Kurztest: USB-Stick in Goldbarren-Form

15. Februar 2011, 22:29 von Tobi | 1 Kommentar

Hier mal ein kurzer Test eines Goldbarren-USB-Sticks mit 2 GByte Speicherkapazität. Dieser ist unter anderem bei SOURCE-Werbeartikel zu bekommen und zwar hier.

Der Stick ist gut verarbeitet und besteht aus Metall, weshalb er auch verhältnismäßig schwer ist. Auch der Mechanismus des versenkbaren USB-Anschlusses ist stabil und sollte auf die Dauer nicht kaputt gehen, wie es oft bei vielen anderen Sticks der Fall ist. Zu bemängeln ist, dass eine Status-LED und eine Befestigung für den Schlüsselanhänger fehlen.
Die sequentiellen Leseraten betragen rund 3,5 MB/s beim Schreiben und 18 MB/s beim Lesen. Das ist zwar nicht sonderlich schnell, aber ausreichend. Bei vielen kleinen Dateien arbeitet der Stick sogar recht flott.

Alles in allem für ein Gadget gar nicht mal so schlecht.

Entschuldigt bitte die schlechte Qualität der Bilder. Leider hatte ich nur mein Handy zur Verfügung.

CeBIT 2011 – bin wieder am Start

4. Februar 2011, 20:22 von Tobi | 8 Kommentare

cebit

Dieses Jahr findet die CeBIT vom 01. bis zum 05. März 2011 in Hannover statt. Da mir der Besuch letztes Jahr sehr gut gefallen hat, werde ich der Messe dieses Jahr wieder einen Besuch abstatten. Mein Presseausweis ist schon vor einigen Wochen angekommen und die Hin- und Rückfahrt sowie die Unterkunft sind auch schon geregelt. Wie letztes Jahr werde ich wieder volle drei Tage vor Ort sein.

Werdet ihr dieses Jahr auch auf die CeBIT gehen?

Arbeitsspeicher aktuell sehr günstig

13. Dezember 2010, 18:27 von Tobi | 1 Kommentar

Seit einigen Monaten besteht ein massiver Preisverfall bei Speicherchips. An der Speicherbörse DRAMeXchange kostet ein 1 Gigabit großer DDR3-1333-Chip aktuell 1,17 US-Dollar. Anfang Oktober lag der Preis noch bei über 2 US-Dollar. Grund für die fallenden Speicherpreise ist die weiterhin schwache Nachfrage im Consumer-Markt.

DDR3-1333-Module mit 2 GByte gibt es schon für unter 20 Euro. Die niedrigen Preise sollen bis ins neue Jahr bestehen bleiben und teilweise sogar noch weiter fallen.
Ich empfehle jedem, der über eine Speichererweiterung nachgedacht hat, noch 1-2 Wochen abzuwarten und dann zu kaufen. Auch DDR3-Speicherkits mit 8 GByte sind interessant.

6 SSDs mit verschiedenen Controllern im Test

10. August 2010, 10:19 von Tobi | 2 Kommentare

Ich hatte das Vergnügen und durfte kürzlich sechs SSDs mit unterschiedlichen Controllern testen. Folgende SSDs waren vertreten:

  • Crucial RealSSD C300 128GB, Marvell Controller
  • Kingston SSDNow V-Series G2 128GB, JMicron JMF618 Controller
  • Kingston SSDNow V+ Drive 128GB, Toshiba Controller
  • Corsair Nova V128 SSD 128GB, Indilinx Controller
  • Corsair Force 60GB, SandForce Controller
  • Intel X25-M G2 Postville 160GB, Intel Controller

Das Review werdet ihr in ca. einer Woche bei Hartware finden.

