Archiv für die Kategorie „Windows“ (90 Artikel)

Dropbox – Daten online synchronisieren und mehr

Mittlerweile gibt es unzählige Onlinedienste zur Datensynchronisation oder Ablage von Daten. Ich persönlich habe bisher nur Microsofts SkyDrive angetestet. Zur Datenablage ganz nett, mehr aber auch nicht. Um Daten effektiv über das Internet zu synchronisieren muss man sich anderweitig umschauen.

Dabei bin ich schon sehr oft über Dropbox gestolpert, besonders Caschy schwärmt davon. Dropbox ermöglicht unter anderem die einfache Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern.  Man kann Dateien auch in einen öffentlichen Ordner laden und anderen Leuten einen Link zu der Datei schicken. Zudem kann man auch online auf die Daten zugreifen und gelöschte Dateien mit Hilfe des Web-Interface wiederherstellen.

Direkt nach der Anmeldung bekommt man 2 GByte Speicherkapazität gutgeschrieben. Für jeden geworbenen User erhält man zusätzlich 250 MByte. Maximal sind insgesamt 10 GByte kostenlos möglich.

Aktuell nutze ich Dropbox beim Arbeiten, Zuhause und auf meinem USB-Stick, um einige portable Programme stets synchron zu halten. Wirklich spitze!

Wer Dropbox auch mal testen möchte, kann sich gerne über diesen Link anmelden. Man startet dann bereits mit 2,25 GByte. Es existiert auch eine portable Version.

Mittwoch, 5. Mai 2010, 09:03 UhrTobi 2 Kommentare
Internet, Linux, Software, Windows

Klassisches Menü für Office 2007 und Office 2010

Mit Office 2007 führte Microsoft die sogenannte Ribbon-Oberfläche ein. Ich finde die Ribbons gar nicht schlecht, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. Viele User wünschen sich jedoch die alte Menüstruktur und Symbolleisten aus Office 2003 zurück.

Mittlerweile gibt es einige Tools, die dies ermöglichen. So auch “UBitMenu”, welches für den privaten Gebrauch völlig kostenlos ist.
Nach der Installation taucht der neue Ribbon-Eintrag “Menü” auf. Klickt man darauf, erscheint das alt bekannte klassische Menü samt Symbolleisten. Der Vorteil liegt auf der Hand: man kann parallel mit der alten und auch der neuen Oberfläche arbeiten.

“UBitMenu” läuft auch problemlos mit dem neuen Office 2010.

Download UBitMenu

Word 2007 mit klassischer Oberfläche

Mittwoch, 28. April 2010, 10:03 UhrTobi Keine Kommentare
Software, Windows

Office 2010: 32- oder 64-bit?

Office 2010 ist seit dem 16. April 2010 fertig und wird demnächst erhältlich sein. Es ist das erste Office welches auch in einer 64-bit-Version auf den Markt kommt. Viele von euch werden Windows 7 x64 verwenden und planen daher auch sicherlich die x64-Version von Office zu nutzen. Doch selbst Microsoft empfiehlt generell die 32-bit-Version:

Important: Microsoft strongly recommends the use of 32-bit (x86) versions of Office 2010, Project 2010, and Visio 2010 applications as the default option for all platforms.

Der einzige Vorteil von x64-Office ist die Möglichkeit, Dateien die größer als 2 GByte sind, zu verwalten. Das ist wenn überhaupt nur für sehr wenige Nutzer von Bedeutung. Für alle anderen ist die 32-bit-Version erste Wahl. Alle Zusatzkomponenten, Add-Ins und VBA sind bisher für 32-bit ausgelegt und werden in der 64-bit-Version nicht funktionieren.

Da beide Versionen den absolut gleichen Funktionsumfang besitzen, sollten wirklich nur Power-User auf die 64-bit-Version zurückgreifen. Die Empfehlung lautet ganz klar Office 2010 32-bit zu verwenden und so allen Kompatibilitätsproblemen aus dem Weg zu gehen.

