieten.

Grundlage für den MultiBootStick ist der Bootloader GRUB4DOS. Mit ihm ist es möglich, mehrere Systeme von einem USB-Stick zu starten.

USB-Stick formatieren

Zuerst müsst ihr euren USB-Stick formatieren. Als Dateisystem sollte auf jeden Fall FAT32 gewählt werden, da GRUB4DOS mit NTFS nicht klar kommt.

Datenträgernummer des USB-Sticks herausfinden

Damit im nächsten Schritt alles glatt läuft, benötigt ihr die Datenträgernummer des USB-Sticks. Diese kann man beispielsweise über die Kommandozeile herausfinden. Dazu öffnet ihr den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) und gebt “cmd” ein. In der Kommandozeile dann folgende Befehle ausführen:

diskpart
list disk

Die Datenträgernummer meines USB-Sticks ist “3″, wie man leicht an der Größe erkennen kann.

Alternativ dazu kann man auch in der Datenträgerverwaltung nachschauen. Am schnellsten gelangt man über den Ausführen-Dialog (Windows-Taste + R) und “diskmgmt.msc” dorthin.

USB-Stick mit Bootsektor versehen

Anschließend mein vorbereitetes Paket herunterladen und auf dem USB-Stick entpacken. Alle benötigten Dateien sind bereits enthalten.

Um den USB-Stick bootfähig zu machen, muss er mit einem Bootsektor versehen werden. Dazu einfach die Datei “grubinst_gui.exe” starten. Bei der ersten Option die vorher ermittelte Datenträgernummer auswählen. Dann auf “Install” klicken. Nun könnt ihr die beiden Dateien “grubinst_gui.exe” und “grubinst.exe” löschen.

Feintuning

Wer will, kann seinen USB-Stick noch mit einem anderen Icon versehen. Dazu einfach die Datei “icon.ico” austauschen.
Zum Schluss empfehle ich noch alle Dateien bis auf “menu.lst” zu verstecken, um einen besseren Überblick zu behalten.

Stick befüllen

Nun zum Wichtigsten. Erstellt auf dem USB-Stick einen neuen Ordner, in welchen fortan alle ISO-Dateien abgelegt werden. In meinem Beispiel heißt dieser “images”. Anschließend muss noch die Datei “menu.lst” angepasst werden, damit das System im Bootmenü erscheint.

Dazu einfach folgende Einträge in der “menu.lst” anfügen und evtl. den Datei- oder Pfadnamen anpassen.

title Ultimate Boot CD 5.03
find --set-root /images/ubcd503.iso
map /images/ubcd503.iso (hd32) || map --mem /images/ubcd503.iso (hd32)
map --hook
chainloader (hd32)
title Ubuntu 10.10
find --set-root /images/ubuntu-10.10-desktop-i386.iso
map /images/ubuntu-10.10-desktop-i386.iso (0xff)
map --hook
root (0xff)
kernel /casper/vmlinuz boot=casper iso-scan/filename=/images/
ubuntu-10.10-desktop-i386.iso quiet splash locale=de_DE.UTF-8 --
initrd /casper/initrd.lz
title MemTest86+ 4.20 BIN
kernel /images/memtest86_4.20.bin
title Memtest86+ 4.20 ISO
find --set-root /images/memtest86_4.20.iso
map --mem /images/memtest86_4.20.iso (hd32)
map --hook
root (hd32)
chainloader (hd32)
title OphCrack XP 2.3.1
find --set-root /images/ophcrack-xp-livecd-2.3.1.iso
map /images/ophcrack-xp-livecd-2.3.1.iso (0xff)
map --hook
root (0xff)
kernel /boot/bzImage rw root=/dev/null vga=normal lang=C kmap=de
screen=1024x768x16 autologin
initrd /boot/rootfs.gz

ISOs defragmentieren

Falls beim Booten der Fehler “Error 60: File for drive emulation must be in one contiguous disk area” auftritt, müsst ihr die ISO Datei defragmentieren. Dies könnt ihr mit dem kleinen Tool “Contig.exe” machen, welches ebenfalls in meinem Paket enthalten ist. Alternativ könnt ihr auch WinContig nutzen.