Problem mit AMD SB850 und Samsung F3 Festplatten

18. Juli 2010, 12:07 von Tobi | Keine Kommentare

Samsungs SpinPoint-F3- und F3-EcoGreen-Modelle vertragen sich nicht mit AMDs neuer Southbridge SB850. Das Problem äußert sich dadurch, dass die Festplatten beim Booten erst gar nicht erkannt werden. Um die Festplatten wieder nutzen zu können gibt es drei Lösungsmöglichkeiten.

  1. Man kann im BIOS den “SATA 6 Gbit/s”-Modus deaktivieren und lässt die Ports mit dem “SATA 3Gb/s” Standard laufen. Natürlich keine optimale Lösung, da SATA schließlich abwärtskompatibel ist und alles funktionieren sollte.
  2. Manche Hersteller bieten ein BIOS-Update für die entsprechenden Mainboards mit SB850-Southbridge an.
  3. Die beste Lösung wird das von Samsung bereit gestellte Firmware-Upgrade sein. Einfach die heruntergeladene Datei entpacken und auf einen bootfähigen Datenträger kopieren. Anschließend von diesem Booten und die Firmware der Festplatte updaten. Anzumerken wäre, dass alle Daten auf der Festplatte erhalten bleiben. Sicherheitshalber sollte man dennoch alle Daten zuvor sichern.

ASUS Mainboard erkennt Arbeitsspeicher nicht mehr

12. Juni 2010, 13:19 von Tobi | 2 Kommentare

Vor rund drei Wochen habe ich meinem ASUS Crosshair II Formula die neueste BIOS Version spendiert. Den Flashvorgang habe ich mit EZ Flash2 direkt im BIOS durchgeführt. Natürlich habe ich vor dem Flashen die Standardeinstellungen geladen um eventuellen Problemen aus dem Weg zu gehen. Leider ohne Erfolg. Nach dem Flashen bootete mein PC nicht mehr. Kein Problem dachte ich mir und habe das BIOS resettet.

Nun bootete mein PC wieder. Allerdings wurde gleich das nächste Problem offensichtlich. Das BIOS erkannte meinen Arbeitsspeicher nicht mehr – 0 KB installed. Die üblichen Tests mit Minimalkonfiguration, anderem Arbeitsspeicher und verschiedenen BIOS-Einstellungen brachten keinen Erfolg. Also wieder zurück auf das alte BIOS. Dummerweise bestand das Problem weiterhin. Ebenso bei mehreren anderen Versionen. Auch im Internet war selbst nach regelrechten Suchorgien keine Hilfe zu finden.

Nachdem ich schon ein neues Board kaufen wollte, bekam ich im englischen Forum von ASUS noch einen Tipp. Ein User hatte genau dasselbe Problem und konnte es beheben. Er empfahl mir einen Reflash mit dem Tool AWDFLASH. Es hat funktioniert :)

Bisher habe ich fast immer ASUS Mainboards eingesetzt und war stets sehr zufrieden. Trotzdem bin ich ein wenig enttäuscht.

CeBIT 2010 – wieder daheim

5. März 2010, 17:33 von Tobi | 2 Kommentare

Heute morgen bin ich von meinem 3-tägigen Messeaufenthalt zurück gekommen. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen und ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Nur das Wetter war nicht optimal. Immer sehr kalt und windig, aber wenigstens hat es kaum geregnet.

Schaut man auf die Aussteller, muss man sagen, dass nichts großartig Neues präsentiert wurde. Es drehte sich viel um effizientes und mobiles Arbeiten, soziale Netzwerke und natürlich 3D.

Ich selbst war auf einigen Pressekonferenzen und habe mich mit vielen Ausstellern in den Hallen unterhalten. Auch die für mich weniger Interessanten Bereiche habe ich mir angeschaut. Zudem war ich am Dienstag Abend auf einer exklusiven Microsoft-Party und wurde am Mittwoch Abend von A-DATA in die Münchner Halle eingeladen.

Ein paar Geschenke habe ich auch mitgebracht. Eventuell starte ich demnächst noch ein Gewinnspiel mit zwei oder drei Preisen.