Das Problem ergibt sich auch bei anderer Software. Miranda ist in der 64-bit-Version nur schwer zu gebrauchen, da bisher nur sehr wenige Plugins unter 64-bit lauffähig sind. Auch Firefox x64 muss ohne Plugins auskommen und ist daher für die meisten User unbrauchbar.

[via]

Sonntag, 25. April 2010, 11:37 UhrTobi 4 Kommentare
Software, Windows

Miranda IM 0.9.0 Alpha Build #8 erschienen

Größte Neuerung in Build #8 ist zweifelsohne die Unterstützung für Unicode Statusnachrichten bei allen Protokollen. Außerdem wurden wieder sehr viele Bugs bei allen Protokollen und einige Darstellungsfehler der clist_modern behoben. Ein Update ist Pflicht.

Miranda IM v0.9.0 Alpha Build #8 Unicode (Windows NT, 2000, XP, Vista, 7) (32-bit) 7-ZIP
Miranda IM v0.9.0 Alpha Build #8 Unicode (XP, Vista, 7) (64-bit) 7-ZIP

Die aktuellste stabile Version ist mittlerweile 0.8.21. Auch hier empfehle ich ein Update, falls ihr noch ältere Versionen nutzt.

Miranda IM v0.8.21 Unicode (Windows NT, 2000, XP, Vista, 7) ZIP
Miranda IM v0.8.21 Unicode (Windows NT, 2000, XP, Vista, 7) Installer

Samstag, 24. April 2010, 23:36 UhrTobi Keine Kommentare
Miranda, Software, Windows

Office 2010 – Erscheinungstermine

Am 16.04.2010 hat Office 2010 den RTM (Release To Manufacturing)-Status erreicht. Die finale Build-Nummer sollte folgende sein: 14.0.4763.1000.

Hier mal eine kleine Übersicht, ab wann Office 2010 für wen zu haben ist:

  • 22.04.2010: TechNet- und MSDN-Abonennten können Office 2010 in 14 Sprachen herunterladen
  • 27.04.2010: Volumenlizenzkunden mit aktiver Software Assurance (SA) können die englische Version von Office 2010 herunterladen
  • 01.05.2010: Volumenlizenzkunden ohne SA können Office 2010 über ihre Microsoft Partner erwerben
  • 12.05.2010: Offizieller Launchtag und generellen Verfügbarkeit der Produkte für alle Geschäftskunden
  • Juni 2010: Fertige Boxen im Fachhandel
  • September 2010: Alle Versionen von Office 2010 stehen in 38 Sprachen komplett zur Verfügung
Freitag, 23. April 2010, 09:12 UhrTobi Keine Kommentare
Software, Windows

Firefox 3.6.4 mit Out-Of-Process-Plugins

Gestern erschien die erste Betaversion von Firefox 3.6.4, welche hier zum Download verfügbar ist.

Obwohl es sich nur um ein Minor-Update handelt, wird die neue Version eine große Veränderung bringen: Projekt “Lorentz”. Dabei wird die Technologie sogenannter Out-Of-Process-Plugins in Firefox integriert. Bisher wurden Plugins wie Flash, Quicktime oder Silverlight im gleichen Prozess wie der Browser untergebracht. Sobald es zu einem Problem in einem Plugin kam, stürzte der ganze Browser ab.

Ab Version 3.6.4 werden die Plugins aber in einen eigenen Prozess verlagert. Wenn es ein Problem mit einem Plugin gibt wird dieses beendet, ohne den Browser zu beeinflussen. Einfach den entsprechenden Tab neu laden und das Plugin wird neu gestartet.

Eine portable Betaversion von Firefox 3.6.4 gibts wie immer bei Caschy.

Donnerstag, 22. April 2010, 11:51 UhrTobi Keine Kommentare
Firefox, Software, Windows

Protect Me! – Einzelne Dateien mit Passwort verschlüsseln

Um größere Container oder ganze Festplatten zu verschlüsseln verwende ich TrueCrypt. Für einzelne Dateien ist dies jedoch etwas übertrieben und auch umständlich.