Weitere Infos & Links

Hier noch ein gutes Tutorial mit vielen weiteren Infos. Auch in diesem Forum könnt ihr schauen, wenn ihr mehr Infos benötigt.

Download Antary MultiBootStick

Windows 7: Explorer-Navigationsbereich anpassen reloaded

21. Februar 2011, 13:48 von Tobi | 3 Kommentare

In einem älteren Beitrag habe ich bereits aufgezeigt, wie man unter Windows 7 den Navigationsbereich des Explorers anpassen kann. Allerdings ist das Vorgehen relativ zeitaufwendig und auch anfällig für Fehler.

Bei Caschy bin ich auf das Kommandozeilen-Tool “Windows Explorer Navigation Pane Configuration Tool” (WENPCFG) gestoßen. Das Tool lässt sich mit einigen Komandozeilenparametern steuern. Im Hintergrund macht es auch nichts anderes, als die entsprechenden Registryeinträge zu bearbeiten. Ist aber definitiv komfortabler, als alle Einstellungen manuell zu setzen.

Hier noch zwei Beispiele.
Mit diesem Befehl werden nur die Bibliothekenicons entfernt.

wenpcfg /HideLibraries

Computer-Icon anzeigen, Netzwerk- und Favoritenicon entfernen und automatisch neustarten:

wenpcfg /ShowComputer /HideNetwork /HideFavorites /Reboot

Download & Infos WENPCFG

Finale Version von Firefox 4 Ende März

16. Februar 2011, 21:55 von Tobi | Keine Kommentare

Gemäß aktuellen Infos will Mozilla die fertige Version von Firefox 4 definitiv bis Ende März 2011 veröffentlichen. Nur falls große Fehler im Browser gefunden werden, soll sich der Termin leicht nach hinten verschieben.

Demnächst wird eine zwölfte Betaversion erscheinen, auf die dann höchstwahrscheinlich der erste Release Candidate folgt.

Kurztest: USB-Stick in Goldbarren-Form

15. Februar 2011, 22:29 von Tobi | 1 Kommentar

Hier mal ein kurzer Test eines Goldbarren-USB-Sticks mit 2 GByte Speicherkapazität. Dieser ist unter anderem bei SOURCE-Werbeartikel zu bekommen und zwar hier.

Der Stick ist gut verarbeitet und besteht aus Metall, weshalb er auch verhältnismäßig schwer ist. Auch der Mechanismus des versenkbaren USB-Anschlusses ist stabil und sollte auf die Dauer nicht kaputt gehen, wie es oft bei vielen anderen Sticks der Fall ist. Zu bemängeln ist, dass eine Status-LED und eine Befestigung für den Schlüsselanhänger fehlen.
Die sequentiellen Leseraten betragen rund 3,5 MB/s beim Schreiben und 18 MB/s beim Lesen. Das ist zwar nicht sonderlich schnell, aber ausreichend. Bei vielen kleinen Dateien arbeitet der Stick sogar recht flott.

Alles in allem für ein Gadget gar nicht mal so schlecht.

Entschuldigt bitte die schlechte Qualität der Bilder. Leider hatte ich nur mein Handy zur Verfügung.

KMS-Server herausfinden; slmgr.vbs Optionen

14. Februar 2011, 20:28 von Tobi | Keine Kommentare

Den Unterschied zwischen KMS (Key Management Service) und MAK (Multiple Activation Key) habe ich bereits in einem anderen Beitrag ausführlich erklärt.