DSCF0120

CeBIT Pressezentrum

CeBIT 2010 – es geht los

28. Februar 2010, 22:54 von Tobi | Keine Kommentare

Morgen noch Arbeiten und anschließend mache ich mich direkt auf den Weg zur CeBIT. Werde dann vom 2. bis zum 4. März auf der Messe vertreten sein. Freue mich auf jeden Fall schon.

Falls ich für euch bestimmte Infos einholen soll, schreibt mir einfach und ich schaue, was sich machen lässt.

cb10_map_gcol_de

SSDs und TRIM unter Windows 7

11. Februar 2010, 22:17 von Tobi | 139 Kommentare

Mitte Dezember 2009 veröffentlichte ich den Artikel “SSDs unter Windows 7 einsetzen“. Mittlerweile häufen sich in den Kommentaren die Fragen zur TRIM-Funktionalität. Deshalb habe ich mich gründlich informiert und versuche euch das Thema näher zu bringen.
Die exakte Bezeichnung des TRIM-Befehls lautet übrigens “ATA8 ACS2 Data Set Management Trim Attribute”.

Wozu wird TRIM überhaupt benötigt?

SSDs verwenden zur Datenspeicherung NAND-Flashzellen. Diese Zellen werden üblicherweise in 4 KiByte große Speicherseiten unterteilt. 128 Speicherseiten werden wiederum in einem Block zusammengefasst, welcher somit auf 512 KiByte kommt.

Leere Speicherseiten können einzeln beschrieben werden. Enthalten sie jedoch Daten, müssen diese zuerst gelöscht werden, was jedoch nur in ganzen Blöcken funktioniert. Direktes Überschreiben ist nicht möglich.

Das zweite Problem ist der Controller. Er weiß nicht welche Daten in den Flashzellen von Windows noch benötigt werden und welche eigentlich gelöscht sind. Beim Entfernen von Dateien vermerkt das Betriebssystem dies nur im Dateisystem. Der Controller bekommt dies nicht mit und hält die Daten weiter in den Flashzellen vor. Schon nach kurzer Zeit wäre die SSD komplett gefüllt – wobei der größte Teil nur Datenmüll wäre.

Auch wenn man nun nur wenige Bytes schreiben möchte, muss jeweils der gesamte Block in den Cache geladen und modifiziert werden. Die Schreibvorgänge benötigen dementsprechend sehr viel mehr Zeit. Die Leistung kann um 40 bis 70 Prozent einbrechen.

Wie funktioniert TRIM?

Mit Hilfe des TRIM-Befehls teilt das Betriebssystem dem Flash-Controller mit, welche Daten gelöscht werden sollen. Diese werden anschließend sofort gelöscht und blockieren keine Speicherseiten mehr. Beim nächsten Schreibvorgang können die freien Speicherseiten sofort beschrieben werden, ohne erst die alten Daten löschen zu müssen.

Was wird für TRIM benötigt?

  • Windows 7 (ältere Windowsversionen unterstützen den TRIM-Befehl nicht)
  • SSD mit TRIM-fähiger Firmware
  • Controller im IDE- oder AHCI-Modus (Nur bei Intel Chipsätzen darf der Controller im BIOS auf RAID-Betrieb gestellt sein!)
  • TRIM-fähiger Treiber:
    -Microsoft Storage-Treiber (PCIIDE oder MSAHCI)
    -Intel RST ab 9.6.0.1014 (Download)
    -AMD AHCI Treiber ab Version 1.2.1.263 (Download)

Sofern ihr im BIOS AHCI eingestellt habt, muss in den Treiberdetails des Controllers, an dem eure SSD hängt, der “MSAHCI”-, “iaStor”- oder “amd_sata”-Treiber auftauchen.
Im IDE-Modus sollte an dieser Stelle entsprechend der PCIIDE-Treiber zu sehen sein.