Kürzlich bin ich auf die Software Protect Me! gestoßen, womit man ganz einfach Dateien verschlüsseln kann. Einfach die entsprechenden Dateien hinzufügen, Passwort setzen und abspeichern.

Es wird eine ausführbare Datei erstellt, welche die vorher angegebenen Dateien beinhaltet. Um Zugriff auf die Dateien zu erhalten, muss das korrekte Passwort eingegeben werden. Protect Me! selbst wird dazu nicht mehr benötigt. Also die ideale Lösung um wichtige Dateien auf USB-Sticks zu transportieren. Natürlich kann man hierzu auch 7-ZIP verwenden.

Download Protect Me!

Sonntag, 4. April 2010, 19:59 UhrTobi 1 Kommentar
Software, Windows

Nokia Ovi Suite löst Nokia PC Suite ab

Als ich heute nach einer neuen Version der Nokia PC Suite schauen wollte, staunte ich nicht schlecht. Mittlerweile gibt es die Nokia Ovi Suite, welche die PC Suite ersetzt. Man kann beide Programme parallel installiert haben, sollte aber nicht beide gleichzeitig geöffnet haben.

Mein Fazit nach intensiver Nutzung ist zweigeteilt. Zuerst das Positive:

  • Schickes Design und übersichtlicher Aufbau
  • Ein wenig schneller als die recht träge PC Suite
  • Integration der Funktionen von Nokia Software Updater und Nokia Map Loader -> 2 Programme weniger
  • Synchronisation der Kontakte mit Thunderbird möglich

Einige Nachteile habe ich natürlich auch gefunden:

  • (Noch) keine Kalender-Synchronisation mit Lightning möglich
  • Bisher keine Möglichkeit SIS-Applikationen auf dem Handy zu installieren
  • Teilweise noch viele Bugs vorhanden

Zum Antesten auf jeden Fall geeignet. Vor allem die Synchronisation mit Thunderbird war schon lange überflüssig. Bisher war ein Datenabgleich zwischen dem Handy und Thunderbird sehr kompliziert und fehlerbehaftet.
Allerdings empfehle ich euch die PC Suite noch nicht zu deinstallieren. Bei der Bearbeitung und Synchronisation der Kontakte sind noch sehr viele Fehler vorhanden. Kostete mich gerade eine Menge Zeit und Nerven. Da muss dringend nachgebessert werden!

Downlaod Nokia Ovi Suite

Samstag, 27. März 2010, 14:21 UhrTobi 7 Kommentare
Handy, Software, Windows

Miranda IM 0.9.0 Alpha Build #6

Mit Build #6 wurden die Proxyfähigkeiten erweitert. So kann nun automatisch der Proxyserver, welcher im IE hinterlegt ist, verwendet werden. Auch Proxy-Auto-Config-Dateien (PAC-Dateien) werden unterstützt.
Außerdem wurde nochmals der Dateitransfer verbessert. Dieser sollte nun bei allen Protokollen reibungslos funktionieren, auch im IRC. Zudem wurde für die Windows 7 Taskbar ein neues 32×32 Icon integriert. Ansonsten hat man wie üblich viele Fehler behoben.

Miranda IM v0.9.0 Alpha Build #6 Unicode (Windows NT, 2000, XP, Vista, 7) (32-bit) 7-ZIP
Miranda IM v0.9.0 Alpha Build #6 Unicode (XP, Vista, 7) (64-bit) 7-ZIP

Bereits letzte Woche erschien Miranda IM v0.8.15. Auch hier wurden viele Fehler behoben. Unbedingt updaten, wenn ihr die 0.8er Versionen nutzt.