Möchte man schnell den KMS-Server herausfinden, einfach folgendes in die Kommandozeile eingeben:

nslookup -type=all _vlmcs._tcp

Mit dem Windows 7 VBS-Script slmgr kann man einiges anstellen. Unter anderem lässt sich der Aktivierungszeitraum nach einer Neuinstallation ohne Probleme von 30 auf 120 Tage verlängern. Zudem lässt sich auch ganz einfach der Windows 7 Key austauschen.
Bei Microsoft gibt es eine Liste aller Kommandozeilenparameter von slmbr.vbs.

Videos umwandeln leicht gemacht

13. Februar 2011, 21:40 von Tobi | 1 Kommentar

In diesem Beitrag stelle ich kurz drei Programme vor, mit denen man im Handumdrehen Videos in andere Formate konvertieren kann. Perfekt geeignet für Leute die ab und zu mal ein Video umwandeln möchten.

Freemake Video Converter
Das erste Programm ist auch gleichzeitig mein Favorit. Tolle Oberfläche, einfache Bedienung, viele unterstützte Formate und komplett kostenlos. Unter anderem kann man direkt Videolinks einfügen und diese herunterladen und umwandeln. Auch der direkte Upload zu YouTube ist kein Problem. Sehr praktisch ist auch die Unterstützung von CUDA-fähigen Grafikkarten von Nvidia, die das Konvertieren deutlich beschleunigen.


Any Video Converter (Free)
Gute Alternative zum Freemake Video Converter mit ebenfalls vielen Features und schicker Oberfläche.


SUPER
Im Vergleich zu den beiden obigen Programmen wirkt die Oberfläche deutlich altbackener. Dennoch bietet SUPER viele Einstellungsmöglichkeiten und ist auf jeden Fall einen Blick wert.

ffgtk – Unter Linux mit der FRITZ!Box faxen

10. Februar 2011, 18:44 von Tobi | 4 Kommentare

Für Windowsuser die im Besitz einer FRITZ!Box sind, gibt es mit FRITZ!fax schon länger eine Software, um Faxe direkt über den PC zu versenden bzw. zu empfangen.

Unter Linux kann ich das Open Source Tool ffgtk (Fritz Fun GTK) empfehlen. Es funktioniert mit allen aktuellen FRITZ!Box- und sogar Speedport-Routern. Die grafische Oberfläche bietet neben dem Fax-Versand und -Empfang noch einige weitere Funktionen. Beispielsweise kann man den Anruferliste abfragen oder das Adressbuch einsehen. Auch ein Anrufmonitor mit automatischer Rückwärtssuche von Telefonnummern ist dabei. Alle Features findet man hier.

Weitere Infos und Installationsanleitung

Speicherverbrauch von WordPress anzeigen

9. Februar 2011, 21:02 von Tobi | 8 Kommentare

WordPress ist nicht gerade für einen resourcenschonenden Betrieb bekannt. Der PHP-Speicherverbrauch meines Blogs liegt bei rund 27 MByte ohne Plugins. Nutzt man jedoch einige Plugins, kann sich der PHP-Speicherverbrauch enorm steigern. Mit 20 aktiven Plugins verbraucht mein Blog ungefähr 36,5 MByte. Viele Webhoster gewähren allerdings nur maximal einen PHP-Speicherverbrauch von 32 MByte. Vor allem bei günstigen Paketen ist dies oft der Fall. Bei so einem Fall läuft WordPress nur sehr langsam und teilweise mit Fehlern.

WP-Memory-Usage

Vorbeugend sollte man immer den aktuellen PHP-Speicherverbrauch im Auge behalten. Dafür nutze ich WP-Memory-Usage, das mittlerweile zu meinen Standard-Plugins für WordPress gehört. Das Plugin zeigt in einem kleinen Dashboard-Widget den aktuellen Speicherverbrauch und den maximal vom Hoster erlaubten Wert.

Damit lassen sich auch Speicherfresser ausfindig machen. Einfach ein Plugin deaktivieren und schauen wie der Speicherverbrauch sich verändert hat.

TPC! Memory Usage

Ein weiteres Plugin, womit man den PHP-Speicherverbrauch monitoren kann. Zeigt deutlich mehr Infos an.

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