Wie kann ich feststellen, ob TRIM verwendet wird?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kann man nicht direkt feststellen, ob TRIM verwendet wird. Die einzige Möglichkeit dies zu prüfen ist von Zeit zu Zeit einen Benchmark zu machen und die Leistung zu überwachen. Bleibt diese ungefähr auf dem Anfangsniveau der SSD, wird TRIM mit ziemlicher Sicherheit verwendet.

Eine weitere Möglichkeit wäre folgende:

  1. SSD fast komplett mit Daten füllen
  2. SSD benchen
  3. Daten auf SSD löschen, sodass sie im Papierkorb landen
  4. Papierkorb leeren
  5. 10 Minuten warten
  6. SSD erneut benchen

Wenn die Benchmarkwerte nach dem Löschen der Daten (6.) besser ist als davor (2.), dann ist TRIM höchstwahrscheinlich aktiv.

[HowTo] RMClock als Dienst im Hintergrund

29. Januar 2010, 23:45 von thomas_ | 3 Kommentare

Will man RMClock auf dem Computer laufen lassen, aber gleichzeitig nicht als Administrator arbeiten, steht man vor einem Problem. RMClock arbeitet nämlich nur mit Administrator Rechten. Um RMClock trotzdem komfortabel nutzen zu können, kann man es, wie im Folgenden beschrieben, als Dienst laufen lassen.

Die im HowTo beschriebenen Schritte beziehen sich auf Windows 7 in der 32 Bit Version. Bei älteren Betriebssystemen  können sich einzelne Schritte von den hier beschreibenen unterscheiden.

Voraussetzungen:

Vorbereitung:

Zunächst einmal wird RMClock ganz normal installiert und konfiguriert. Darauf gehe ich hier aber nicht näher ein.
Die zwei Files aus dem Resource Kit können mit 7-Zip direkt entpackt werden. Zu finden sind sie unter folgendem Pfad:

rktools.exe\.rsrc\RCDATA\CABINET\rktools.msi\Cabs.winrk.cab\

Durchführung:

Installiert wird der Dienst auf der Kommandozeile die mit vollen Administrator Rechten ausgestattet sein muss.

Start -> cmd Tippen -> Rechtsklick -> Als Administrator ausführen

Nun kann der Dienst installiert werden:

<Pfad>\instsrv.exe RMClock <absoluter Pfad>\srvany.exe

Der Dienst sollte jetzt existieren. Nur funktioniert er natürlich noch nicht so wie gewollt.

Um srvany.exe zu veranlassen RMClock zu starten muss die Registry bemüht werden:

Start -> regedit

In der Registry existiert bereits ein Schlüssel zu dem eben erstellten Dienst RMClock:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\RMClock

Dort muss nun ein neuer Schlüssel mit dem Namen “Parameters“  und dort eine Zeichenfolge namens  “Application” erstellt werden.
Als Wert der Zeichenfolge wird “<absoluter Installationspfad>\RMClock.exe” angegeben.

Nun Fehlt nur noch eine Kleinigkeit. RMClock kann nicht unter dem lokalen Systemkonto ausgeführt werden,  sondern benötigt dazu einen User  mit Administrator Rechten.
Dies wird wie folgt Konfiguriert:

Start -> Rechtsklick auf Computer -> Verwalten
-> Dienste und Anwendungen -> Dienste -> Rechtsklick auf RMClock
-> Eigenschaften -> Anmelden -> Dieses Konto

Dort einen Administrator Account angeben und die Eingaben bestätigen.

Sobald der Dienst gestartet wurde, läuft RMClock im Hintergrund.

RMClock Einstellungen ändern:

Will man anschließend noch Konfigurationsänderungen in RMClock vornehmen, muss der Dienst vorher beendet werden. Ansonsten bekommt man eine Fehlermeldung die besagt dass RMClock bereits läuft.

Seite 3 von 41234