Miranda IM v0.8.15 Unicode (Windows NT, 2000, XP, Vista, 7) ZIP
Miranda IM v0.8.15 Unicode (Windows NT, 2000, XP, Vista, 7) Installer

Montag, 22. Februar 2010, 17:51 UhrTobi 1 Kommentar
Miranda, Software, Windows

SSDs und TRIM unter Windows 7

Mitte Dezember 2009 veröffentlichte ich den Artikel “SSDs unter Windows 7 einsetzen“. Mittlerweile häufen sich in den Kommentaren die Fragen zur TRIM-Funktionalität. Deshalb habe ich mich gründlich informiert und versuche euch das Thema näher zu bringen.
Die exakte Bezeichnung des TRIM-Befehls lautet übrigens “ATA8 ACS2 Data Set Management Trim Attribute”.

Wozu wird TRIM überhaupt benötigt?

SSDs verwenden zur Datenspeicherung NAND-Flashzellen. Diese Zellen werden üblicherweise in 4 KiByte große Speicherseiten unterteilt. 128 Speicherseiten werden wiederum in einem Block zusammengefasst, welcher somit auf 512 KiByte kommt.

Leere Speicherseiten können einzeln beschrieben werden. Enthalten sie jedoch Daten, müssen diese zuerst gelöscht werden, was jedoch nur in ganzen Blöcken funktioniert. Direktes Überschreiben ist nicht möglich.

Das zweite Problem ist der Controller. Er weiß nicht welche Daten in den Flashzellen von Windows noch benötigt werden und welche eigentlich gelöscht sind. Beim Entfernen von Dateien vermerkt das Betriebssystem dies nur im Dateisystem. Der Controller bekommt dies nicht mit und hält die Daten weiter in den Flashzellen vor. Schon nach kurzer Zeit wäre die SSD komplett gefüllt – wobei der größte Teil nur Datenmüll wäre.

Auch wenn man nun nur wenige Bytes schreiben möchte, muss jeweils der gesamte Block in den Cache geladen und modifiziert werden. Die Schreibvorgänge benötigen dementsprechend sehr viel mehr Zeit. Die Leistung kann um 40 bis 70 Prozent einbrechen.

Wie funktioniert TRIM?

Mit Hilfe des TRIM-Befehls teilt das Betriebssystem dem Flash-Controller mit, welche Daten gelöscht werden sollen. Diese werden anschließend sofort gelöscht und blockieren keine Speicherseiten mehr. Beim nächsten Schreibvorgang können die freien Speicherseiten sofort beschrieben werden, ohne erst die alten Daten löschen zu müssen.

Was wird für TRIM benötigt?

  • Windows 7 (ältere Windowsversionen unterstützen den TRIM-Befehl nicht)
  • SSD mit TRIM-fähiger Firmware
  • Controller im IDE- oder AHCI-Modus (Controller darf im BIOS nicht auf RAID-Betrieb gestellt sein!)
  • Microsoft Storage-Treiber (PCIIDE oder MSAHCI)

Sofern ihr im BIOS AHCI eingestellt habt, muss in den Treiberdetails des Controllers, an dem eure SSD hängt, der MSAHCI-Treiber auftauchen.
Im IDE-Modus sollte an dieser Stelle entsprechend der PCIIDE-Treiber zu sehen sein.

Wie kann ich feststellen, ob TRIM verwendet wird?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kann man nicht direkt feststellen, ob TRIM verwendet wird. Die einzige Möglichkeit dies zu prüfen ist von Zeit zu Zeit einen Benchmark zu machen und die Leistung zu überwachen. Bleibt diese ungefähr auf dem Anfangsniveau der SSD, wird TRIM mit ziemlicher Sicherheit verwendet.

Eine weitere Möglichkeit wäre folgende:

  1. SSD fast komplett mit Daten füllen
  2. SSD benchen
  3. Daten auf SSD löschen, sodass sie im Papierkorb landen
  4. Papierkorb leeren
  5. 10 Minuten warten
  6. SSD erneut benchen

Wenn die Benchmarkwerte nach dem Löschen der Daten (6.) besser ist als davor (2.), dann ist TRIM höchstwahrscheinlich aktiv.

Donnerstag, 11. Februar 2010, 22:17 UhrTobi 52 Kommentare
Hardware, Tutorials, Windows, Windows 7